Unsa Senf

Erinnerungen an Trommelgott

07.10.2020, 08:00 Uhr von:  CHS
Lesezeit: ca. 4 Minuten
Bild in schwarzweiss - Christian Bartnik grinsend als Portait mit einem selbstgebastelten DFB-Pokal beim Pokalfinale 2008 in Berlin
Trommelgott beim Pokalfinale 2008 in Berlin

Heute vor zehn Jahren verstarb völlig unerwartet unser langjähriges Redaktionsmitglied Christian Bartnik, auch bekannt als Trommelgott. Hier nun meine Erinnerungen an meinem Namensvetter.

Vor 10 Jahren am späten Samstag Abend haben wir erfahren, dass unser Mit-Redakteur, ehemaliges Vorstandsmitglied und Busorganisator im Alter von nur 33 Jahren verstarb. Dies sorgte natürlich für große Bestürzung in unserer gesamten Redaktion, sowie im Forum, wie man hier im Archiv (längere Ladezeit) nachlesen kann.

Christian, alias Trommelgott, war vielen auf der Süd als Trommler bekannt. Daneben war er aber auch Redakteur (aufgrund technischer Probleme sind das nicht alle seine Artikel verlinkt, die werden aber noch nachgetragen) bei uns. Was weniger bekannt war: Er war zeitweise für unsere Finanzen als Schatzmeister zuständig und hat in unseren Anfangszeiten die Organisation der schwatzgelb.de - Busfahrten übernommen. So war er sowohl für Stammfahrer, aber auch für Neulinge ein Ansprechpartner.

Ich hatte das Privileg, dass ich ihn aufgrund meiner Vorstandsarbeit. aber auch als Co-Organisator der meisten Busfahrten näher kennenlernen durfte. Grundsätzlich hatte er die beiden Sitze hinter dem Busfahrer in Beschlag genommen und stand für Fragen bezüglich der Fahrt immer zur Verfügung. Auch sonst kam man mit ihm gut aus, wenn man ihn kannte. Neben seinem Beruf und einer Tätigkeit bei schwatzgelb.de war er auch noch als Pfadfinderführer und Handballer in seinem Ort bekannt. So war auch seine Beerdigung ein richtiger Menschenauflauf, denn Christian hatte viele Freunde und Bekannte.

Mein letztes, richtiges Treffen mit ihm war in Berlin 2008 zum Pokalendspiel, wo er mit seinem selbstgebastelten Pokal hoffte, dass wir ihn wieder nach Dortmund holen. Ansonsten lief die Kontaktaufnahme meist per Mail. Es bleibt, wie es ist: Du fehlst mir. Auch nach zehn Jahren.

CHS

PS.: Hier findet ihr den Artikel, mit dem wir uns vor zehn Jahren von ihm verabschiedet haben. Vor fünf Jahren hat auch Arne einen Text geschrieben, den findet ihr hier.

Unterstütze uns mit steady

Weitere Artikel