Serie

Die Aufstiegsmannschaft 2002 ? Teil III

30.03.2011, 19:40 Uhr von:  Redaktion

Gambino mit den Amas gegen Bochum IIZum Abschluß der kleinen Serie um die Aufsteiger der Saison 2001/2002 kommen wir zu den Angreifern und hier steht natürlich ein Name ganz vorne: Salvatore Gambino.

Der Shootingstar der ersten Mannschaft in der Saison 2003/2004 kam aus Borussias eigener Jugend und ging über den Weg der Jugend- und der Amateurmannschaft direkt in den Kader der Profis, wo er, wie oben bereits erwähnt, zum Shootingstar wurde. In seinem zweiten Spiel erzielte er einen Doppelpack in einem heiß umkämpften Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen.

Leider verließ den jungen Stürmer jedoch das Glück in der Folgezeit. So wurde er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen und verlor seinen Platz in der 1. Mannschaft des BVB. Aus diesem Grund verließ er nach Ablauf der Saison 2005/2006 den BVB und schloss sich dem FC Köln an. Dort kam er jedoch über zwei Spielzeiten, aufgrund von vielen Verletzungen, nicht über 18 Einsätze hinaus. In der Folge verlängerte auch der FC Köln den Vertrag nicht und Gambino landete bei der TuS Koblenz. Doch auch dort verließ in sein Pech nicht, sein Vertrag wurde zum Ende der Spielzeit 2008/2009 aufgelöst und er ist seit dem vereinslos. Um die Zeit zu überbrücken trainierte er wieder bei der zweiten Mannschaft des BVB mit, doch zu einer, für die Mannschaft sicherlich wertvollen, Verpflichtung konnte sich der BVB nicht durchringen. Lange musste er auf einen neuen Verein warten, bis es kurz vor Ende des Jahres 2010 ein kleines Happy End für ihn gab. Der italiniesche Verein AS Trapani nahm ihn unter Vertrag.

Gambo mit Wismaut Aue gegen HilleDem Ghanaer Bashirou Gambo erging es völlig anders. Nach dem Titelgewinn wurde er von der SSV Reutlingen unter Vertrag genommen, verließ die SSV aber schon nach nur einer Saison wieder in Richtung Karlsruhe. Aber auch dort wurde er nicht glücklich, Von Karlsruhe verschlug es ihn für drei Monate nach Marokko zum FC Wydad, bevor er im Januar 2005 Spieler der Stuttgarter Kickers wurde. Dort spielte er von Januar 2005 bis Sommer 2009, bevor es ihn zu Erzgebirge Aue verschlug und er dort den Aufstieg in Liga 2 feiern durfte. Dort endete jedoch sein Vertrag im Sommer 2010, seither ist er Vereinslos.

Hrvatin Gudelj, in der Winterpause der Saison aus Kroatien verpflichtet, kehrte direkt nach der Meisterschaft nach Kroatien, genauer zu Hadjuk Split, zurück und blieb die folgenden Jahre auch, bis auf einen kleinen Ausflug nach Klaipeda in Litauen, am Balkan aktiv und spielte dort bei Vereinen die da heißen NK Zadar, HNK Sibenik oder NK Imotski.

Von dem mittlerweile 32 jährigen Ahmet Karayildiz ist nur bekannt, das er durch die unteren Klassen im NRW Fußball tingelte.

Emmanuel Krontiris wechselte nach dem Aufstieg in den Profikader des BVB, wurde jedoch im Winter zu Allemannia Aachen verkauft, wo er eineinhalb Spielzeiten verbrachte bevor es ihn in den Süden zu den Münchener Löwen verschlug. Danach kehrte er für zwei Spielzeiten an den Tivoli zurück, um dann, wie Gambino bei der TuS Koblenz zu landen. Sein aktueller Arbeitgeber ist RW Oberhausen, wo er noch bis zum Sommer des nächsten Jahres unter Vertrag steht.

Pollok im Spiel gegen DelbrückZwei Spielzeiten ohne Verein war Sebastian Placek bevor er im Sommer 2005 in der Oberliga Westfalen bei der Spvgg Hamm anheuerte. Für ein Jahr spielte er dann noch bei der SF Oestrich-Iserloh, von wo aus er zur VfK Weddinghofen wechselte, dort beendete er wohl seine Karriere.

Wesentlich besser ging es Wojciech Polloch. Dieser blieb noch bis zum Sommer 2006 in Dortmund und schloss sich dann für eine Sasion den Kickers aus Emden an. Ein Jahr Bonner SC und ein Jahr SV Wilhelmshaven folgten für den Polen, bevor er dann im Sommer 2009 einen Zweijahresvertrag bei den Preussen aus Münster unterschrieb.

In die (damalige) Regionalliga Nord verschlug es Markus Wersching und zwar zum KFC Uerdingen. Dort spielte er vier Jahre bevor er dann zu Preußen Münster in die Oberliga Westfalen wechselte. Dort blieb er jedoch nur eine Saison und wechselte anschließend zum FCE Rheine wo er noch bis zum Ende der Saison 2011 unter Vertrag steht.

Und der Trainer? Horst Köppel, spätestens seit seinem Pokalgewinn mit dem BVB so was wie ein „Held in schwarzgelb“, blieb noch zwei weitere Jahre Trainer der „Zwoten“, bevor er dann in seine Heimat an den Niederrhein zurückkehrte, wo er ebenfalls die zweite Mannschaft trainierte und anschließend im Frühjahr 2004 nochmal Trainer der Bundesligamannschaft des „Mythos“ wurde. Aber damit war nach knapp einem Jahr schon wieder Schluß. Zwei Monate lang wurde er dann im Spätsommer noch mal Trainer in den VE Emiraten bei Al Wahda. Im Frühjahr trainiere er dann in Deutschland den FC Ingolstadt, beendete sein Engagment bei den Süddeutschen aber bereits im November 2009 wieder.

Als kleines Fazit dieser Serie lässt es sich wohl feststellen, das es niemand so wirklich nach ganz oben geschafft hat, einige in der zweiten Liga, in den Ligen darunter. Einige musste aber auch den bitteren Weg in den unteren Amateurfußball antreten.

Die weiteren Teile der Serie findet Ihr hier (Teil I) und hier (Teil II).

kha, 30.03.2011


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