Spielbericht Profis

Winterdepressionen im Westfalenstadion

01.12.2008, 10:58 Uhr von:  Redaktion

Einer von vielen ZweikaempfenUngemütliches Wetter am letzten Novembertag im Dortmunder Westfalenstadion. Passend dazu ein äußerst unansehnlicher Bundesligakick, der die winterliche Schwermut perfekt machte. Sinnbildlich verkörpert durch den Abseits-Weltrekordler Alexander Frei, der in der 76. Minute provozierend langsam vom Feld schlich und für den größten Ärger bei jenen BVB-Fans sorgte, die ihn vor dem Spiel noch lautstark zurück in der ersten Elf begrüßten.

Vor dem Spiel wunderte man sich auf dem Weg zum Stadion, warum die VW-Arbeiter inzwischen schon vor dem Stadion in Dortmund gegen die Einführung einer Ein-Tages-Woche demonstrierten, ehe man feststellen musste, dass es sich lediglich um den Werksausflug der gefürchteten VfL-Ultras handelte. Hach, was wird das mal schön später, wenn sich Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg Jahr für Jahr um die Plätze 1-3 balgen. Schöne Aussichten! Als man dann in den Presseraum eintreten durfte, fühlte man sich erneut am falschen Ort, wirkten die Menschen an den Tischen doch eher wie einheimische Gäste eines fernöstlichen Spezialitätenrestaurants. Man fragte sich, ob der BVB Naohiro Takahara per Blitztransfer verpflichtet hatte. Aber nein, die Antwort des Rätsels Lösung fand sich auf der Reservebank der Gäste aus Wolfsburg wieder: Makoto Hasebe. Ein Ratschlag für alle Amateurvereine: Einfach ein paar Kellner des örtlichen Sushi-Restaurants für die Kreisliga B-Mannschaft verpflichten und flugs wird man zwischen Sapporo und Tokio bekannt.

Spruchband zu den Vorfällen in und um WormsDas Warmmachen der BVB-Akteure hatte anschließend keine besonderen Zwischenfälle zu verzeichnen. Nur Alex Frei wurde von der Südtribüne persönlich unterstützt, was nicht unbedingt per se mit der anschließenden Leistung korrelieren muss. Zudem wurde ein Spruchband der BVB-Fans gegen die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Polizei hochgehalten, auf welchem diese als "Hauerclub" bezeichnet wurde. Am heutigen Abend wunderte einen nichts mehr und so war man erstaunt, als scheinbar eine alternde Pop-Diva à la Tina Turner den Platz betrat und man sich schon auf einen musikalischen Auftritt freuen wollte. Doch bei näherem Hinsehen und der Tatsache, dass die Person die BVB-Trainer sehr männlich per Handschlag begrüßte, stellte sich heraus, dass es sich keineswegs um das verzweifelte Comeback einer amerikanischen Sängerin handelte, sondern Nelson Valdez lediglich einen extravaganten Kleidungsstil zu pflegen scheint. Naja, wem es gefällt!

Lee wurde zum 100. Länderspiel gratuliertGesungen wurde dann jedoch trotzdem noch. Und zwar mussten wieder einmal irgendwelche Leute YNWA anders vertonen, als dies seit Jahren üblich ist. Ein Schwesternpaar aus Minnesota durfte sich drei Minuten lang auspfeifen lassen. Jedes Jahr der gleiche Mist, denn man muss sich fragen, wer von solchen Aktionen was hat. Die Fans sind rituell so vorgeprägt, dass stets die gleiche Version vom Tonband zu kommen hat. Die musikalischen Akteure werden von den Pfiffen ein Leben lang gezeichnet und erschrocken sein. Und wer vom BVB für diese Arrangements sorgt, denkt wahrscheinlich auch noch, dass Viererkette eine Sonderaktion des örtlichen Fahrradherstellers ist. Wenigstens einmal kam etwas Stimmung auf, als Lee, der es zum schnellsten BVB-Publikumsliebling aller Zeiten brachte, von den Vereinsverantwortlichen für sein 100. Länderspiel für Südkorea geehrt wurde. In diesem Zusammenhang stellte man sich die Frage, warum nur die Japaner so verrückt sind und sieben Journalisten für fünfzehn Minuten Einsatzzeit Hasebes abstellen, während aus Südkorea keine Pressevertreter da waren, sie zumindest nicht so in Erscheinung traten.

Wie dieser lange Prolog beweist, brauchte der Autor dieser Zeilen eine Menge an Füllmaterial, um ein langweiliges Fußballspiel in den vorgeschriebenen Zeilen zu verfassen (ansonsten winkt nämlich als Strafe, Alex Frei die Abseitsregel zu erklären). Das Problem bestand auch darin, dass der BVB eigentlich nur verlieren konnte. Bis Donnerstag Mitternacht waren die Gäste noch in Portugal beim UEFA-Cup, Top-Stürmer Grafite konnte verletzungsbedingt nicht mitmachen, dazu ist der VfL noch äußerst auswärtsschwach. Es sprach also eigentlich alles für den BVB und gerade deswegen konnte man aufgrund der Erfahrungswerte der letzten fünf, sechs Jahre in negativer Dialektik davon ausgehen, dass der BVB heute (zumindest offensiv) nichts auf die Reihe kriegen wird.

Wolfsburger waren auch daAber zunächst schien irgendwie jemand seine Brieftasche über dem Rasen ausgeleert zu haben, denn nach drei Minuten blieben schon Zidan und Hajnal auf dem Boden knien und prüften den Rasen, ob sie die EURO-Münzen noch fürs Sammelalbum gebrauchen können. Ihre Jagd war erfolglos und sie mussten wieder mit Fußball ihre Brötchen verdienen. Personell konnten beim BVB neben den eh schon verletzten Klimowicz, Kehl und Valdez auch Owomoyela (Sprunggelenksverletzung) und Kuba (Grippe, zunächst auf der Bank) nicht mitmachen. Felix Magath, der während des Spiels unbestätigten Gerüchten zufolge sein 17. Kind auf Puerto Rico zur Welt kommen ließ, brachte auf der Bank einen Ex-Borussen mit: den heißspornigen Mahir Saglik, der jedoch 90 Minuten auf der Bank die Flutlichtlampen zählen konnte.

Beim BVB spielte Schmelzer wieder mit, dafür rückte der vielseitige Lee in der Abwehrkette nach rechts, während Frei für Kuba im Sturm spielte. Auf letztere personelle Umstellung reagierte der VfL derart, dass er seine Viererkette extrem weit nach vorne schob. Dieses taktische Mittel war äußerst effektiv, liefen die BVB-Akteure doch in den ersten 35 Minuten glatte zehnmal ins Abseits. Inzwischen kann man sich schon bei "Wetten dass.." bewerben: XY aus Z wettet, dass er anhand der abwinkenden Gesten Alex Freis erkennen kann, ob die Abseitsposition zwischen 10 und 50 Zentimern, zwischen 50 Zentimetern und 3 Metern oder zwischen 3 und 10 Metern lag.

So zeichneten sich die ersten zehn Minuten auch hauptsächlich durch Kälte und Abseits aus.

Nach dreizehn Minuten hatte Zidan dann die Führung auf dem Fuß, als er etwas überhastet neben das Tor schoss. In der Mitte beschwerte sich Frei über diese Entscheidung. Wohl auch deshalb agierte der Ägypter zu hektisch, da er sich ersparen wollte, abzumessen, ob der Schweizer im Abseits stand.

Nach zwanzig Minuten war Schiri-Assistent Jan-Hendrik Salver aus Stuttgart der auffälligste Mann, der nach dem Spiel jedoch wegen akuten Armproblemen behandelt werden musste.

Es waren 26 Minuten gespielt, als der VfL das erste Mal richtig gefährlich nach vorne kam. Doch nach Gentner-Hereingabe verpasste Edin Dzeko in der Mitte haarscharf per Hacke und machte hernach das Gesicht eines bosnischen Großwildjägers, der anstatt wertvollen Rehrückens am Abend doch wieder nur trockene Wurzeln auf den Teller bekam. Auch der Nachschuss des Ashkan Dejagah, der glücklicherweise heute keine Verletzung simulieren brauchte, da beim BVB kein Israeli unter Vertrag ist, ging nicht in das Gehäuse.

Noch ein ZweikampfEs waren 33 Minuten gespielt, als Alexander Frei einen Ball aus sieben Metern über die Latte drosch. Glück für ihn: War eh Abseits.

Nach 36 Minuten dann der lautetste Beitrag der Südtribüne im Stadion. Es gab Freistoß für den BVB im eigenen Drittel. Wolfsburg stand im Abseits.

Als alle schon in der Halbzeit diverse Statistikbücher zum Thema "Weltrekord im Abseitsstehen" oder "Wann muss Ailton seine Abseits-Trophäe nach Basel schicken" wälzen wollten, machten sich doch noch die beiden Außenverteidiger aus der Autostadt vereint nach vorne. Wenn nicht ca. 60 Meter dazwischen gewesen wären, hätte man nur noch einen Kuss zur gemeinsam Hochzeit erwartet. Doch der lange Flankenball Riethers wurde von Schäfer unplatziert ans Außennetz geköpft.

Fazit nach 45 Minuten

Das österreichische Kleinwalsertal warnt alle Skifahrer davor, abseits der ausgewiesenen Pisten zu fahren!

Vor der zweiten Halbzeit hielten die Fließbandarbeiter des VW-Werks Ost Herzchen hoch. Leider konnte man die Schrift darauf nicht entziffern. Naja, hauptsache die Ordner an der Nordtribüne konnten es lesen. Ach ja, es gab übrigens keine Wechsel in der Halbzeit, sodass nach Herrn Salver nun Herr Häcker auf der Gegenseite sein rechtes Ärmchen fit machen konnte für die Woche. Doch wie es der Zufall so will, war es doch wieder zunächst Herr Salver, der eine VfL-Abseitsposition richtig anzeigte. Das Publikum jubelte und forderte Zorc umgehend zur Verpflichtung des Assistenten auf. Noch zur Winterpause aber bitte schön!

Die größte BVB-Chance des Spiels durfte man dann in der 52. Minute bewundern, als der wieder einmal fast schon unverschämt abgezockte Schmelzer eine Flanke in den Strafraum schlug, doch Zidans Kopfball gerade noch zur Ecke geklärt werden konnte. Da hätte sich Benaglio auf jeden Fall bis zu den hoffentlich ungeschnittenen Fingernägeln strecken müssen. Umso unverständlicher dann, dass Zidan vier Minuten später anstatt Frei das Feld räumen müsste. Für ihn kam Kuba, während gleichzeitig Magath Krzynowek für Gentner brachte. Ein kurzes freundschaftlich gerauntes "Curva" der beiden Nationalmannschaftskollegen und es ging los für die Polenkolonie. Und es dauerte nur wenige Sekunden, bis unser Import auf rechts den Weltmeister Barzagli nass machte, in die Mitte flankte, wo Frei herrlich einen angedeuteten Seitfallzieher mit abschließender Selbstvernichtung der Torchance fabrizierte. Wenn es nicht läuft, dann können eban auch Peter Zwegat oder die Super-Nanny nicht mehr helfen...

Kuba brachte nur kurz BelebungJa, was passierte sonst noch so? Subotic schoss aus geschätzten 250 Metern in die Arme von Benaglio, während Mismovic an dem heute starken Weidenfeller, oder wie wir TakeThat-Fans sagen: "The fist of pure emotion", scheiterte (73.). In letzterer Szene wurde auch ein Handelfmeter gefordert. Man kann von einem Ami auch mal erwarten, dass er aus zwei Metern noch reagieren kann und den Arm wegziehen muss. Manmanman, so wird das nie was mit der Verpflichtung für die Army in Mossul, Neven! In der 74. Minute erwachte die kurzzeitig eingenickte Pressetribüne dann zu neuem Leben. Makoto Hasebe, gerade noch im Takeshi-Land den Drachensee bezwungen, kam für Dejagah. Die japanischen Kollegen lagen sich in den Armen und tranken erstmal drei Flaschen Reiswein auf diesen historischen Moment.

Zeitspiel, Zeitspiel, Zeitspiel, dachte sich wohl ein jeder BVB-Fan. Wieso gibt der warme Manuel (Gräfe) dem denn kein Gelb? So langsam, wie der da vom Platz schleicht. Doch beim zweiten Mal sah man, dass es Alex Frei war, der da aufreizend lässig vom Platz schlich. So kann man auch dafür sorgen, dass beim nächsten Heimspiel die Leute meinen Namen nicht mehr rufen...

Bei Alexander Frei läuft es einfach nichtNachem wir gerade schon den Namen Barzagli ins Spiel brachten, kommen wir nun zu einem anderen Weltmeister Italiens. Cristian Zaccardo scheiterte nämlich eine Viertelstunde vor Schluss aus sieben Metern per Kopf an einem hervorragenden Reflex Weidenfellers, der mehr und mehr seine Form wiederzufinden scheint und heute erneut eine weiße Weste behielt. Der VfL jetzt auch insgesamt überlegen und man fragte sich als BVB-Anhänger wie das sein konnte. Denn wenn der BVB Donnerstag zu Mitternacht in Portugal gespielt hätte, wüsste man schon wieder von einigen Spielern die Ausreden von den "schweren Beinen" und der "langen Reise". Oder ist Magath wirklich so ein guter Trainer mit seinen Medizinball-Moppeds?

Naja, jedenfalls kam der VfL noch durch Riether zu einer Torchance, welche erneut von Weidenfeller entschärft werden konnte. In der Nachspielzeit von zwei Minuten bot der Gast dann noch einmal alle Mätzchen und Unsportlichkeiten (vermeintliche Verletzung, Zeitspiel, Unsportlichkeiten) dar, die es so gibt. Scheint man schon gut von den beiden Italienern übernommen und verinnerlicht zu haben.

Es blieb beim 0:0. Nur der verantwortliche Statistiker von der Datenbank-Agentur, welcher das Abseits zählen durfte, hatte Spaß an der Arbeit. Für alle anderen war es ein richtig besch...eidener Abend. Bis nächsten Samstag in Bielefeld!

Der BVB in der Einzelkritik (präsentiert von Nino de Angelo und seinem neuen Hit "Abseits von Eden")

Roman Weidenfeller: Bestätigt mehr und mehr seine aufsteigende Form. So wird er wieder zum schwatzgelben Verteidigungsminister mit Letztentscheidungsrecht. Note 2.

Young-Pyo Lee: Der Publikumsliebling war besonders in der ersten Halbzeit stark und es ist einfach gut, so einen erfahrenen Mann bei sich in den Reihen zu wissen. Hoffentlich wird der Vertrag schnell verlängert. Jedoch unnötige Abspielfehler. Note 3.

Nach dem SpielNeven Subotic: Schaltete den bärenstarken Dzeko zwar nicht ganz aus, aber doch in solider Form. Auch mit ein paar wenigen Akzenten nach vorne. Note 2,5.

Florian Kringe: Total unauffällig und bieder agierend. Wenige Fehler, wenige Impulse. Note 4.

Tinga: Besser als Kringe heute, da ballsicherer, galliger und offensivstärker. Aber auch nicht wirklich überragend. Note 3.

Mohamed Zidan: Bei den wenigen Offensivaktionen des BVB immer dabei. Musste unverständlicherweise vor Frei vom Platz. Note 3,5.

Alexander Frei: Schlechtester Mann auf dem Platz. Note 5,5.

Mats Julian Hummels: Siehe Subotic.

Nuri Sahin: Defensiv in Ordnung, offensiv mit lediglich ordentlichen Ansätzen. Konnte das Spiel aber auch nicht schnell machen. Note 4,5.

Marcel Schmelzer: Sehr solide und konstant. Man denkt, er wäre schon seit fünf Jahren in der Profi-Mannschaft. So auch heute. Note 3,5.

Tamas Hajnal: Auch er darf mal einen schwächeren Tag haben. Heute war die Wolfsburger Defensive zu stark für ihn. Note 4.

Kuba: Sorgte direkt für Wirbel auf rechts, ohne dies jedoch bis zum Abpfiff durchalten zu können. Note 3.

Delron Buckley: Bald in Bielefeld. Ohne Note.

Bajram Sadrijaj: Noch nicht reif für die Profis. Müsste erstmal bei den Amas überzeugen. Ohne Note.

Stimmen zum Spiel

Felix Magath: Der eine Punkt ist nicht schlecht, hätte aber auch erfolgreicher laufen können. Hinten haben wir wenig zugelassen und vorne war der Torhüter gut oder wir waren nicht so gut im Abschluss. Das Spiel von uns fand ich gut, den einen Punkt aber nicht.

Jürgen Klopp: Bei mir ist es umgekehrt. Ich fand unser Spiel nicht gut, aber den Punkt schon. Wir haben immerhin zum dritten Mal in Folge zu Null gespielt, auch wenn das Spiel heute sicherlich kein Augenschmaus war. Der VfL war heute diszipliniert und stand hochklassig. Für uns ist es einfach schwer gewesen. Die Kreativität hat heute gefehlt, um klare Szenen zu bekommen. Wir mussten kurz vorher auch noch personell umstellen. Und besonders der Owo hat uns bei den Standards gefehlt. Lee gegen Zaccardo zu stellen, war schon grenzwertig. Bei einem Eckballverhältnis von 3:8 bin ich deshalb froh, kein Gegentor kassiert zu haben. Wir nehmen heute einen Punkt mit, haben jetzt 25. Weiter geht's!

Sascha Riether: Wir hatten den BVB besonders in der ersten Häflte ganz klar im Griff. Die hatten ja im Grunde nur eine Möglichkeit heute. Wir haben hier heute zwei Punkte verloren, aber wir haben eben einfach das Ding heute nicht gemacht.

Tamas Hajnal: Der VfL wollte einfach nicht mehr heute. Sie waren taktisch clever und wir haben kein Mittel gefunden. Von Anfang an war es ein schweres Spiel und da muss man dann eben mal mit einem Punkt leben. Wir haben jetzt noch zwei Spiele, aus denen sechs Punkte möglich sind.

Florian Kringe: Es war sicher kein schönes Fußballspiel. Das 0:0 geht in Ordnung. Wir sind natürlich froh, einerseits wieder zu Null gespielt zu haben, andererseits sind wir ja sonst immer in der Lage zu treffen und bisher waren wir ja auch die einzige Bundesligamannschaft, die in jedem Spiel immer mindestens einmal getroffen zu haben. Das ist uns heute leider nicht wieder gelungen.
(zu Alex Frei) Alex ist lange genug im Geschäft dabei und weiß wie das ist. Er ist ein wichtiger Spieler für uns und wir als Team müssen ihm da jetzt wieder raushelfen.

Für alle Datenfetischisten

BVB (4-4-2 mit Raute): Weidenfeller - Lee, Subotic, Hummels, Schmelzer - Tinga - Kringe, Sahin (71. Buckley) - Hajnal - Zidan (56. Kuba), Frei (77. Sadrijaj)

VfL Wolfsburg (4-2-3-1): Benaglio - Riether, Ricardo Costa, Barzagli, Schäfer - Zaccardo, Josué - Dejagah (74. Hasebe), Misimovic, Gentner (56. Krzynowek/90. Simunek) - Dzeko

Tore:

Gelbe Karten: Sahin (60., Bodycheck), Kringe (69., taktisches Foul) - Zaccardo (62., Foul an Kuba), Dzeko (90., Unsportlichkeit)

SR: Gräfe (Berlin - Winker: Salver, Häcker; Vierter Otto: Bandurski), Note 4. Große Entscheidungen trifft er eigentlich relativ selten, denn auch ein vermeintlicher Elfmeter nach Foulspiel an Dzeko heute sah nicht wirklich danach aus. Aber seine Art und Weise nervt einfach und soviele kleinere Fehlentscheidungen wie er trifft wohl keiner.

Zuschauer: 67.100

Chancen: 2 : 5

Torschüsse: 6 : 12

Ecken: 3 : 8

Flanken: 9 : 16

Ballkontakte: 53% : 47%

Gew. Zweikämpfe: 43 % : 57 %

Fouls: 10 : 10

Abseits: 12 : 2

Meisten Torschüsse: Zidan (2) : Zaccardo/Misimovic/Dejagah/Dzeko (2)

Meisten Torschussvorlagen: Schmelzer/Hajnal (2) : Misimovic (5)

Meisten Ballkontakte: Lee (85) : Riether (87)

Die Zweikämpfer vor dem Herrn: Schmelzer/Sahin (56%) : Barzagli (91%)

Malte, 01.12.2008

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