Spielbericht Profis

Auf der Polenachse zum Ziel

27.02.2012, 17:18 Uhr von:  Redaktion

Die Lawine rollt und rollt. Auch gegen die schwer zu spielende Kontertruppe aus Hannover blieb der BVB auf Kurs. Aus drei plus eins wurden 2,5 Titelkandidaten . Die Direktqualifikation des BVB für die nächste Königsklasse scheint zementiert. BVB marschiert, BVB geht ran. Friede, Freude, Eierkuchen? Nein, in Wittnau bei Freiburg herrscht nervöse Betriebsamkeit. Was war das? Seit Jahren alle Aufmerksamkeit auf die Iberer gerichtet, ihr Spiel kopiert und ihre kaum merklichen Schwächen aufgedeckt und nun erhebt sich plötzlich ein neuer Geheimfavorit, den man bisher unterschätzt hatte.

Dämpfer für die Titelhoffnung?

Der Trick des Konkurrenten von jenseits der Oder-Neiße-Grenze war es, seine größten Begabungen im Ruhrpott zu verstecken, einem weißen Fleck auf der Landkarte des Löw’schen Scoutings. Löw grübelte: Wie sollte diese Polen-Achse zu stoppen sein? Rechts hinten Lukasz Piszczek der unablässig die Linie entlang marschiert und scheinbar selbst Woche für Woche mehr darüber herausfindet, was er alles zu leisten imstande ist. Davor, daneben und dahinter der Kapitän der Bialo-Czerwoni, Jakub Blaszczykowski, der sich endlich von dem Druck befreit hat, der polnische Figo werden zu müssen und stattdessen lieber der stärkste Kuba aller Zeiten geworden ist. Diese rechte Seite wirkt eingespielt wie ein gut geöltes Uhrwerk. Wenn einer marschiert sichert der andere instinktiv ab. Einer schickt den anderen steil und wenn doch mal ein Ball verloren geht, wird gemeinsam mit dem Kollegen der Fehler mit vollem Einsatz ausgebügelt, um sofort wieder den Vorwärtsgang einzulegen. Dieses blinde Verständnis ist um so erstaunlicher, da Blaszczykowski noch vor ein paar Wochen seinen Stammplatz auf der Bank hatte. Abgestempelt als ewiges Talent, das sein Potential wohl nie wirklich ausschöpfen würde. Nun ist er zurück wie Phönix aus der Asche und wegen seiner neu entdeckten Lust am Defensivspiel stärker als je zuvor. Es sollte Löw zu denken geben, dass die Menschen in Dortmund sich derzeit ratlos fragen, wo Deutschlands Übertalent Mario Götze seinen Platz in dieser Mannschaft finden soll, wenn er wieder fit wird.

Und vorne stets unterwegs die Tormaschine Robert Lewandowski, ein Mann der auch nach zehn Ellbogenchecks noch voller Vorfreude ins elfte Kopfballduell springt und die Zuspiele seiner Landsmänner und Vereinskameraden mit schöner Regelmäßigkeit in Tore verwandelt. Seinen Enthusiasmus können auch ein paar vergebene Torchancen und sogar einige Spiele ohne eigenen Treffer nicht mehr ankratzen, denn er weiß inzwischen wie wichtig seine Fähigkeiten für diese Mannschaft sind und er weiß auch, dass sowohl Trainerstab wie Publikum dies auch längst erkannt haben.

Die naheliegendste Lösung, um die rechte polnische Seite zu blockieren und so auch den Nachschub für Lewandowski zu unterbinden, scheint Löw noch nicht erkannt zu haben. Dabei findet sie sich doch direkt gegenüber. Der Prototyp des selbstlosen Rackerers im linken Dortmunder Mittelfeld hat ebenfalls seit Wochen wieder seine Bestform erreicht und ihm wäre es wohl am ehesten zuzutrauen, die Kreise von Blaszykowski und Piszczek zu stören. Philip Lahm dürfte die Aussicht jedenfalls ziemliche Bauchschmerzen bereiten, gegen diese Polen ihren Landsmann aus dem Rheinland vor sich zu haben, da diesem Jeck der Rückwärtsgang ja eher fremd ist. Es wird bis zum Sommer noch spannend bleiben, ob Löw dies weiter ignoriert, insbesondere falls Großkreutz sein derzeitiges Niveau halten kann.

Erste Halbzeit: Den BVB in seinem Lauf hält auch ein Tritt vorn Kopp nicht auf

Die Bayern hatten vorgelegt. Die Borussia befand sich unter Zugzwang. Mit Hannover 96 war zudem die Mannschaft zu Gast, die dem BVB die letzte Niederlage in der Bundesliga zugefügt hatte. Ein gut organisiertes Kollektiv, das seine defensive Grundordnung mit der Fähigkeit zum überfallartigen Konter paart. In Berlin hatte sich die Mannschaft zudem nicht in Bestform gezeigt und Probleme bei dem Versuch offenbart, eine tief stehende Abwehr zu knacken. Nicht wenige Borussen sahen dem Spiel mit einigen Sorgen entgegen.

Diese Sorgen wurden nach 5 gespielten Minuten noch größer. Subotic klärte einen Ball per Kopf, den Hannovers Senegalesischer Neuzugang Diouf mit dem Fuß annehmen wollte. In seinem Rücken hatte sich jedoch bereits Sven Bender angeschlichen, um den Ball zu köpfen. So landete Dioufs Fuß in Benders Gesicht und zum Entsetzen von Jürgen Klopp blieb der Eckpfeiler stark blutend liegen und konnte nicht mehr weiter spielen. Bei einem Blick auf die Alternativen auf der Bank schien es naheliegend, einfach schnell den auf der Tribüne sitzenden Lars Bender zum Einspringen zu überreden. Außer Sitznachbar Florian Kringe wäre ein solches Manöver wohl kaum jemandem im Stadion aufgefallen. Klopp entschied sich für die legale Variante und schickte Ilkay Gündogan ins Rennen. Der hatte schon im Hinspiel auf dieser Position schlecht ausgesehen, war zuletzt ständig außer Form und auch unter der Woche bei den Amateuren nicht positiv in Erscheinung getreten.

Aber entgegen der Erwartungen wurde der Integrationspate der DFB-Stiftung seinem Amt sofort gerecht. Trotz Kaltstart integrierte er sich umgehend in die Mannschaft und zeigte mit vollem Einsatz, dass er seine Chance nutzen wollte. Zwar fand noch nicht jeder Pass seinen Adressaten, aber jedem verlorenen Ball setzte Gündogan vehement nach und holte ihn so oft direkt wieder zurück. Insgesamt zeigte er eine seiner stärksten Leistungen im schwarzgelben Trikot. Bender hingegen dokumentierte erneut, dass er seinen Facebook-Auftritt am liebsten aus dem Krankenhaus pflegt und vermeldete schon am Abend: „Glück gehabt nix gebrochen!!!!“ Bei dieser Nachricht meint man einen leicht verschämten Unterton herauszulesen, denn ohne Bruch geht ein Chuck Bender eigentlich nicht vorzeitig vom Platz. Heute vermeldete der BVB schon, „ein Einsatz von Sven Bender am kommenden Samstag im Spiel gegen Mainz 05 liege durchaus im Bereich des Möglichen.“ Übersetzt in Benderisch heißt das wohl, dass er gegen Mainz zwei Treffer per Flugkopfball erzielen wird.

Mame Biram Diouf hatte nach seiner Aktion gegen den Publikumsliebling sofort jede Menge neue Freunde gefunden und wurde von nun an jedes Mal mit einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert bedacht, wenn er sich dem Ball auch nur grob annäherte. Leider nahm der Stimmungsblock die aufkommende Kampflaune auf den Tribünen nicht wahr und stimmte einen Schalalala Gesang an, der doch ziemlich unpassend wirkt, wenn gerade ein Borusse blutend vom Platz gegangen ist. Diouf wurde aber mit den Pfiffen derart der Zahn gezogen, dass ihm in der ersten Halbzeit, als er auf die Südtribüne spielen musste, überhaupt nichts mehr gelang.

Eine erste Großchance wurde dem BVB dann nach einer Viertelstunde von der ansonsten bärenstarken Hannoveraner Abwehr geschenkt. Ein eigentlich ziemlich verunglückter Freistoß von Kuba landete über Hummels und Lewandowski bei Großkreutz. Der legte für Lewandowski auf, aber sein Pass geriet ein wenig zu unplatziert und so gelang es dem Polen nicht, den Ball ins freie Tor zu Grätschen. Abgesehen von dieser Unaufmerksamkeit spielte die Abwehr des HSV aber sehr solide. Die Innenverteidigung mit Eggimann und Pogatetz ging gegen Lewandowski sehr rustikal zu Werke. Der Österreicher gewann dank Ellbogeneinsatz so gut wie jeden Kopfball und war daher wenig überraschend nach Schlusspfiff zweikampfstärkster Spieler.

Der wie immer äußerst sympathisch auftretende Sergio Pinto hatte dann die erste und einzige Chance für die Gäste in Halbzeit eins. Cherundolo schickte ihn mit einem schönen Pass in den Strafraum, wo aber beim grätschenden Piszczek Endstation war. Nach 20 Minuten vergab Lewandowski dann eine weitere gute Gelegenheit, doch das schien seine Spielfreude nicht im Mindesten zu trüben.

Denn schon bei nächster Gelegenheit schlug die Polen-Achse eiskalt zu. Kuba erkämpfte in der eigenen Hälfte resolut den Ball von Abdellaoue und spielte ihn zum startenden Piszczek. Der überschritt die Mittellinie und schickte Lewandowski auf die Reise. Dessen Geschwindigkeitsplus gegenüber den kräftigen Hannoveraner Innenverteidigern wurde nun deutlich. Er ließ sowohl Pogatetz wie auch Eggimann einfach stehen, tankte sich in den Strafraum und schoss den Ball an Zieler vorbei ins kurze Eck. Sah das im Stadion noch nach einem Torwartfehler aus, konnte man anhand der Zeitlupe erkennen, dass Eggimann den Ball noch mit dem Schienbein ablenkte und Zieler daher auf dem falschen Fuß erwischt wurde.

Nun begann Borussias stärkste Phase in diesem Spiel. Angriffswelle auf Angriffswelle rollte über die verunsicherten Gäste und man hätte die Führung bis zur Pause noch deutlich ausbauen können. Aber Schmelzer schoss aus aussichtsreicher Position knapp vorbei, Lewandowski traf nur den Pfosten und vor Kehls Tor im Nachschuss, stand Piszczek im Abseits. Die größte Chance vergab dann Kuba und trübte damit seinen ansonsten fast perfekten Tag noch etwas ein. Nach einem Zuckerpass von Kagawa lief er allein auf Zieler zu, traute sich aber nicht, selbst den Abschluss zu suchen. Sein Versuch, auf den mitgelaufenen Lewandowski quer zu legen misslang dann komplett und so war die Chance vertan. Nach einem Kagawa Schuss sah es nach Handspiel von Pogatetz aus, aber der Schiedsrichter sah keine Absicht. So ging es mit einer eigentlich viel zu knappen Führung in die Pause.

2. Halbzeit: Polen marschiert weiter

Das Spiel lief zu Beginn der zweiten Halbzeit ähnlich weiter. Dortmund machte Druck, weil Hannover trotz des Rückstands nicht bereit war, seine defensive Grundordnung aufzugeben. Zunächst war aber meist am Strafraum Endstation. Die Abwehr des HSV war gut sortiert und dem Spiel der Borussia fehlte es an der letzten Präzision. Doch schon nach 10 Minuten sollte sich das ändern.

Die Einleitung des 2:0 steht sinnbildlich für den gesamten Spielverlauf. Kevin Großkreutz dribbelte parallel zur Strafraumgrenze und versuchte einen Beinschuss. Der misslang, aber Großkreutz setzte nach und eroberte den Ball gleich wieder zurück. Er legte quer auf Piszczek und von da ab überrollte die Polenachse Hannover. Piszczek flankte weit in den Strafraum auf Kuba und der hatte seinen stärksten Moment. Er nahm den Ball mit der Brust mit und hatte dann noch das Auge für den in seinem Rücken lauernden Lewandowski. Er legte den Ball wunderbar am herausstürzenden Zieler vorbei zurück und Lewandowski hatte dann absolut freie Bahn. Er schob den Ball zwischen Cherundolo und Pogatetz hindurch zu seinem zweiten Treffer ins Netz.

Das Spiel schien nun entschieden. Die deutschen Meister standen auf und jagten einen beeindruckenden Wechselgesang durchs Westfalenstadion. Doch Mirko Slomka hatte noch ein Ass im Ärmel. Er brachte den personifizierten Dortmund-Schreck Didier Ya Konan als Joker ins Spiel. Der machte gleich mit seiner zweiten Ballberührung von seiner Inselbegabung Gebrauch, Fernschüsse gegen den BVB zu versenken und jagte den Ball aus gut 20 Metern über Weidenfeller hinweg in den Winkel. Das sah nicht so wahnsinnig gut aus für den Dortmunder Schlussmann, aber man muss ihm zu Gute halten, dass er in diesem Moment nicht unbedingt mit einem Schuss rechnen musste und der Ball von Ya Konan auch einfach perfekt passte.

Nun wogte das Spiel hin und her. Hannover hatte nochmal Blut geleckt und öffnete ein wenig mehr, so dass auch Dortmund nun mehr Räume in der Offensive hatte. Die Fans spürten, dass die Mannschaft ihre Unterstützung brauchte und es wurde richtig laut, nachdem die Stimmung zwischenzeitlich etwas eingeschlafen war. Kehl prüfte Zieler per Fernschuss und kurz darauf wurde dem BVB vom Linienrichter ein reguläres Tor geklaut. Güdogan spielte einen sensationellen Direktpass auf Großkreutz, der ging an Zieler vorbei und legte zurück auf den freistehenden Lewandowski, der den Ball ins leere Tor schob. Doch das Schiedsrichtergespann entschied fälschlich, dass Großkreutz bei dem Anspiel im Abseits gewesen sei.

Das Spiel wurde nun ruppiger und Gräfe zückte einige gelbe Karten, war aber nicht immer ganz auf Höhe des Geschehens. Einmal profitierte der BVB als der soeben verwarnte Kehl (gegen Mainz gesperrt) erneut gelbwürdig einstieg und Gräfe nicht mal Freistoß pfiff. Kurz darauf hätte es einen Elfmeter für Dortmund geben können, als Pinto sich im Strafraum resolut in Kagawas Laufweg stellte. Obwohl Hannover nicht wirklich zu Chancen kam, zitterte man dem Schlusspfiff entgegen, bis der stärkste aus der Polenachse noch einen Auftritt hatte. Kuba lupfte einen eigentlich harmlosen Freistoß am schlafenden Schmiedebach vorbei zum eingewechselten Perisic. Dessen Schusstechnik und Torinstinkt sind bekannt und so entschied er das Spiel mit einem Schuss ins lange Eck.

Damit bleibt es dabei, dass der BVB in der Rückrunde die Idealpunktzahl erreicht hat und das muss für die Konkurrenz so langsam wirklich beängstigend sein. Diesmal haben Gladbach und die Blauen Punkte gelassen und damit sind die Bayern wieder der erste Verfolger. Wenn die Mannschaft aber weiter diese Form hält, die sie gegen starke Hannoveraner gezeigt hat, wird es in der Bundesliga für jeden Gegner schwer, etwas gegen die Borussia zu holen.

Noten

Weidenfeller (4): Hatte wenig zu tun und sah beim Gegentor nicht wirklich gut aus. Undankbares Spiel für einen Torwart.

Piszczek (1,5): Sein Zusammenspiel mit Kuba grenzt an Perfektion. Zudem hinten solide und Retter in letzter Not gegen Pinto.

Subotic (3): Zweikampfstärkster Borusse auf dem Feld aber mit einigen Fehlern im Spielaufbau.

Hummels (3): Nach seinem schwachen Spiel in Berlin zunächst auf Sicherheit bedacht und daher mit weniger Impulsen für die Offensive als gewohnt. Dass Hannover so gut wie keine Torchance hatte, geht aber auch auf sein Konto.

Schmelzer (4,5): Defensiv solide aber in seinen Offensivbemühungen kaum bundesligatauglich. Ein Schuss ging knapp vorbei, ansonsten mussten die Fans auf den Hintertortribünen um ihre Gesundheit fürchten, wenn er den Abschluss suchte. Brauchbare Flanken auch mal wieder Fehlanzeige.

Bender (-): Gute Besserung Manni!

Kehl (3,5): Einige gute Aktionen nach vorne aber ohne Bender an seiner Seite nicht so präsent.

Kuba (1): Trotz der vergebenen Großchance kann es keine andere Note für ihn geben. Alle drei Tore mit vorbereitet. Defensivstark wie noch nie. Immer mitten im Geschehen. Bester Mann auf dem Platz.

Kagawa (1,5): Obwohl er letztlich an keinem Tor beteiligt war, ein ganz starkes Spiel. Immer in Bewegung. Fordert und bekommt die Bälle, um sie dann in wahnsinniger Geschwindigkeit sinnvoll weiter zu verteilen. Susi Zorc übernehmen sie!

Großkreutz (3): Es klappte nicht alles bei ihm und seine Torvorlage wurde fälschlich abgepfiffen. Mit großem Aktionsradius und kampfstark wie eh und je.

Lewandowski (2): Zwei Tore, ein drittes geklaut, Stürmerherz was willst du mehr? Hatte aber lange Zeit große Schwierigkeiten sich gegen die starken Pogatetz und Eggimann durchzusetzen.

Gündogan (2,5): Nach seiner Einwechslung sofort da. Nicht fehlerfrei im Passspiel aber man sah ihm jederzeit an, wie er brannte. In der Form zurecht nächste Woche erster Kandidat als Vertreter von Kehl.

Barrios, Perisic: Zu kurz auf dem Feld für eine Bewertung. Der Panther zeigte bei seinem Auftritt aber Anpassungsschwierigkeiten, während Perisic das Spiel entschied.

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Statistik

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Bender (8. Gündogan), Kehl - Blaszczykowski, Kagawa (87. Perisic), Großkreutz - Lewandowski (77. Barrios)

Hannover 96: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Pogatetz, Schulz - Pinto (76. Stoppelkamp), Schmiedebach, Stindl - Schlaudraff (59. Rausch) - Diouf, Abdellaoue (59. Ya Konan)

Tore: 1:0 Lewandowski (27.), 2:0 Lewandowski (54.), 2:1 Ya Konan (60.), 3:1 Perisic (90.+2)

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 80.720 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Gündogan (2), Kehl (5), Schmelzer (3) / Diouf (1), Schmiedebach (6), Stindl (7), Ya Konan (2)

Web 27.02.2012

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