Unsa Senf

Schwatzgelb.de macht jetzt die Flatt(e)r

12.08.2010, 21:29 Uhr von:  Redaktion

Flattr ButtonDem einen oder anderen Leser ist er vielleicht schon aufgefallen: Der kleine orange-grüne Button mit der Aufschrift „Flattr“, der neuerdings unter unseren Texten prangt. Wir wollen Euch nun erklären, was es damit auf sich hat.

Bei Flattr handelt es sich um einen so genannten „Social Payment Service“, der es Webseitenbesuchern ermöglichen soll, den Betreibern und Autoren freiwillig Geldbeträge zukommen zu lassen. Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: Man registriert sich bei Flattr und legt fest, welches Budget man monatlich Webseitenbetreibern zukommen lassen möchte. Der Mindestbetrag liegt bei zwei Euro im Monat. Registrierte Nutzer müssen dann lediglich noch den Flattr-Button unter Texten anklicken, die sie begeistern und für die sie gerne Geld aus ihrem Monatsbudget locker machen wollen.

Beispiel: Ein Nutzer legt fest, dass er fünf Euro monatlich an die Betreiber seiner Lieblingswebseiten verteilen will. Im folgenden Monat nun klickt er insgesamt 23 Mal auf den Flattr-Button seiner Lieblingsseiten und –Blogs. Das Budget von fünf Euro wird also unter diesen 23 Klicks aufgeteilt. Jeder Betreiber beziehungsweise Autor würde also etwa 22 Cent (abzüglich einer zehnprozentigen Flattr-Gebühr) erhalten.

In der aktuellen Testphase von Flattr ist eine Registrierung dabei zunächst nur möglich für Inhaber von Paypal-Accounts.

Wichtig war uns bei dieser Entscheidung vor allem eins: Im Prinzip ändert sich für Euch rein gar nichts. Alle Texte auf schwatzgelb.de bleiben auch zukünftig kostenlos lesbar. Niemand muss sich bei Flattr beteiligen und selbst wenn niemand uns auf diesem Weg ein paar Cent zukommen lassen wollte, wird es schwatzgelb.de auch weiterhin geben.

Jetzt zur Einführung sind wir einfach gespannt, wie sich dieses Experiment entwickelt. Eines wollen wir dabei jedoch betonen: Die Einnahmen kommen ausschließlich schwatzgelb.de zu Gute und dienen der Finanzierung unseres Webspaces, von Equipment oder einfach der Verbesserung unseres Fanzines. Wir als Redaktionsteam erhalten davon keinen Cent, denn eines ist uns besonders wichtig: Schwatzgelb.de ist auch weiterhin ein Herzblut-Projekt, dass wir nicht des Geldes sondern des Herzens wegen in unserer Freizeit betreiben.

Weil das Geld von Euch als Lesern kommt und wir Euch eine größtmögliche Transparenz bieten wollen, werden wir auch über die jeweiligen Beträge auf dem Laufenden behalten.

Im Folgenden haben wir noch ein paar Links zu Eurer Information über Flattr und Paypal:

Weiteres über Flattr:

Wissenswertes über Paypal:

Die Redaktion, 12.08.2010

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