Nach zuletzt zwei Siegen in Folge (4:1 zu Hause gegen die Zwote der Blauen und 3:5 bei der Zweitvertretung der Kölner) befanden sich die Amas vor dem Spieltag mit 28 Zählern auf dem sechsten Tabellenrang und wollten durch einen Erfolg am heutigen Tag ein bisschen weiter in der Tabelle klettern. Dahingehend sah es bei den Gästen düsterer aus, so befand man sich nach zuletzt zwei Niederlagen (1:3 gegen Fortuna Köln und 2:1 in Velbert) mit elf Punkten und einem Spiel weniger in der Abstiegszone auf dem 16. Platz.
Erste Halbzeit
Dortmunds Trainer Daniel Rios veränderte seine Startaufstellung im Vergleich zum Spiel in Köln gleich auf mehreren Positionen. Statt Bennedikt Wüstenhagen, Arne Wessels und Nick Cherny liefen Mussa Kaba, Jordi Paulina und Cole Campbell von Anfang an auf. Jordi Paulina stand heute erstmals wieder im Kader, nachdem er sich mit Curaçao für die WM qualifiziert hatte. Der Dortmunder Coach konnte zudem ebenfalls wieder auf Mussa Kaba zurückgreifen, nachdem dieser für die U17-WM abgestellt worden war.
Beide Teams starteten abwartend in die Partie und waren darauf bedacht, stabil stehend in die Begegnung zu gehen. Die erste Chance des Kicks konnten allerdings die Schwarzgelben für sich verzeichnen. Babis Drakas tankte sich auf rechts durch und spielte quer auf den nachgerückten Jordi Paulina, der aus aussichtsreicher Position den Wiedenbrücker Keeper Marcel Hölscher anschoss (6.).
Es entwickelte sich eine zunächst recht chancenarme Partie. Die schwarzblauen Gäste kamen erstmals mit einem Schussversuch in der 15. Minute in die Nähe von Silas Ostrzinskis Gehäuse. Nach einer guten halben Stunde wurde es wieder gefährlich im Strafraum der Gäste. Michael Eberwein kam zum Abschlussversuch, doch sein Schuss wurde von der Linie gekratzt (30.).
Dortmunds Amateure suchten nun verstärkt den Weg in die Offensive und erzwangen die ein oder andere unerfolgreiche Gelegenheit. Doch in der 42. Minute war es dann so weit, als Dortmunds Nummer 42 Almugera Kabar die Pocke nach einem kleinen Tanz mit einem trockenen Schuss zum 1:0-Pausenstand einnetzte.
Zweite Halbzeit
Die zweite Hälfte begann direkt mit einem Elfer für die Gäste. Benjamin Friesen lief an, schoss nach links unten und traf zum 1:1, da Silas Ostrzinski in die andere Ecke hechtete (47.).
Die Schwarzgelben ließen sich hiervon aber nicht beirren, sodass Jordi Paulina kurze Zeit später nach einem Steckpass von Babis Drakas auf 2:1 stellte (54.). Sascha Mölders Mannschaft kam in der Folge offensiv nicht mehr wirklich zum Zug. Die Amas versuchten, die Pille in den Maschen unterzubringen, doch die Versuche von Babis Drakas (59.), Tony Reitz (70.) oder Ben Hüning (80.) veränderten den Spielstand nicht.
Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit kamen die Gäste noch einmal in den Dortmunder Strafraum. Über Umwege gelangte das Leder zu Konstantin Gerhardt, der den Ball zum 2:2-Ausgleich in den Kasten brachte (87.).
Fazit
Nach einem zunächst recht chancenarmen ersten Durchgang konnten die Amas mit 1:0 in die Pause gehen. Auf den schnellen Ausgleich nach dem Seitenwechsel fand man eine direkte Antwort und war nun chancenmäßig überlegen. Unnötigerweise fing sich Dortmund II dann kurz vor dem Ende den Ausgleich.
Ausblick
Nächste Woche Samstag (06.12.2025) geht es für die Amas mit dem nächsten Heimspiel gegen die Zweitvertretung des SC Paderborn weiter. Anpfiff der Partie in der Roten Erde ist um 16 Uhr.
Die Fotostrecke zum Unternschieden gegen den SC Wiedenbrück findet Ihr wie gehabt auf unserer BVB-Fotoseite bei Instagram.
Statistik
Aufstellung: Ostrzinski, Krevsun (66. Cherny), Mané, Hüning, Kabar, Kaba, Reitz, Drakas (84. Wessels), Eberwein (66. Azhil), Campbell (84. Diallo), Paulina
Tore: 1:0 Kabar (42.), 1:1 Friesen (47, Foulelfmeter), 2:1 Paulina (54.), 2:2 Gerhardt (87.)
Zuschauerzahl: 1.003 Personen