Spielbericht Profis

Raute besiegt Tannenbaum. Oder: Scheiß drauf, wir sind Meister!

08.05.2011, 18:11 Uhr von:  Redaktion

2:0 für Werder aber keinen scheint es zu interessierenNach einer opulenten Meisterfeier, mit der so früh in der Saison dann wohl tatsächlich die wenigsten gerechnet hatten, stand am Wochenende die erste von zwei Küren an. Es ging zum Abstiegskampf beim SV Werder Bremen, ohne große Übertreibung eine der negativsten Überraschungen der Saison. Den Borussen sollte es recht sein, bei schönstem Sonnenschein und fluffigen 25° ließ sich so ein Sommerkick ja schließlich auch ganz gut mitnehmen.

Ob auf dem Ausflugsdampfer der Fanabteilung, in zahlreichen Bussen oder Regionalbahnen der DB – die Stimmung war ausgelassen, feuchtfröhlich und gelöst. Einige Fans nutzten ihre Chance zum Bad in der Weser, andere hatten in der vergangenen Woche den Großkreutz gemacht und den Friseur besucht bzw. sich unter den Rasenmäher gelegt – Probleme, mit denen man sich herumschlagen muss, wenn es der Tabellenstand denn einmal zulässt.

Jürgen Klopp hatte für seine Mannschaft die Parole ausgegeben, allen Feierlichkeiten und Ermüdungserscheinungen zum Trotz kein Kirmesspiel abliefern zu wollen. Trotz Bestbesetzung und des mit Ausnahme der Anfangsviertelstunde jederzeit erkennbarem Willens sollte aus diesem Ziel aber nichts werden – dafür sorgte die Stimmung im Stadion, die man so ernst auf beiden Seiten nicht nehmen konnte. „Der deutsche Meister ist voll“ traf über weite Strecken des Spiels auf erschreckend leise Bremer, die sich entweder der Situation nicht bewusst oder ihres Klassenerhalts so sicher waren, dass sie bis auf ordentliche Wechselgesänge zwischen Unter- und Oberrang so gut wie nichts hinbekamen.

Fahnenchaos-Choreografie der JUBOSDabei hatten beide Fantribünen mit schönen Choreographien einen guten Auftakt erwischt. Auf Bremer Seite sorgten Unmengen weißer und grüner Luftballons mit Konfetti und grün-weißen Papierstreifen für ein nettes Bild, darüber stand schnörkellos das Motto des Tages: „SVW NIE MEHR 2. LIGA!!!“ Die gut 6000 BVB-Fans sangen sich bereits vor Spielbeginn in Laune, dazu lockte im Stehplatzbereich der tolle Anblick gelber Luftballons und massenhaft geschwenkter schwarz-gelber Fahnen für einen der schönsten Gästeblockauftritte seit längerem. Das Spruchband „Mit der Schale in der Hand – Außer Rand und Band“ rundete die Choreo ab und gab den Spielern, die aus dem Spielertunnel direkt auf die Gästetribüne (und einen der mit Abstand schlechtesten Stehplatzbereiche der Liga) zuliefen, die passende Marschroute vor.

Stadionsprecher Arnd Zeigler und Bremer Spieler gratulierten vor Spielbeginn artig zum Titelgewinn und überreichten den ein oder anderen Blumenstrauß: „Hoffentlich werdet Ihr das nie vergessen, Ihr seid ein verdienter deutscher Meister“ – eine nette Geste, die das ganze Stadion mit ausgedehntem Beifall goutierte und an dieser Stelle ein danke wert sein sollte. Danke!

Und das Gegenstück der Bremer UltràszeneDas Spiel selbst begann denkbar ungünstig, auf beiden Seiten häuften sich überambitionierte Fehlpässe und ermöglichten erste, zaghafte Angriffe. Bei einem solchen verschätzte sich Roman Weidenfeller und konnte den Ball in der fünften Spielminute nicht ausreichend klären, den Nachschuss schob Mikael Silvestre vom rechten Strafraumeck ins linke untere Eck ein. Fünf Minuten später wieder Verwirrung im Dortmunder Strafraum, als nach einer Bremer Ecke diesmal Neven Subotic und Marcel Schmelzer nicht ganz im Bilde waren und sich nur dank etwas Glück nicht gleich das 2:0 ansehen mussten. Borussia nun etwas bemühter, aber noch ohne richtigen Zugang zum Spiel. Bremen trat aggressiver auf und war deutlich schneller am Ball, in der 13. Minute setzte sich Sympathieträger und Laiendarsteller Marko Marin abermals durch und kam aus zehn Metern frei zum Schuss – diesmal rettete der linke Pfosten, den Nachschuss konnte keiner nutzen.

Ein sehr ungünstiger Verlauf der ersten Viertelstunde, auf den man getrost hätte verzichten können. Einen echten Vorwurf kann man allerdings keinem Borussen machen – der Wille war durchaus erkennbar, es fehlten einfach die Mittel und die in den letzten Monaten so brillante Feinabstimmung. Das Spiel verflachte nun auch zusehends, je besser sich der BVB in die Partie kämpfte. Bremen zog sich immer deutlicher zurück und bemühte sich um das Setzen feiner Nadelstiche, kam über das nun besser organisierte Mittelfeld aber kaum hinaus.

Kreatives Liedgut im Gästeblock war der TrumpfEs blieb ausreichend Zeit zum Begutachten der beiden Fankurven, die wie bereits angedeutet ein interessantes Bild abgaben. Der Gästeblock feierte die Meisterschaft in vollen Zügen und kam trotz seines (freude-)trunkenen Zustands recht gut herüber, die Bremer Kurve indes war so gut wie nicht wahrzunehmen. Angesichts der großen Bedeutung des Spiels und der nahezu perfekten Spielstände auf sämtlichen (anderen) Plätzen war diese Atmosphäre unerklärlich – stellenweise blieb die Kurve vollständig still, nur selten konnte sie ihre Kräfte sammeln und den Gästeblock stimmlich überragen.

Zwanzig Minuten Schlafwagen- und Zeitlupenfußball später kam es dann wieder mal zu einem Torschuss Marins, den Weidenfeller aber ohne Probleme klären konnte. Es war so eine Art Weckruf für den BVB, die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit doch noch für sich zu nutzen. Sowohl Kevin Großkreutz Versuch eines Distanzschusses (abgeblockt) als auch Robert Lewandowski und Lucas Barrios gemeinsamer Angriff (Abseits) und eine von Lukasz Piszczek herausgeholte Ecke brachten aber nichts Zählbares ein.

Barrios im ZweikampfDer erste richtige Dortmunder Angriff erfolgte in der 43. Minute: Schmelzer hatte aufgepasst und war in die Lücke gestoßen, seine Flanke auf Barrios kam genau richtig und hatte nur das Pech, abermals ein Bremer Abwehrbein vor sich zu haben. Kurz darauf der zweite sehenswerte Angriff, wie zuvor toll in die Lücke gespielt und astrein geflankt – die folgende Ecke brachte nur den Pausenpfiff und die Hoffnung, an die letzten Szenen der ersten Hälfte anknüpfend doch noch ein gutes Spiel in der zweiten Halbzeit zu sehen.

Diese begann wie schon der erste Durchgang: Der BVB mit einer harmlosen Torgelegenheit, der SVW mit der ersten Chance nach fünf Minuten – Marin machte es aber schlechter als Silvestre, der Ball flog links an Weidenfellers Kasten vorbei. Borussia hatte sich nun aber tatsächlich etwas vorgenommen, wollte sich keine Partie im Schongang vorwerfen lassen. In der 52. Minute warf Großkreutz den Turbo an und spielte seine Mannschaftskameraden nach einem schönen Solo frei – der folgende Torschuss scheiterte wieder an einem Bremer Abwehrbein, die aussichtsreiche Ecke verstolperten die deutschen Meister einen Meter vor dem Tor.

Da Silva gegen FritzDrei Minuten später holte Philipp Bargfrede den emsigen Piszczek von den Beinen und bescherte Borussia einen Freistoß unweit der rechten Strafraumecke – da Silva zirkelte den Ball mit viel Gefühl in Richtung Tor, die geschlagene Bremer Defensive konnte sich ihres Außennetzes glücklich schätzen. Wieder nur wenige Augenblicke später die bislang beste Torchance für den BVB: Lewandowski verpasste eine tolle Flanke von Piszczek, der dahinter lauernde Barrios bekam freistehend vor dem Tor aber nicht mehr genug Druck hinter den Ball – ausreichend Zeit für Tim Wiese, seine erste von zwei Großtaten des Tages zu begehen.

Gerade als Borussia drauf und dran war, den verdienten Ausgleich zu erzielen, trauten sich die Hausherren wieder über die Mittellinie. In der 63. Minute fiel beinahe das 2:0 für Bremen aus heiterem Himmel – Wesley hatte die schwatzgelbe Defensive überlaufen und einen tollen Pass in die Mitte auf Marin geschlagen, dessen Torschuss von Mats Hummels erst auf der Linie geklärt werden konnte. Direkt im Anschluss passierte es dennoch: Eine Unachtsamkeit in der Dortmunder Innenverteidigung bot Claudio Pizarro ausreichend Raum, sich ein Herz zu fassen und nach einem mühelosen Solo trocken ins rechte untere Eck abzuziehen – Weidenfeller blieb machtlos, nun stand es 2:0. Nicht einmal 60 Sekunden später fiel beinahe auch das 3:0, Marin konnte aus Hummels und Schmelzers Missverständnis aber keinen Nutzen ziehen. Es wäre ehrlich gesagt auch des Guten zu viel gewesen.

Pizarro bejubelt das 2-0Der Bremer Anhang wurde nun etwas lauter, nicht wirklich überzeugend doch immerhin mit ein wenig Humor: „Deutscher Meister wird nur der SVW“ gefolgt von „Und ihr wollt deutscher Meister sein“ war immerhin ein Anfang. Als die LaOla-Welle durchs Stadion schwappte und nach den versprengt sitzenden BVB-Fans der gesamte Gästeblock mitmischte, war das Kirmesspiel perfekt.

Eine durchaus passende Gelegenheit, einen unwiderstehlichen Torschuss Piszczeks mit Gesängen wie „Thomas Schaaf, du bist der beste Mann“ zu begleiten und nach Einblendung des Mainzer Torerfolgs das ganze Stadion erstmals in nennenswerte Lautstärke zu versetzen: das mit 42.300 Zuschauern ausverkaufte Haus sang sich mit „Scheiße Null-Vier“ in einen kleinen Rausch, das Spiel schien von beiden Seiten aus gelaufen. Daran konnte auch Kubas Riesenchance nichts mehr ändern, die zweite echte Torchance Borussias an diesem Nachmittag, die von einer Glanzparade Wieses und anschließend wohl einem elfmeterreifen Foul verhindert werden konnte.

Ein wenig Pyro im GästebereichEs blieb am Ende bei einer unglücklichen Niederlage, die nicht unbedingt hätte sein müssen, aber auch niemandem weiter weh tut. Das Bemühen war beim BVB jederzeit erkennbar, die Anfangsviertelstunde wurde jedoch verpennt und anschließend mangelte es meist am tödlichen Pass oder Glück im Abschluss. Eine tief stehende Bremer Defensive und Abstimmungsfehler in den wichtigen Augenblicken verhinderten den gewohnten Offensivfußball, gute Chancen blieben – erst recht relativ zum Saisonverlauf – Mangelware. Bremen ist gerettet, der BVB ist und bleibt deutscher Meister – schade um die verpassten Rekorde, aber was solls.

Statistik

Nie mehr zweite Liga: Wiese – Fritz, Mertesacker, Pasanen, Silvestre – Frings – Wesley, Bargfrede – Marin – Wagner, Pizarro

Wechsel: Schmidt für Wagner (59.), Trinks für Marin (77.), Stevanovic für Wesley (87.)

Deutscher Meister BVB: Weidenfeller – Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer – Großkreutz, Bender, da Silva – Lewandowski, Götze – Barrios

Wechsel: Kuba für Großkreutz (56.), Stiepermann für Lewandowski (76.), Zidan für Götze (76.)

Tore: 1:0 Silvestre (5.), 2:0 Pizarro (63.)

Karten: Wagner (26.), Bargfrede (56.)

Stimmen der Meisterkicker

Mats Hummels gegen PizarroMats Hummels: „Wir haben heute ein engagiertes Spiel gezeigt, wollten hier gewinnen und uns keinen Schönwetterkick vorwerfen lassen. Auf dem Platz hat es dazu heute leider nicht gereicht und wer gerade Schmelle und mich gesehen hat, wird uns glauben, dass wir richtig sauer über diese Niederlage waren. Nächste Woche werden wir diese Fehler nicht mehr begehen und werden uns richtig reinhängen, dieses Spiel zu gewinnen. Ich habe jedenfalls überhaupt keinen Bock, nächste Woche nochmal zu verlieren.“

Auf die Nachfrage, ob die Mannschaft schon mehr über Nuri Sahins Verbleib in Dortmund wisse:

Mats Hummels: „Wir wissen nichts definitives, nach den Medienberichten sieht es aber eher nicht so gut aus. Wir fänden das richtig schade und haben noch immer eine kleine Resthoffnung, dass er sich zum Bleiben entscheidet. Vielleicht mag er uns so sehr, dass er noch ein Jahr mit uns zusammen spielen will. Wir haben die Hoffnung jedenfalls nicht aufgegeben und wünschen uns alle, dass Nuri auch nächste Saison mit uns spielt.“

Auf die Nachfrage, ob er den verpassten Rekorden hinterher trauere:

Mats Hummels: „Welche Rekorde haben wir denn verspielt? Den Rekord mit den Auswärtssiegen haben wir schon vor Wochen eingestellt, wenn wir nächste Woche zu Null spielen haben wir auch den Rekord mit den wenigsten Gegentoren erreicht. Natürlich wäre es cool gewesen, beide Rekorde alleine zu halten, aber wir sind deutscher Meister geworden und sorry, da mussten die Rekorde etwas zurückstehen.“

Roman Weidenfeller: „Wir wollten das Spiel heute gewinnen, haben uns gegen eine klasse Mannschaft leider sehr schwer getan. Natürlich waren die Erwartungen im Vorfeld deutlich größer, aber man muss auch einsehen, dass man nicht mal eben nach Bremen fährt und Werder mit 5:0 an die Wand klatscht. An der Einstellung hat es nicht gelegen, das hat wohl jeder gesehen.“

Klopp und Watzke vor dem SpielJürgen Klopp: „Zunächst einmal, auch wenn es an diesem Ort komisch klingt: Herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt und verdienten Sieg. Wir hatten uns heute mehr vorgenommen, wollten das Spiel gewinnen und haben dafür auch alles getan, was in unserer Macht stand. Wir haben kein sehr gutes Auswärtsspiel abgeliefert, mindestens aber doch ein gutes – meine Mannschaft hat sich nicht hängen lassen und eine gute Moral bewiesen. Werder Bremen hatte heute nicht nur eine richtig starke Defensive, sondern auch das große Glück, zum idealen Zeitpunkt das Führungstor zu machen. Wir sind der etwas verschlafenen ersten Viertelstunde das ganze Spiel über hinterhergelaufen, waren dann am Drücker und haben gerade in diesem Moment das zweite Gegentor bekommen. Am Ende hatte Kuba noch eine Riesenchance, aus meiner Sicht hätte es da vielleicht noch einen Elfmeter geben müssen – aber hey, dann hätten wir eben mit 2:1 verloren und es hätte sich für uns nichts geändert. Es ist am Ende einfach so, dass man manche Dinge im Fußball nicht entscheidend beeinflussen kann – das gilt vor allem für Siege, denn egal wie sehr man sie sich vornimmt, hat man es noch mit einem Gegner und dessen Bemühungen zu tun. Ich habe meine Mannschaft schon nach so manchem Sieg in dieser Saison kritisiert, wenn mir etwas nicht passte – das wird nach dieser Niederlage sicher nicht schlimmer ausfallen. Nächste Woche freuen wir uns auf einen tollen Saisonabschluss und werden alles daran setzen, diesen mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt zu krönen."

Auf die Nachfrage, ob die andere taktische Aufstellung geplant oder den Bemühungen Werder Bremens geschuldet gewesen sei:

Jürgen Klopp: „Bremen spielte mit einer Raute, wir setzten den Tannenbaum dagegen – das haben wir gegen Rauten schon mehrfach in dieser Saison gemacht, von taktischer Unordnung kann keine Rede sein.“

Thomas SchaafThomas Schaaf: „Nun bin ich endlich mit den Glückwünschen dran: Herzlichen Glückwunsch Jürgen Klopp, Borussia Dortmund, euren Spielern und allen anderen Beteiligten zum Gewinn der deutschen Meisterschaft. Ihr seid ein sehr verdienter Meister, der im gesamten Saisonverlauf überragend gespielt und tollen Fußball geboten hat – feiert das ausgiebig und genießt diese Zeit, ich gönne euch das sehr. Zum Spiel: Ich habe mich mit Jürgen Klopp schon oft über Fußball und taktische Ausrichtung unterhalten, wir beide teilen unsere Vorliebe für temporeichen Offensivfußball. Wir haben diesen heute im Rahmen unserer Möglichkeiten gezeigt und uns einige tolle Chancen erarbeitet, die wir dann in den richtigen Augenblicken auch genutzt haben. Das war gegen diese hervorragende Mannschaft nicht einfach, wir mussten viel investieren. In den entscheidenden Momenten waren wir aber besser und haben heute verdient gewonnen. Für uns ist nun der Klassenerhalt sicher und wir möchten uns in der nächsten Woche gerne mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden.“

Noten

Weidenfeller: Beim 1:0 unglücklich, beim 2:0 machtlos, ansonsten gewohnt sicher – Note 3.

Piszczek: Bester Borusse mit großem Laufpensum und unermüdlichem Einsatz – Note 2.

Weit entfernt von seinen Bestleistungen, nicht immer auf Ballhöhe – Note 3Subotic: Weit entfernt von seinen Bestleistungen, nicht immer auf Ballhöhe – Note 3.

Hummels: In der Offensive glücklos, in der Defensive nicht immer mit dem größten Glück, in der 63. Minute aber toll geklärt – Note 2,5.

Schmelzer: Viel gelaufen und wieder mal eine ganze Reihe toller Flanken geschlagen, die diesmal leider keinen Erfolg brachten – Note 2,5.

Großkreutz: Zwei bis drei gute Szenen, rieb sich ansonsten gegen tief stehende Bremer auf – bekam als erster seine verdiente Ruhepause, Note 3.

Bender: Im Mittelfeld engagiert wie eh und je, leider nicht mit ganz so viel Glück wie sonst. Ziemlich viel Leerlauf war mit dabei, Note 3.

Da Silva: Einer miesen Anfangsviertelstunde folgte eine solide Partie mit leidenschaftlichem Einsatz und einer Reihe guter Ideen. Pech beim Freistoß, Note 2,5.

Hatte nicht seinen besten Tag erwischt, wurde von Bremen sehr gut aus dem Spiel genommen – Note 3Lewandowski: Hatte nicht seinen besten Tag erwischt, wurde von Bremen sehr gut aus dem Spiel genommen – Note 3.

Götze: Von seinem großen Talent war bis auf wenige Phasen nur wenig zu sehen, ebenfalls gut bei den Bremer Abwehrspielern aufgehoben – Note 3.

Barrios: Die Riesenchance direkt vor Wiese nicht genutzt, zweimal den entscheidenden Schritt vor Bremer Abwehrspielern zu spät – ansonsten unauffällig, Note 3.

Kuba: Eingewechselt für Großkreutz, belebte das Spiel und hätte kurz vor Spielende fast noch ein Pfund zum 2:1 in die Maschen gewuchtet – gutes Spiel, Note 2,5.

Knüppler17, 8.5.2011


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