Handball

Die BVB-Handballdamen gewinnen gegen Oldenburg Erneut wichtige Punkte für die Tabellenführung

02.04.2026, 07:30 Uhr von:  TK  
Man sieht Maraike Kusian beim Sprungwurf. Der Ball befindet sich in ihrer linken Hand. Der Blick ist fokussiert.
© BVB/Stummbillig

Am Mittwochabend spielten die Handball-Pokalsiegerinnen des Ballspielvereins in der Liga gegen den VfL Oldenburg. Wie das Spiel in der Halle Wellinghofen verlaufen ist, lest ihr in unserem Spielbericht.

Nach dem phänomenalen Pokalgewinn in Stuttgart mussten sich Dortmunds Handballerinnen nach einer Heimniederlage (25:31) und einem Unentschieden im Rückspiel in Ungarn (27:27) leider aus der EHF Champions League verabschieden. In der Liga konnte man sich durch den knappen 32:33-Sieg in Göppingen alle Chancen offen halten, als Tabellenführer in die Playoffs zu gehen. Dies wäre wichtig, um nicht nur im Halbfinale gegen den Tabellenvierten zu starten, sondern auch im Fall einer möglichen Finalserie den Heimvorteil im ersten und ggf. entscheidenden dritten Spiel zu genießen. Hierzu war es am heutigen Tag unerlässlich, die Punkte in Wellinghofen zu behalten.

Erste Halbzeit

Dortmunds Coach Henk Groener schickte zunächst Melinda Szikora, Guro Husebø, Dana Bleckmann, Lisa Antl, Alina Grijseels, Déborah Lassource und Maraike Kusian auf die Platte. 

Die Dortmunderinnen starteten mit dem Anwurf und erzielten durch Lisa Antl den ersten Treffer der Partie zum 1:0 (1.). Nachdem Déborah Lassource kurze Zeit später nur den Pfosten getroffen hatte, glich Oldenburg zunächst durch Lotta Röpcke aus (2.), ehe die Gäste durch eine Bude von Marie Steffen mit 1:2 in Führung gingen (3.). Lisa Antl konnte ausgleichen (3.), doch es folgten Ungenauigkeiten und Fehlwürfe auf der schwarzgelben Seite, sodass Oldenburg auf einen Stand von 2:6 davonzog, ehe Henk Groener die erste Auszeit nahm (7.). 

Diese brachte jedoch nicht allzu viel ein, vielmehr stellten die Gäste auf 2:7 (7.). Dortmunds Handballerinnen fingen sich allmählich und kamen durch Treffer von Dana Bleckmann (11.), Déborah Lassource (12.), Alina Grijseels (13.) und Guro Nestaker (15.) auf 7:8 heran.

Man sieht Guro Nestaker von der Seite beim Wurf. Der Ball befindet sich in ihrer rechten Hand.
Guro Nestaker erzielte heute sechs Treffer
© BVB/Stummbillig

Nach weiteren Unkonzentriertheiten der Schwarzgelben konnten die Gäste auf 9:12 (19.) stellen. Doch auch hier berappelten sich die Dortmunderinnen, verkürzten durch Buden von Maraike Kusian (19.) und Guro Nestaker (20.) auf 11:12 und glichen durch einen Treffer von Lisa Antl zum 12:12 aus (22.). Die schwarzgelbe Führung folgte sogleich, nachdem Alina Grijseels zum 13:12 einnetzte (23.). 

Nun schalteten die Borussinnen in der Offensive hoch und erhöhten durch Alina Grijseels (25.), Maraike Kusian (26.) und Déborah Lassource (28.) auf 16:12.

Den letzten Treffer im ersten Durchgang erzielte Guro Nestaker (30.) zum 19:14-Halbzeitstand.

Zweite Halbzeit

Die Gäste warfen an, doch nach einer starken Defensivaktion von Guro Nestaker konnte Dana Bleckmann zum 20:14 einnetzen (31.). Nachdem Oldenburg in der 35. Minute wieder auf 22:19 herankam, nahm der Dortmunder Trainer die nächste Auszeit. Auch diesmal konnten die Handballdamen die Anweisungen nicht direkt umsetzen, sodass Oldenburg auf 22:20 verkürzte (36.).

Doch die Dortmunderinnen fingen sich erneut und stellten in der 44. Minute durch Kaja Kamp Nielsens Bude auf 27:22. Das Spiel blieb fahrig, sodass Oldenburg immer wieder näher herankommen, die Schwarzgelben aber auch stets den Abstand wieder vergrößern konnten. So traf Alina Grijseels in der 51. Minute zum 30:26.

Man sieht Alina Grijseels frontal während des Wurfs. Der Ball verlässt in diesem Moment ihre rechte Hand.
Alina Grijseels netzte am heutigen Tag ebenfalls sechs Mal ein
© BVB/Stummbillig

Nach Maraike Kusians Tor zum 36:33 (60.) erklang ein zum jetzigen Zeitpunkt zu Recht nur verhaltenes "Deutscher Meister wird nur der BVB" in der Halle Wellinghofen. Ein Schritt hin zu einer vorteilhaften Ausgangslange für die Playoffs ist zwar gemacht, doch es stehen noch einige wichtige Spiele an.

Fazit

Vor 1.021 Personen konnten die Dortmunder Handballdamen in einem fahrigen Spiel wichtige Punkte einfahren und die Tabellenführung zurückerobern.

Ausblick

Für das letzte Spiel vor den Playoffs müssen die Handballerinnen des BVB zur HSG Blomberg-Lippe reisen. Anwurf des Spitzenspiels ist am Samstag (04.04.2026) um 19 Uhr in Blomberg.

Man sieht die Mannschaft beim Siegerfoto vor der Tribüne.
© BVB/Stummbillig

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