Eua Senf

Gegen den modernen Fußball

08.10.2010, 07:09 Uhr von:  Gastautor
Liverpools The Kop
Liverpools The Kop

Die Kein Zwanni-Proteste haben gerade auch in England für einige Aufmerksamkeit gesorgt. Der Liverpool F.C. Fan kontaktierte schwatzgelb.com und solidarisierte sich in seiner Mail mit den Protesten. Die Mail enthielt einen Text, der ursprünglich auf Liverpool Banter veröffentlicht wurde. Ein verdammt spannender Text über die Preisentwicklung im englischen Fußball am Beispiel Liverpool F.C. - ein mahnendes Beispiel für den deutschen Fußball.

Ich entstamme einer Fangeneration, die den Wechsel von den alten Zeiten der Football League mit ihren Stehplatztribünen in schlechtem Zustand zum heutigen Medienliebling Premier League mit ihren modernen Stadien mitgemacht hat.

1986 kaufte ich meine erste Dauerkarte. Es war eine Karte ohne Ermäßigung für die alte Stehplatztribüne „the Kop“. Die Karte kostete mich £45. In der vorhergehenden Saison 85/86 kosteten Stehplatzkarten ohne Ermäßigung für „the Kop“ £2.50, die Ecken der Haupttribüne kosteten £3.50 und Karten für die „Kemlyn Road“ kosteten £5 pro Spiel.

Diesen Sommer habe ich den ermäßigten Onlinetarif von £680 für einen Sitz an dem Ort gezahlt, wo ich früher gestanden habe. In dieser Saison kosten Tageskarten in Anfield bis zu £45 bei „Kategorie A“-Spielen, der gleiche Preis den meine Dauerkarte vor 25 Saisons gekostet hat... und wir sind noch nicht einmal das Team mit den teuersten Tickets der Liga!

Genug ist genug. Es ist Zeit, dieses schändliche Ausnutzen der Fans zu beenden. Eigentlich wäre es schon vor Jahren an der Zeit gewesen, etwas dagegen zu unternehmen. In dem medialen Hype um unseren Nationalsport wird diese Entwicklung verschwiegen und die meisten Leute lassen sich von den Medien davon überzeugen, wie großartig es doch ist, die „beste Liga der Welt“ zu haben.

Kein Zwanni
Kein Zwanni

Ich supporte Liverpool. Würde meine Familie woanders her stammen, würden wir wohl auch ein anderes Team unterstützen. Ich beschreibe hier mein eigenes Beispiel, in dem Wissen, dass andere Fans aus ihrer Perspektive einiges anders wahrnehmen. Ich gebe natürlich auch den „Reds“ schuld an ihrem Anteil an der Preisentwicklung in Anfield, denn schließlich ist es ihr Stadion. Aber ich kann nicht nur meinem eigenen Team die Schuld geben, sondern eher der Premier League als Ganzem. Jedes Team trägt zumindest einen Teil der Verantwortung. Denn wenn Liverpool seinen eigenen bewundernswerten moralischen Standpunkt einnehmen würde und einseitig die Preise niedrig hielte, dann würden sie finanziell und in dessen Folge auch sportlich gegenüber der Konkurrenz zurückfallen. So ist die Kultur der Gier nach Erfolg, an der alle mitwirken. Die Teams fürchten sich gegenseitig und sorgen sich, hinter einen Rivalen im Rennen um die europäischen Startplätze oder um die Plätze in der Premier League selbst zurückzufallen. Denn jede Veränderung der Tabellenposition hat direkte finanzielle Auswirkungen insbesondere auch hinsichtlich der Sponsorengelder.

Die Preise sind seit der Einführung der Premier League Jahr für Jahr stets oberhalb der Inflationsrate gestiegen. Natürlich hat sich für die Anhänger unseres Nationalsports seit 1986 viel verändert, und zwar vieles zum Guten, aber doch auch einiges zum Schlechteren.

In Übereinstimmung mit vielen meiner Freunde kann ich ehrlich von mir behaupten, dass wir als Fans so ziemlich alles mitgemacht haben und daher wissen, wovon wir sprechen... aber wurde uns jemals Gehör geschenkt bei Angelegenheiten, die den Fußballsport und damit auch uns direkt betreffen?

Ich verlange nicht, dass wir den Sport von unseren Sitzplätzen auf den Tribünen oder an den Theken nach dem Spiel regieren sollen, aber für mich ist es ein Fakt, dass wir die Experten darin sind, unsere Mannschaften zu unterstützen und damit auch ein wichtiger Bestandteil dieses Sports sind. Also sollte man unsere Meinungen auch nicht komplett ignorieren.

Kein Zwanni-Protest in Dortmund
Kein Zwanni-Protest in Dortmund

Uns wird von Zeit zu Zeit versichert, wie wertvoll und einzigartig wir sind. Man stelle sich nur die großen Europapokalnächte im Live-Fernsehen ohne Fans vor, die ihren vollen Einsatz zeigen. Sie wären wohl kaum ein derart spannendes Angebot an die Werbekunden, oder?

Lasst uns zum Punkt kommen und einige Entschuldigungen für die Ticketpreispolitik aus dem Weg räumen, bevor ich fortfahre:

* Ich weiß, dass Stehplätze billiger als Sitzplätze sind und nehme daher im Folgenden den Preis für die teuerste Sitzplatzkarte von 1986 als Basis für meiner Überlegunge, der exakt doppelt so hoch war wie der für eine Stehplatzkarte. Eine Sitzplatzdauerkarte für die „Kemlyn Road“ hat also im Jahr 1986 £90 gekostet.

* Lasst uns weiter annehmen, dass die Klubs die gleichen Einnahmen in den heutigen 19 Premier-League-Heimspielen erzielen müssen wie sie früher aus 21 Heimspielen in der Football League erzielen konnten (das ist natürlich zweifelhaft, aber lasst uns großzügig sein und ihnen das zugestehen, damit die Kosten sich auf einen ganze Saison verteilen).

Unter diesen zwei Vorbedingungen kann man berechnen, was die £90-Dauerkarte von 1986 nach heutigen Preisen wert ist, indem man es mit dem Lebenshaltungskostenindex verrechnet.. man käme auf £206.25. Das ist ein atemberaubend niedriger Wert, verglichen mit dem, was wir heutzutage zahlen müssen. In Anfield zahlen wir diese Saison entweder £680 oder £732 für einen Sitzplatz. Basierend auf den Preisen von 1986 wären es heute knapp unter £11 pro Spiel, wenn die Preise sich gemäß dem Lebenshaltungskostenindex erhöht hätten!

Keine Zwanni Spruchband der KL-Ultras
Keine Zwanni Spruchband der KL-Ultras

Es ist beinahe schon unfassbar, oder? Es ist Jahr für Jahr an uns herangeschlichen, aber die Kosten haben nun die Grenze der Belastbarkeit erreicht und ich sehe voraus, dass die Zuschauerzahlen bald zu sinken anfangen werden. Es gibt momentan eine Radiowerbung eines Pay-TV-Senders mit dem Slogan: „Erinnerst du dich, als wir es uns noch alle leisten konnten, die Spiele zu besuchen? Heutzutage ist es billiger, sich Fußball bei uns anzuschauen!“

Ich könnte natürlich einfach mit meinen Füßen abstimmen, sagen, dass ich so viel nicht zahle, und statt ins Stadion zu gehen etwas anderes machen. Aber das wäre nicht nur moralisch falsch, sondern ginge absolut am eigentlichen Punkt vorbei: Der Wesensgehalt davon, ein Supporter wie meine Freunde und ich oder diejenigen. die all den anderen Mannschaften mit der gleichen Liebe und Leidenschaft folgen, zu sein, ist doch, dass man es sein ganzes Leben lang ist. Ich nehme meinen Sohn mit ins Stadion, und meistens habe ich das „Glück“, für ihn eine ermäßigte Karte zu bekommen, aber selbst dafür gibt es keine Garantie, und manchmal bin ich gezwungen die Kosten für zwei Erwachsenenkarten auf mich zu nehmen! Mein Vater ging sein Leben lang zum LFC, und ebenso vor ihm mein Großvater und davor mein Urgroßvater. Das ist eine Leidenschaft, die wir in guten und schlechten Zeiten miteinander geteilt haben, durch Triumphe und Tragödien. Es ist unsere Mannschaft!

Lord Justice Taylor's Report über die Hillsborough Katastrophe sprach 76 Empfehlungen aus, wovon hauptsächlich die Umstellung auf reine Sitzplatzstadien im Fokus stand. Verbände und Fußballklubs nahmen diese Gelegenheit gerne wahr und verfochten die neue Idealvorstellung für den Fußballsport, aber sie waren taub für die Bedingung, unter die Taylor seine Idee gestellt hatte, als er forderte, dies solle keinesfalls zu höheren Ticketpreisen führen, die den Sport den traditionellen Anhängern wegnehmen würden. Er nannte £6 als seine Empfehlung für den Preis einer Sitzplatzkarte. Taylor meinte die Legionen von Fans die über ein Jahrhundert mit ihren Teams durch dick und (meistens) dünn gegangen waren, deren Leidenschaft den Sport erst zu dem gemacht hatte, was er heute darstellt, unseren Nationalsport, den Weltsport schlechthin. Er meinte meine Freunde und mich, diejenigen von uns die genau die Katastrophe überlebt hatten, von der sein Report handelte.

Ich habe es schon oft gehört, dass aalglatte Verantwortungsträger über die Premier League und all ihre Qualitäten ins Schwärmen geraten und, um fair zu bleiben, es gibt eine Menge Qualitäten der EPL, aber während sie gerne den seltenen günstigen Preis als Argument heranziehen, reden sie äußerst ungern über die Preisgestaltung bei den Tickets und nicht etwa darüber, was die große Mehrzahl der Sitze kostet.

Um weitere Entschuldigungen für die hohen Ticketpreise auszuräumen, sollten einige Punkte klargestellt werden:

  • Die Zuschauerzahlen sind seit 1986 gestiegen, und da es keine Stehplätze mehr gibt, müssen alle das höhere Preisniveau von Sitzplatzkarten bezahlen. Früher hat etwa das halbe Stadion die geringeren Preise für Stehplätze gezahlt.
  • Im Fußball werden heute Sponsorenerlöse erzielt, die im Jahr 1986 noch völlig unvorstellbar waren. Keiner hätte sich zu der Zeit vorstellen können, dass jemals derartige Gelder in den Sport fließen würden, das ist heute eine ganz andere Welt.
  • Der Hauptfaktor ist die gestiegene Macht der Spieler in Folge des Bosman-Urteils, aber wenn alle Klubs weniger für die Tickets verlangen würden, dann wären sie immer noch attraktiv für sehr gute Spieler und könnten sie weiter zu sehr reichen jungen Männern machen.

Das bedeutet, wenn der Fußballsport in diesem Land vernünftig geführt würde – man sollte eigentlich sagen: wenn es auch nur ansatzweise fair geführt würde – dann würde dieser riesige Geldkuchen, den es im heutigen Fußball gibt (gigantisch im Vergleich zu 1986) mehr als ausreichend für alle Beteiligten sein. Aber wessen Kuchenstücke haben sich vergrößert? Die der Spieler? Ja! Ihrer Agenten? Ja! Der Klubs? Ja! Der Premier League? Ja! Und das der Fans? Nein!

Liverpools The Kop
Liverpools The Kop

Ich könnte verstehen, dass die Ticketpreise mehr gestiegen sind als die Lebenshaltungskosten, weil auch die Stadien verbessert wurden und mehr Ordner eingesetzt werden, sowie mehr medizinisches Personal, da sich die Fitness der Spieler und auch ihre Betreuung verbessert haben usw., aber es wäre eine Beleidigung unserer Intelligenz, zu behaupten, dass die Preise sich auf diesem halsabschneiderischen Niveau bewegen müssen, um diese gestiegenen Kosten abzudecken. Wenn man die Ticketpreise im Rahmen gehalten hätte, würden die Klubs weiter existieren und es gäbe eine hochklassige und erfolgreiche Liga. Die Preise sind nicht mal annähernd so teuer in anderen großen europäischen Ligen und sie florieren trotzdem. Keiner der Finalisten der letzten Champions League kam aus England, auch nicht der Sieger der Saisons davor. Deutschland hat die niedrigsten Ticketpreise und die höchsten Zuschauerzahlen der fünf großen europäischen Ligen. Letzte Saison kostete ein Platz auf Borussia Dortmunds Äquivalent zu „the Kop“ (Anm. d. Red.: gemeint ist die Südtribüne) einen durchschnittlichen Preis von ungefähr £13 (vergleichbar zu den Preisen von 1986) und darin ist sogar die Anreise per Bahn zum Stadion und zurück enthalten! Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das Westfalenstadion ein ausgezeichnetes Stadion ist, denn das UEFA-Cup-Finale 2001 fand dort statt. Das ist eine Frage der Ausgewogenheit. Ich verlange ja nicht, dass ich nächste Saison £30 weniger pro Tageskarte zahle, aber es ist doch deutlich, dass wir viel zu viel bezahlen und etwas dagegen getan werden muss.

Wenn die Klubs den Gürtel enger schnallen würden, was die Spielergehälter betrifft, könnte es als zusätzlicher Bonus sogar dazu führen, dass es mehr Eigengewächse in die Premier League schaffen. Es ist ja nicht mal so, dass von den massiven Ticketpreiserhöhungen etwas an der Basis des Fußballs in diesem Land ankommen würde, um langfristig die Leistungsfähigkeit der Nationalmannschaft zu steigern. Das Problem ist, dass die verschiedenen Interessengruppen wie Klubs, Spieler und Agenten etc. alle unabhängig voneinander ihre eigenen Interessen verfolgen und nicht im Sinne des Fußballs handeln. Es gibt weitere Probleme mit dem gegenwärtigen Status quo, wie Klubs, die sich bis zu dem Punkt verschulden, wo ihre zukünftige Existenz gefährdet wird. Aber hier soll es um eine Auseinandersetzung mit überhöhten Ticketpreisen gehen, weshalb ich mich an dieser Stelle auf dieses Problem beschränke.

Vielen Freunden von mir haben die steigenden Ticketpreise über die vergangenen 25 Jahre den Stadionbesuch unmöglich gemacht. Ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens ist ihnen genommen worden. Unsere Treue als Fans wurde immer als selbstverständlich vorausgesetzt. Unsere Liebe zur Mannschaft und ihren Traditionen, die Freundschaften, die rund um den Fußball geschlossen wurden und die Bedeutung, die unsere Gemeinschaft für uns hat, all das ist ausgenutzt worden, um Wucherpreise von uns kassieren zu können.

Wie lang kann ich mir den Stadionbesuch noch leisten? Sollte nicht ein Durchschnittsverdiener in der Lage sein, seinen Sohn mit ins Stadion zu nehmen, um die Heimspiele seines Teams zu verfolgen?

Wie überall im Leben sind die Kinder von heute die Zukunft. Es gibt bereits jetzt eine Generation, denen es wegen der Eintrittspreise unmöglich gemacht wurde, ein Supporter zu werden - wir unterhalten uns hier über knapp £100 für einen Stadionbesuch von Vater und Sohn. Aufgrund der Preise sieht man kaum mehr junge Menschen bei den Spielen. Die heutigen Kinder wachsen mit der Vorstellung auf, dass Fußball nur im Satellitenfernsehen stattfindet und dass eine großartige Stimmung bedeutet, dass es in der Kneipe etwas lauter wird, weil ein großes Spiel im Fernsehen läuft!

Liverpool Stadion Anfield Road
Liverpool Stadion Anfield Road

Es ist Zeit sich über Klubgrenzen hinweg zusammen zu setzen und sich auf die gemeinsamen Probleme zu konzentrieren, uns auf unsere Gemeinsamkeiten zu besinnen und dass wir uns gegenseitig brauchen, um das Beste für uns herauszuholen. Es ist Zeit für eine Art von offizieller Vertretung von Faninteressen. Die Premier League muss Preisnachlässe auf ihre Agenda setzen. Das Problem ist nur, dass die Gier mehr und mehr zu einem festen Bestandteil des Fußballs geworden ist, was es schwer macht einen Ausweg aus der aktuellen Lage zu finden. Aber wir können es uns nicht mehr leisten, einfach die Schultern zu zucken und aufzugeben.

Wahrscheinlich wird die Entwicklung dazu führen, dass die Zuschauerzahlen zukünftig sinken und die Klubs dann versuchen werden, etwas an dem Schlamassel, was dann noch übrig ist, zu ändern. Aber dann könnte es zu spät sein, die vielen Supporter wieder zurückzugewinnen, die zu weit vom Fußball weggedrängt wurden, und gleichermaßen zu spät für viele Klubs, die pleite gehen werden, wenn sie in dieser Art weiter wirtschaften. Jeder, der diesen Sport liebt, sollte nicht warten, bis die Blase platzt. Es gibt genug Interesse, Leidenschaft, Geld und Fachwissen, um zu verhindern, dass das Fußballgeschäft implodiert. Die große Herausforderung, die Stadien komplett auf Sitzplätze umzurüsten, wurde gemeistert, also kann es keine Ausrede dafür geben, die überzogene Preispolitik nicht zu korrigieren.

Es ist unser Sport, der Sport der Fans. Warum sollten wir ihn von anderen ruinieren lassen? Ich garantiere Euch, wenn an einem Spieltag die Fans aller Klubs gemeinsam ein Zeichen des Protests setzen würden, gäbe es eine schnelle Kehrtwende in Richtung fairer Eintrittspreise. Darauf zu vertrauen, dass die Verantwortlichen die Interessen der Fans berücksichtigen, hat für uns nicht funktioniert.

Das Problem sind die Rivalitäten unter den verschiedenen Fans. Viele sagen ihr Klub könne nicht das Problem sein, da er weniger Eintritt verlange als andere, z.B. „nur“ £39 pro Karte bei Topspielen. Andere sagen, dass ihr Team erfolgreicher abschneidet und man also für das Geld auch einen sportlichen Gegenwert erhält. Die Massen sind Stück für Stück einem klassischen Fall von „Teile und Herrsche“ zum Opfer gefallen. Viele Fans haben sich, ohne es zu merken, dazu beschwatzen lassen, eine Agenda zu akzeptieren, die von Gier bestimmt wird. Dies führt dazu, dass man zwar Beschwerden von Fans darüber hört, dass ihr Klub nicht genug Mittel zur Verfügung hat, um z.B. mit den Teams auf den vorderen paar Plätzen in der Premier League mitzuhalten. Sie würden sich aber nie in gleicher Weise darüber beschweren, wie viel weniger Geld ein anderer Klub zur Verfügung hat, der sich in gleichem Abstand hinter ihrem befindet. Es ist Zeit zu begreifen, dass wir alle ausgenommen werden und dass wir die Macht haben, etwas dagegen zu tun, wenn wir uns zusammenschließen.

1986 hatte der Fußball viele Probleme. Glücklicherweise sind die meisten Probleme dieser Zeit inzwischen weitgehend bereinigt worden, aber dabei wurde der Sport in eine andere Richtung verändert und hat nicht bemerkt, dass dabei seine traditionellen, treuesten und lebhaftesten Supporter aus finanziellen Gründen auf der Strecke geblieben sind. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Lord Justice Taylor würde sich über die heutigen Eintrittspreise ärgern und ich bin stinksauer deswegen!

geschrieben von Damian Kavanagh

aus dem Englischen von web

ACHTUNG: Beiträge von Gastautoren müssen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln, wir sind jedoch der Auffassung, dass auch solche Stimmen hier ein Forum finden sollten.

In der Rubrik „Eua Senf“ veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Texte, die uns von unseren Lesern zugesandt wurden.

Dir brennt auch ein Thema unter den Nägeln und Du möchtest einen Text auf schwatzgelb.de veröffentlichen? Dann schick ihn an gastautor@schwatzgelb.de.

Unterstütze uns mit steady