Nach dem Sieg am Dienstag in Oldenburg (29:34) konnten sich die schwarzgelben Handballerinnen in der Spitzengruppe der Liga festsetzen. Es traf sich also nicht schlecht, dass am heutigen Tag der Tabellenerste aus Blomberg nach Wellinghofen kam. So hatten die Borussinnen mit einem eigenen Sieg aufgrund des Punktgewinns des Thüringer HC bei der HSG Bensheim/Auerbach sogar die Chance, die Tabellenführung zu erringen.
Erste Halbzeit
Die Dortmunder Handballerinnen begannen mit Sarah Wachter, Lara Egeling, Dana Bleckmann, Alina Grijseels, Emma Olsson, Alieke van Maurik sowie Kelly Vollebregt und warfen an, doch Blomberg erzwang einen Ballverlust, sodass Farrelle Alicia Njinkeu im zweiten Anlauf nach einer Wachter-Parade zum 0:1 einnetzte (2.). In einer fahrigen Anfangsphase glänzte Sarah Wachter erneut, wonach Alina Grijseels zum 1:1 ausgleichen (4.) und durch einen verwandelten Siebenmeter auf 2:1 stellen konnte (5.).
Die Partie blieb zunächst ausgeglichen, mal führte der Ballspielverein mit einer Hütte, beispielsweise durch einen Treffer nach einem sehenswerten Zuspiel von Dana Bleckmann auf Lara Egeling (10.), mal lag die HSG mit einem Tor vorne. Nach zwei Fehlern im Aufbauspiel der Dortmunderinnen erhöhte Blomberg auf 7:9, woraufhin Henk Groener die erste Auszeit nahm (14.). Das Team-Timeout zeigte Wirkung, sodass die Schwarzgelben durch Tore von Alina Grijseels (14.) und Kelly Vollebregt (15.) zum 9:9 ausglichen.
Die Borussinnen ließen in der Offensive mehrere Chancen liegen, sodass die HSG in der 23. Minute zum 11:13 verwandelte. Die Schwarzgelben blieben aber dran. So konnte Déborah Lassource zunächst zum 13:13 treffen (27.), ehe Alina Grijseels auf 14:13 stellte (28.). Doch Blomberg glich erneut durch Ona Vegué i Pena aus, die zudem den letzten Treffer im ersten Durchgang zum 14:15-Pausenstand erzielte (30.).
Zweite Halbzeit
Die Borussinnen kamen ambitioniert aus der Kabine. So parierte Sarah Wachter zunächst, ehe Alina Grijseels zum 15:15 traf (31.). Nach einer weiteren starken Defensivaktion erzielte Alieke van Maurik das 16:15 (33.). Kurze Zeit später erhöhte Lara Egeling auf 17:15 (34.).
Die Dortmunder Handballdamen kämpften weiter und trafen in einer Unterzahlsituation zum 19:16 (38.). Im Vergleich zum ersten Durchgang nutzten die Borussinnen ihre Offensivchancen nun besser und gingen durch Buden von Lara Egeling (41.) und Emma Olsson (43.) zum 23:18 mit fünf Hütten in Führung.
Der Vorsprung sollte nun ungefährdet bleiben, zwischenzeitlich hatten die Borussinnen sogar sechs Tore Vorsprung. Den letzten Treffer der Begegnung erzielte Déborah Lassource zum 31:26-Endergebnis (60.).
Fazit
Die mehr als 1.500 Personen sahen in der ausverkauften Halle am Lieberfeld einen verdienten Heimsieg der Handballdamen. Während sich der erste Durchgang auch aufgrund eines fahrigen Offensivspiels etwas enger gestaltete, nutzten die Schwarzgelben im zweiten Durchgang ihre Chancen und kletterten in der Tabelle auf den ersten Platz.
Ausblick
Für die Handballerinnen des Ballspielvereins geht es direkt am Mittwoch (07.01.2026) um 19:30 Uhr mit dem Ligaspiel bei der TuS Metzingen weiter. Am nächsten Sonntag (11.01.2026) folgt dann das Champions League-Heimspiel gegen Esbjerg um 14 Uhr in Hamm.