Spielbericht Profis

Ein ganz normaler Samstag

30.11.2009, 18:45 Uhr von:  Redaktion

Grenzenloser Jubel nach AbpfiffWie erwartet, sichert sich Borussia Dortmund mit einer engagierten Leistung drei Punkte in Hoffenheim und bleibt damit in Schlagdistanz zu den oberen Rängen. Dass dann auch noch die anderen Blauen in Gladbach erwartungsgemäß versagen und nun Tabellenführer der Herzen für eine Nacht wurden, war ja ebenso abzusehen. Daher hielt sich die Freude über die Ereignisse des Samtags auch in Grenzen. Denn dem Modell Hoffenheim kann und muss man ja alles erdenklich Gute wünschen. Und wer den Laureus-Award verliehen bekommt, der kann gar nicht zur dunklen Seite der Macht gehören.

In Sinsheim steht mitten auf'm Acker dem Dietmar-Hopp sein Stadion an dem Dietmar Hopp seiner Straße. In diesem Stadion spielt dem Dietmar Hopp seine Mannschaft. Die besteht ausschließlich aus Eigengewächsen der Region und ehemaligen Auszubildenden der kleinen Softwareschmiede SAP. Borussia Dortmund durfte also das erste Mal im Stadion neben dem Flugzeugmuseum antreten. Für die Fans ein freudiges Ereignis. Zum einen ein neues Stadion, und zum anderen die innige freundschaftliche Beziehung zu den Hoffenheimer Fans ließen die Vorfreude ins Unermessliche steigen, als ich mich dem Stadion nähere. Also ersma rein in die gute Stube, ein paar Hoffenheimern gehuldigt, vor Herrn Schindelmeiser auf die Knie gefallen, Herrn Hopp die Füße geküsst und ab auf die Tribüne. Das Stadion ist von innen wunderschön anzuschauen, was noch durch die Farben blau und weiß untermalt wird.

Protestspruchband der JubosModernste Technomusik heizt den Fans vor dem Spiel so richtig ein und der Hoffenheimer Wolpertinger (halb Kaninchen, halb schwangerer Elch) tut sein Übriges, indem er auf dem Zaun vor der Heimkurve (auch Bitburger Südkurve) das Publikum anheizt. Das ist aber im Gästeblock nicht anders, nur dass Daniel wieder mal sein Kostüm vergessen hat. So gehen also alle Zuschauer bestens gelaunt in das Event, der BVB beginnt wie erwartet überlegen und zeigt das mit einem tollen Tor zum 1-0 in der dritten Minute. Lucas Barrios legt lässig quer auf Kuba und düpiert damit erwartungsgemäß zwei Hoffenheimer. Kuba läuft noch zwei Schritte und schießt den Ball ins kurze Eck, weil sich Timo Hildebrand ins lange verkrochen hat. In der Folge ein offenes Spiel, in dessen Verlauf Kuba den Hoffenheimern seine Überlegenheit zeigt, indem er sie reihenweise austanzt. Damit das Spielchen nicht zu langweilig wird, lässt er sich meist vom vierten Hoffenheimer in der Reihe den Ball abnehmen. Im Übrigen spielt Borussia das erste Mal in dieser Formation und sie ist die jüngste Elf, die seit vielen Jahren für Borussia auf dem Platz steht.

Teil 2Auf den Rängen ist schwarzgelb lauter als blauweiß, auch weil die Krakeeler in schwarz jetzt ihren Platz verlassen und – damit es auch jeder merkt - ein Banner aufhängen, auf dem das Vorhaben geschrieben steht. Bis zur 19. Minute passiert denn auch nicht wirklich viel, die Spieler wollen ja auch nicht schuld daran sein, wenn die Krakeeler etwas verpassen. Einige Unachtsamkeiten auf beiden Seiten sorgen lediglich für Halb-Chancen durch Ba und Sahin. Die Ultras kommen pünktlich in Minute 18:99 wieder in den Block. Wer von denen das wohl umgerechnet hat? Im Block stoßen sie auf ein kleines Problem: Dort wo sie vorher standen haben es sich andere Fans gemütlich gemacht und wollen vielleicht auch mal Ultra sein. Aber Hoffe wäre nicht Hoffe, wenn man sich dort letztendlich nicht gütlich geeinigt hätte.

In Minute 26 prallen Hildbrand und Compper zusammen, wobei sich Hüfte und Kopf auf ein Untentschieden einigen. Compper scheints ein bisschen mehr zuzusetzen. In der 32. Minute geraten Salihovic und Subotic aneinander und Salihovic versucht mit einem Kopfstoß gen Rippen die Situation zu beruhigen. Bis zur Halbzeit ist es ein interessantes und offenes Spielchen, allerdings spielen sich beide Seiten keine wirklich zwingenden Torchancen heraus. Dortmund verlegt sich in dieser Phase aufs Kontern, doch Barrios und Zidan agieren einige Male zu eigensinnig und es hapert im Abschluss. Kurz vor der Pause bekommt der BVB noch die Chance, per Freistoß auf 2-0 zu erhöhen, doch Sahins Schuss wird leider abgefälscht und geht neben das Tor. So schnell wollten die Borussen das Spiel dann doch nicht entscheiden, damit das Publikum auch in Halbzeit zwei spannenden Sport geboten bekommt.

Sven Bender stand wieder in der StartelfDie Hoffenheimer kommen hochmotiviert aus der Kabine und versuchen mit aggressivem Angriffsfußball die Dortmunder Defensive zu überwinden, was ihnen auch in Ansätzen gelingt. Eine Ecke von der linken Seite bringt dann den Ausgleich für Hoffe. Mats Hummels ist zwar nah bei Ba und steigt mit ihm hoch, aber der hoffenheimer steht einen Tick besser und kann nicht entscheidend gestört werden. 1-1 und das Gefühl, dass uns die Hoffenheimer trotzdem auf keinen Fall gefährlich werden können. Auch wenn sie in der Folgezeit mächtig Druck entwickeln. Das fachkundige Hoffenheimer Fußballpublikum honoriert das mit Beifall und Hurra-Rufen. Wenn die gewusst hätten, was noch kommen würde. Ersteinmal versuchte sich Hoffenheim im Toreschießen, doch erst Mats Hummels und dann Neven Subotic verhindern die Überraschung. Doch dann werden die Verhältnisse zurechtgerückt. Borussia entwickelt etwas Druck und kommt durch Fernschüsse von Schmelzer, Zidan und Barrios zu Gelegenheiten. Sie lassen sich jedoch noch etwas Zeit und überlassen ab der 65. Minute noch einmal den Hoffenheimern das Feld. Carlos Eduardo trifft in dieser Minute zwar das Tor aber nur von aussen. Danach kommt Ba nach einem Fehler von Großkreutz zu einer Gelegenheit.

2-1 für den BVBDann tritt Michael Kempter auf den Plan und möchte auch mitspielen. Während Demba Ba mal wieder auf dem Boden liegt, läuft ein Dortmunder Angriff weiter. Hildebrand versucht einen langen Ball zu klären, doch der Ball fällt Zidan vor die Füße, der aus 40 Metern den Ball über den Torhüter ins Hoffenheimer Tor schießt. Eigentlich 2-1, aber nur eigentlich. Denn Kempters soziale Ader veranlasst ihn dazu, vor dem Schuss von Zidan doch lieber erst Demba Ba behandeln zu lassen. Der schwarzgelbe Mob auf dem Platz, auf der Bank und der Tribüne tobt. Schiri Kempter wird das Ausmaß seines Handelns erst jetzt bewusst, er kann also nichts anderes tun, als mit einem Schiedsrichterball weiter zu machen. Jetzt hatten wir einen gut bei ihm und Neven Subotic bot Kempter nur eine Minute später die Möglichkeit, alles wieder gut zu machen. Nach einer langen Hereingabe ringt Simunic unseren Neven zu Boden und Kempter nimmt die Einladung an. Elfmeter. Man kann über die Situation vortrefflich streiten, Nuri Sahin stört das alles nicht und er verwandelt eiskalt. 2-1. Alles wieder wie vorhergesagt.

Rot für MaicosuelIn der Folge sitzt der Frust bei Hopps Jüngern tief, drohen sie doch die große Überraschung zu verpassen. Maicosuel verprügelt Roman Weidenfeller bei dem Versuch ans Bällchen zu gelangen und sieht dabei nicht nur rot, sondern auch die rote Karte. In Folge dieser Aktion entsteht eine kleine Zusammenkunft aller Spieler auf einer Fläche von einem Quadratmeter. Dabei verheddert sich Ibisevic aus Versehen in Owomoyelas Haarpracht. Wir sehen ob unserer sportlichen und geistigen Überlegenheit wohlwollend über dieses Versehen hinweg. Weiter gehts.

Jürgen Klopp nimmt Feulner ins Spiel, um in der Schlussphase den Ball halten zu können. Barrios vergibt in der Folgezeit zwei hundertprozentige Torchancen, so dass Hoffenheim noch zweimal durch Freistöße zu Chancen gelangt. Doch erst Eduardo und dann Salihovic scheitern. Nach drei Minuten Nachspielzeit beendet Kempter das Spiel und die Kräfteverhältnisse sind gerade gerückt. Tradition schlägt eben jeden Trend.

Fazit

Die Siegerwelle vor der KurveGeil geil geil! Dem System Hopp mal kräftig in den Arsch getreten, vollkommen unerwartet drei Punkte mitgenommen, diesen supitollen Hoffe-Fans gezeigt was ne Harke ist und was wir vom Hoppschen Tumor in der Bundesliga halten. Dazu auf der Heimfahrt noch über das Versagen der Meineidigen gejubelt. Schwarzgelbe Fußballseele, wat willse eigentlich mehr?

Statistik

Hoppensteiner: Hildebrand - Beck, Simunic, Compper, Eichner - Salihovic, Luiz Gustavo - Carlos Eduardo - Ba, Ibisevic, Obasi.

Einwechslungen: 46. Weis und Vorsah für Eichner und Compper, 74. Maicosuel für Obasi

Der BVB: Weidenfeller - Owomoyela, Subotic, Hummels, Schmelzer - Bender, Sahin - Kuba, Zidan, Großkreutz - Barrios.

Einwechslungen: 80. Feulner für Zidan, 90. Santana für Kuba.

Tore: 0:1 Kuba, 1:1 Ba, 1:2 Sahin.

Eckstöße: 10:6 (Halbzeit 3:2), Chancenverhältnis: 5:7 (2:2).

Schiedsrichter: Kempter.

Rote Karte: Maicosuel

Gelbe Karten: Compper, Simunic, Salihovic - Subotic, Schmelzer, Bender.

Zuschauer: 30.150

Noten

Hummels spielte wieder in der IVWeidenfeller: Viel beschäftigt aber eher unsicher. Faustete viele Bälle unkontrolliert aus dem Strafraum und sorgte damit nicht unbedingt für Entlastung- Teilweise ein Rückfall in alte Zeiten. Note 4+

Subotic: Klärte einige Male in letzter Instanz gegen heranstürmende Hoffenheimer. Allerdings ließ auch er sich das ein oder andere Mal düpieren. Clever bei der Situation die zum Elfmeter führte. Note 2-

Hummels: Unauffällige, aber sehr ordentliche Leistung, die nur durch den leichten Fehler vor Demba Bas Kopfballtor geschmälert wird. 2-

Owomoyela: Verliert bzw. verspielt noch zu viele Bälle, ist aber kämpferisch auf der Höhe. Wurde von den Hoffenheimer als Schwachstelle gesehen und bei Ballbesitz oft von zwei Hoffenheimer Spielern attackiert. Note 3

Schmelzer: Feine Leistung des Jungspunds auf der linken Außenbahn. Kämpfte hinten toll, auch wenn er die Hoffenheimer Offensiv-Abteilung ein paar Mal passieren ließ. Nach vorne mit viel Mut und Elan. Note 2-

Bender: Gewann viele wichtige (Luft-)Zweikämpfe im Mittelfeld, allerdings noch mit Schwächen bei eigenem Ballbesitz in Sachen Passgenauigkeit und Spielübersicht. Note 3

Kevin spielte erstmals von Beginn anSahin: Wieder Dreh- und Angelpunkt des Dortmunder Umschaltens von Abwehr auf Angriff. Dazu die Abgezocktheit beim Elfmeter. Bester Dortmunder. Note 2

Kuba: Wirkte in einigen Szenen wieder wie der alte Kuba. Quirlig und stets gefährlich. Klasse Tor. Baute leider im Spielverlauf etwas ab und versuchte sich an zu vielen Hoffenheimern gleichzeitig. Note 2-

Großkreutz: Ballsicherheit ist noch nicht sein Ding, Kampfkraft und Dynamik dafür schon. Gestern überwog leider noch Ersteres. Note 3

Zidan: An ihm scheiden sich die Geister. Gestern wieder mit viel Schatten (Eigensinnigkeit und mangelhafte Spielübersicht) und etwas Licht (Dynamik und Zug zum Tor). Geiles Tor, das Kempter leider zuvor abgepfiffen hatte. Note 3

Barrios spielte unglücklichBarrios: Unser Welttorjäger muss eine der beiden Möglichkeiten zum 3-1 verwandeln. In Sachen Spielübersicht und Anspielbarkeit wieder gut. Weil er mir wieder zwei Jahre meines Lebens genommen hat nur Note 3

Feulner: Kam, um den Ball zu halten. Das tat er gut. keine Note

Santana: Kam, um hinten nix mehr anbrennen zu lassen. Was ihm gelang. keine Note

Schiedsrichter Kempter: Der Hoffenheimer sagt „Derghörttotgschlagen“. Von uns gibs für die Konzessionsentscheidung ne 4- ;)

Stimmen zum Spiel

Aki Watzke zum Spiel:

Watzke sah ein gutes SpielWir hatten heute in der Startformation sechs Spieler, die 21 und jünger waren. Auf der Bank hatten wir vier Spieler, die letzten Sommer noch im A-Jugend-Finale gestanden haben, und insofern war es natürlich eine großartige Leistung unserer Mannschaft. Da sind wir heute natürlich sehr stolz und vielleicht hat ja der eine oder andere die Worte noch im Ohr, die ich am Dienstag gesagt habe; dass wir dieser Mannschaft vertrauen müssen, wir unglaubliches Potenzial in dieser Mannschaft stecken haben, aber bei so einer Altersgruppierung auch immer wieder einen Rückschlag erleben können. An der insgesammten Entwicklung dieser Manschaft gibt es glaub ich keinen Zweifel.

Aki Watzke zur Roten Karte:

Das war ein bisschen weit weg, das kann ich jetzt nicht beurteilen ich weiß es nicht. Ich glaube aber nicht, dass das spielentscheidend war. Genau so wie die Situation, wo Mohamed den Ball ins Tor geschossen hat, da hat er abgepfiffen. Aber ich finde, dass Kempter sonst eine gute Leistung erbracht hat.

Aki Watzke zur Hoffenheimthematik:

Ich habe mit den handelnden Personen da überhaupt kein Problem. Das man mal unterschiedlicher Meinung ist, ist auch völlig in Ordnung. Ich kann durchaus auch mal pointiert austeilen - obwohl ich niemanden beleidigt habe, da lege ich großen Wert drauf. Dann muß man auch mal einstecken. Wenn man von Hoffenheim dann mal einen Konter kriegt, dann gehört das auch dazu.

Kreatives Spruchband von THE UNITYAki Watzke zu den Spruchbändern, Plakaten und Schmähgesängen:

Es gibt immer wieder ein paar, denen du nicht helfen kannst und da kann ich mich auch nur in aller Form von distanzieren. Eins ist aber auch klar, je mehr Bedeutung man denen öffentlichkeitswirksam gibt, desto mehr wird das auch werden. Genau so gut wie sich bei uns auch niemand beklagt. Beim Roman Weidenfeller hab ich ganz ähnliche Worte aus dem anderen Block gehört – das sollte man am besten garnicht thematisieren - aber damit da kein Mißverständniss aufkommt, jeder, der den Herrn Hopp heute persönlich beleidigt hat, für den hab ich überhaupt kein Verständniss und wenn ich das irgendwo mitkriegen sollte, wird das auch Konsequenzen haben. Unsere Fans haben heute großartig hinter der Mannschaft gestanden, wenn da eben auch ein paar Verrückte dabei sind, ist das zwar sehr schlimm und das werden wir nicht ändern. Am am besten beachtet man die garnicht, dann läuft sich das auch tot.

Jürgen Klopp zum Spiel:

JK konnte zufrieden seinIch muß sagen, dass meine Mannschaft heute zum einen sehr gut kombiniert hat zum anderen sehr laufbereit war und das zum dritten sehr leidenschaftlich gemacht hat. Ich bin da sehr zufrieden mit der Truppe und ich glaube, wir sind verdienter Sieger. Wir haben die größeren Möglichkeiten des Spiels gehabt, wenn dann auch vielleicht erst zur Schlußphase. Aber wir sind immer wieder in die Ballstafetten von Hoffenheim reingestochen, haben die Räume toll zugelaufen, haben uns da wirklich sehr gut verhalten. Wir haben unser Tempo, das wir dann auch ins Spiel bringen können, mitgenommen und waren immer gefährlich. Dementsprechend bin ich einfach zufrieden und glücklich, dass wir das Ding hier gewonnen haben. Das ist für uns ein ganz großer und wichtiger Sieg

Ralfgors Mimimi zum Schiedsrichter:

Ganz am Ende haben wir, denke ich, auch alle gesehen, dass es da einige Entscheidungen gab, die das Spiel im wahrsten Sinne des Wortes am Ende einfach auch entschieden haben. Ob man die wirklich alle so treffen muß, darüber können wir jetzt alle diskutieren. Ich hab gerade eben nochmal die Szene gesehen, die zum Elfmeter geführ hat. Da stellen sich zwei Fragen. Die erste: hätte er den auch gegeben, wenn es die Szene eine Minute davor nicht gegeben hätte? Und die zweite, die für mich ganz klar ist: Wenn du in so einer Situation Elfmeter gibst, dann gibt’s in jedem Spiel sechs Elfmeter. Bei jedem zweiten Eckball. Wenn du willst, findest du immer irgendeine Situation wo irgendein Abwehrspieler Körperkontakt hat oder die Hand am Körper hat. Mein Eindruck ist, nachdem ich die Szenen jetzt gesehen habe: Herr Kempter wollte in dieser Situation Elfmeter geben und hat damit aus meiner Sicht mit dem zweiten Fehler den ersten versucht zu korrigieren. Die rote Karte von Maicousel, da können wir jetzt auch drüber diskutieren. Mir wäre es lieber gewesen er hätte nicht so energisch versucht den Ball aus der Hand oder aus dem Arm zu schlagen, aber er hat es getan. Dafür kann man vielleicht eine rote Karte geben, aber man muß nicht. Er hat sie gegeben und deshalb waren wir dann eben die letzten 10 Minuten ein Mann weniger.

Klopp und Subotic feiern nach AbpfiffNeven Subotic zum Spiel:

Für mich gibt es wirklich keine schöneren Spiele als die, wo man bis zur letzten Minute kämpfen muß, um zu gewinnen. Heute war das der Fall. Wir hätten uns das ein bischen leichter machen können, indem wir früher das 3:1 machen, die Chancen waren auf jeden Fall da. Im Mittelfeld und offensiv haben wir wirklich gut gespielt heute. So Siege bringen auf jeden Fall die Manschaft näher zusammen.

Neven Subotic zum Durchschnittsalter:

Wenn so viele junge Kerle dabei sind, ist man schon irgendwie der Alte, wo die dann hochgucken. Das ist ein neues Gefühl für mich. Aber auf dem Platz hat man das garnicht gefühlt. Jeder, egal wie jung oder alt, hat heute auf seiner Position eine gute Leistung gebracht.

Mats Hummels zur roten Karte:

Ich fand, die war absolut gerechtfertigt. Roman hat den Ball in der Hand und er schlägt mit der Faust halb nach dem ball und halb nach Roman, der Schiedsrichter steht direkt daneben. Für mich eine vollkommen richtige Entscheidung.

Jakob / Tobi, 30.11.2009

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