Leute, Leute, ich bin dieses Jahr zum ersten Mal in meinem Leben in Leipzig! Keine Sorge: nicht mit Borussia, nicht zum Fußball. Sondern im Juli, mit drei Freunden. Ein Wochenendtrip. Weil die Stadt ja so viel zu bieten haben soll: das Völkerschlachtdenkmal, das Museum der Bildenden Künste und natürlich die vielen Kneipen auf der Karl-Liebknecht-Straße. Solche Dinge.
Komischerweise schlägt die KI von Google auch eine Stadiontour in der „Red Bull Arena“ als Sehenswürdigkeit vor, wenn man nach Empfehlungen für den Städtetrip fragt. Dumme KI. So habe ich sicher keine Angst davor, dass Du mir den Job wegnimmst. Um das Stadion machen wir im Juli einen großen Bogen. So wie es die Fanszene am Samstagabend tun wird. Und das völlig zu Recht.
Denn es ist doch klar: Das Konstrukt RB Leipzig darf nicht normalisiert werden!
Die Ausgangslage
Der BVB reist mit einem ziemlich ungefährdeten 2:0-Heimsieg aus dem Play-Off-Spiel gegen Bergamo und mit massig Personalproblemen in der Innenverteidigung an: Wie schon gegen Atalanta fehlen Schlotterbeck und Süle, Mane und Can. Luca Reggiani gab nach Bundesliga-Debüt in Wolfsburg und Westfalenstadion-Debüt gegen Mainz jetzt auch seine Europapokal-Premiere. Dadurch konnte Flankengott Julian Ryerson auf außen wieder für Gefahr sorgen. Eine Aufstellung, die sich gegen Bergamo mehr als bewährt hat. Und auf die Niko Kovac in Sachsen ebenfalls vertraut?
In der Liga liegen wir elf Punkte vor Leipzig. Aber: In der „historischen Bilanz“ (wie es beim Kicker heißt, obwohl man bei einem 16-jährigen Bestehen nun wirklich nicht von „historisch“ sprechen kann ... ) steht es 9:9, mit mehr Toren für RB. Also umso mehr: Lasst uns Leipzig weghauen und uns freuen, wenn wir das Spiel hinter uns haben.
Der Gegner
Juckt wirklich niemanden. Wer aber Tipps für Kneipen, Restaurants und Parks im Sommer hat: gerne!
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