Warmlaufen

De bello gelsico - Mit Übersetzung

24.09.2009, 15:46 Uhr von:  Jakob Felix Markus
De bello gelsico - Mit Übersetzung
De bello gelsico

(1) Regio dysenteria est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt Bochumensi, aliam Tremonensi, tertiam qui ipsorum lingua Puirensi, nostra caerulei appellantur. Hi omnes lingua, institutis, legibus inter se differunt.

Caeruleos ab Tremonensis Emscher flumen, a Bochumensis caeruleos currus electrificus dividit.

(2) Horum omnium fortissimi sunt Tremonensi, propterea quod a cultu atque humanitate provinciae longissime absunt, minimeque ad eos mercatores saepe commeant atque ea quae ad effeminandos animos pertinent important, proximique sunt regioni acidae.

Qua de causa Francofortii quoque reliquos incolas regionis dysenteriae virtute praecedunt, quod fere cotidianis proeliis cum hominibus criminalibus contendunt, cum aut suis finibus eos prohibent aut ipsi in eorum finibus bellum gerunt.

Regio Bochumensorum parva est, regio caerulorum extra medium Puirae pertinet, regio Tremonensorum gigantea est.

(3) Mox caerulei ad tremonensos venient ut cum ilis bellum simulent. Ordine iter facient ut opidum occupent.

Iupiter, iis non prospere succedetur! Gaudium puerorum tremonensorum eventibus posteris iter magnum est, ut viris regionis inviciae forte obibunt. Quidem caeruleii auxilio nuper deligati regis Felix vim pugnandi refecerunt. Non dubitandum est, incopiis eorum lusores bonus esse. Agressor Kevinus saepe in tremonia magnum periculum fuit, parvuo Manuelo interdum pugnus ferrius.

Finis erit ut semperi caerulei sunt proelia parva, maxima aliis sunt.

(4) Caerulei irati in Tremoniam iter facient, quod sciunt, iis pecuniam deficere. Iis opus est, omnis victoria, omnis triumphus, animum populii ab egestate deflectere. Mercatores non statim eant, ne mutuum datum, repentant. Utinam ne illis gratiam demus!

(5) Ceterum censeo Pueriam esse delendam!

De bello gelsico
De bello gelsico

De bello gelsico - Und hier die Übersetzung:

(1) Das ganze Ruhrgebiet ist in drei Teile geteilt. Einen davon bewohnen die Bochumer, den anderen die Dortmunder und den dritten die, die in ihrer eigenen Sprache „Schalker“, in unserer „Blaue“ genannt werden.Sie alle unterscheiden sich untereinander in Sprache, Gewohnheiten und Gesetzen.Die Blauen trennt von den Dortmundern der Fluss Emscher, von den Bochumern trennt die Blauen die Straßenbahnlinie.

(2) Die tapfersten all dieser sind die Dortmunder, und zwar deswegen, weil sie von der Kultur und Lebensweise der Provinz am weitesten entfernt sind, sehr selten Kaufleute zu diesen kommen und das, was zur Verweichlichung der Gemüter führt, einführen, und weil sie dem Sauerland sehr nah sind. Aus diesem Grund übertreffen nur noch die Frankfurter die übrigen Ruhrgebietsbewohner an Tapferkeit, weil sie sich in fast täglichen Gefechten mit Kriminellen messen, wobei sie diese entweder von ihrem Gebiet fernhalten oder selbst in deren Gebiet kämpfen. Das Gebiet der Bochumer ist nur sehr klein, das der Blauen auch über ihr Zentrum Gelsenkirchen hinaus recht groß, das der Dortmunder gigantisch.

(3) Nun kommen die Blauen bald zu den Dortmundern, um mit ihnen im Spiele Krieg zu führen. In Reihe wollen sie marschieren, die Stadt einnehmen. Beim Jupiter, das wird ihnen nicht gelingen! Die Dortmunder Jungs sind durch den letzten Erfolg im Spiele derart gut gelaunt, dass sie den Männern aus dem feindlichen Land tapfer entgegentreten können. Nun haben zwar auch die Blauen unter ihrem neu gewählten König Felix ihre Kampfesstärke verbessert. Es besteht kein Zweifel darüber, dass sich auch in ihren Reihen veritable Spieler befinden. Angreifer Kevin ist für Dortmund oft eine große Gefahr gewesen, der junge Recke Manuel besitzt manchmal Fäuste aus Eisen. Doch am Ende wird alles so sein wie immer: Die Blauen fahren nur kleine Siege ein, die richtig großen gehören anderen.

(4) Die Blauen werden zudem wütend nach Dortmund reisen, weil sie wissen, dass ihnen Geld fehlt. Sie brauchen jeden Sieg, jeden Triumph, um davon abzulenken, damit ihr Volk nicht Fragen stellt. Damit die Kaufleute nicht sofort kommen, um das geliehene Geld zurückzufordern. Tun wir ihnen diesen Gefallen nicht!

(5) Versucht euch selbst daran (Anm. d. Redakteurs).

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