Stimmungsbericht

Trainingslager Tagebuch III: Niederlage gegen Mönchengladbach

06.01.2010, 23:25 Uhr von:  Redaktion

TrainingsalltagHeute ist großer Feiertag in Spanien und fast alle Geschäfte sind geschlossen. Anlass genug für einige Besatzungen, nach Gibraltar aufzubrechen und den Vormittag dort zu verbringen.

Die restlichen Fans begannen sich ab 10 Uhr am Trainingsgelände zu versammeln und waren damit eher spät dran. Wegen des später stattfindenden Trainingsspieles wollte man wohl zeitig beginnen. Bei strahlenden Sonnenschein wurden Standardsituationen und das Umschalten auf einem sehr kleinen Spielfeld einstudiert.

Der Mittag wurde wieder unterschiedlich genutzt, zumindest eine Reisegruppe setzte massiv Zwiebeln beim Kochen ein, der ganze Hotelflur roch danach. Andere besuchten die Altstadt oder machten es sich bei SonnenscAm Vormittag Traininghein am Strand bequem. Wegen des Testspiels machten sich die Meisten früher auf den Weg zum Trainingsgelände. Dort angekommen der erste Schreck – alles zu geparkt. Waren wohl doch einige komische Fohlenfans anwesend. Nach dem Betreten des Geländes wurde einem das Ausmaß des Ganzen bewusst. Die Tribüne war schon voll und es hingen bereits eine ganze Reihe schwarz-weiß-grüne Fahnen. Am Ende gewann Mönchengladbach diesen Wettbewerb mit 16:8 Zaunfahnen. Die Dortmunder verteilten sich und mit dem Anpfiff konnte man es bereuen. Die Gladbacher Sufffraktion machte sich lautstark bemerkbar, ob das bei einem Trainingskick in Spanien wirklich nötig ist?

Die Gladbacher starten mit einer auf nahezu allen Positionen veränderten Aufstellung. Die Dortmunder starten mit einem Profi-Amateur-Gemisch. AuffVor dem Testspielällig war, dass immer eine Außenbahn komplett mit den Profis besetzt wurde und die war in den Halbzeiten auch immer deutlich gefährlicher. So sorgten in der 1. Halbzeit Owomoyela und Kuba für die meiste Gefahr, in der 2. Halbzeit sorgten Dede und Großkreutz für Dampf. Insgesamt allerdings ein Spiel, dass das Wort Testspiel wirklich verdient hat. Ein unansehliches Gepöhle samt Testspielatmosphäre dank der Gladbacher Anhänger. Am Ende netzte Gladbach zweimal nach schwachen Abwehrleistungen ein. Beide male wirkte die Dortmunder Defensive höchst unmotiviert in der Verteidigungsarbeit.

Am Ende sprang nicht viel Zählbares raus und der Regen, der zum Ende einsetzte, nahm auch die letzte Lust. Leider gab es da keine Möglichkeiten, die Schreibmaschine zu schützen und damit war ein weiteres Tickern leider nicht möglich, viel ist aber auch nicht mehr passiert. Danach zog es die Meisten recht zeitig los in die Unterkünfte, es stand ja noch ein weitere Abend voll schlechter Musik bevor.

mrg, 06.01.2010

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