Unsa Senf 16.06.13

Polnischer Wein in neuen Schläuchen

Zeiten ändern sich. Vor drei Jahren noch eine eingeschworene Gemeinschaft, die langfristig einen Weg gehen wollte. Ein schönes, ein heimeliges Bild, bei dem man sich als BVB-Fan einfach nur wohl fühlen konnte. Auch wenn dieses Bild damals schon mit dem Wechsel von Nuri Sahin erste Risse bekam. Eine Ausnahme – hoffentlich. Mit dabei der polnische Stürmer Robert Lewandowski. Ein eher stiller und zurückhaltender Typ, der sportlich noch deutliche Anpassungsschwierigkeiten mit dem Niveau der Bundesliga hatte. Dennoch, ein Teil des Schwurs, ein Teil des Bildes. In der damaligen Gefühlswelt war es unvorstellbar, dass ein Spieler den Geschäftsführer des BVB öffentlich der Lüge bezichtigt und einen Vereinswechsel mit aller Macht durchboxen will. Verständnis im Wortsinne muss man als Fan für dieses Verhalten nicht aufbringen. Wer diese Handlungsweise allerdings nicht nachvollziehen kann, muss schon Scheuklappen auf haben.

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Ich fühl mich sicher! - Aktion Sicheres Stadionerlebnis
Unsa Senf 14.06.13

Saisoneröffnung – diesmal leider ohne mich

Die Sommerpause ist immer zu lang. Denn auch wenn ich am Ende der Saison übersättigt bin und mich immer ein wenig auf die fußballfreie Zeit freue, spätestens nach ein paar Tagen kreisen die Gedanken doch wieder um den Ballspielverein. Es zieht mich magisch zum Westfalentempel hin, auch wenn ich weiß, dass er nicht von schwatzgelben Massen bevölkert ist, die Fußballflöte nicht schrillt, Borussia nicht hervor tritt und auch keine stets zum Wettspiel bereiten Borussen ihr Tor verteidigen. Egal, ich schleiche um den Sehnsuchtsort herum und die Vorfreude auf die neue Spielzeit wird mit jedem Tag stärker.

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Unsa Senf 10.06.13

Borussia Fantastika

Der BVB ist, um denjenigen sinngemäß zu zitieren, der maßgeblich daran beteiligt ist, das heißeste und spannendste Projekt, welches der Fußballkosmos derzeit zu bieten hat! Der BVB ist das coolste Fußballteam dieser Tage. Weltweit inzwischen bewundert und bestaunt! Auferstanden aus den Ruinen einer schweren Sucht und mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln bis ins Finale des wichtigsten Vereinswettbewerbs. Und dort der derzeit wohl besten Mannschaft der Welt fast eine Niederlage zugefügt. Dass diese beste Mannschaft der Welt, wie so manch andere Schwergewichte, die der BVB auf seinem Weg in dieses Finale auch ausschaltete, jedes Jahr das Drei- bis Vierfache dessen qua Vergütungen für Trainer und Spieler in ihre Mannschaft steckt, macht eben dieses Projekt Borussia Dortmund so unglaublich „heiß“ für den Rest der Fußballwelt.

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schwatzgelber Saisonrückblick 09.06.13

Saison 1977/78: Eine Durchschnittssaison endet im Debakel

Die Saison 1776/77Wäre das letzte Spiel der Saison nicht gewesen, würde man von einer durchschnittlichen Saison sprechen, die arm an Höhepunkten gewesen wäre. Aber es gab nun diesen 34. Spieltag, der wahrscheinlich mehr kaputt gemacht hatte, als der Bundesliga-Abstieg 1972. Es ist und bleibt der Schandfleck auf der relativ blütenreinen, über hundertjährigen Weste von Borussia Dortmund. Jenes 0-12 im Düsseldorfer Rheinstadion gegen den Namensvetter aus Gladbach, was Gott sei Dank nicht die Meisterschaft beeinflusst hatte.

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Gastautoren 08.06.13

World Wide Borussia

Borussia ist wieder in aller Munde und nicht nur wegen des tragisch verlorenen Finals gegen die bayrische Urgewalt, der selbst ernannten Übermannschaft! In aller Munde, als Prototyp eines Wirtschaftswunders mit enormer fußballerischer Ausstrahlung. Sämtliche Weltpresse verneigt sich vor dem BVB mit vollster Hingabe und einem Riesen-Respekt. „Wie viel kostet Erfolg"?

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Karl Choleri 06.06.13

Ich reech mich nich auf, weil is ja Sommerpause

Der Himmel is am Weinen dran! Kerr im Süden hamset echt nich leicht zur Zeit. Wat uns im Pott dat Hundertwasserhaus in Essen is bei denen dat Jahrhundertwasserhaus in Passau. Aber wolln wa nich weiter auf den armen Krebsen rumhacken, hamse sich damit eben ja auch teuer erkauft dat Triple. Kerr zur Zeit hamse aber auch alle die Kacke am Schuh, zumindest die für die ich immer so am halten bin.

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Unsa Senf 04.06.13

Das war die Saison 2012/2013

Irgendwie hatte man sich ja schon dran gewöhnt, sich nach dem letzten Saisonspiel über den rappelvollen Wall zu schieben und einer Mannschaft zuzujubeln, die eine oder zwei Trophäen als Beute einer erfolgreichen Saison präsentiert. So kommt das Ende der Saison irgendwie abrupt. Von heute auf morgen ist alles vorbei, ohne rauschende Party zum Kehraus. Aber auch so war die Spielzeit 2012/2013 für den BVB eine sportlich erfolgreiche, und in vielen Aspekten auch durchaus bemerkenswerte Spielzeit. Werfen wir doch nochmal einen Blick zurück:

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Im Gespräch mit... 03.06.13

09 Jahre Fanabteilung

09 Jahre Fanabteilung! Für schwatzgelb.de mehr als nur ein guter Grund, ein Interview zu führen. An einem Abend mitten im April treffen wir uns mit dem Abteilungsleiter der FA, Marco Blumberg, und seinem Stellvertreter, Guido Schnittker. Das Gespräch ist in zwei Teile unterteilt. Im ersten  Teil sprechen wir über die Arbeit der Fanabteilung bezüglich sämtlicher Kartenproblematiken und den "neuen" BVB-Fan-Rat.

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Fußball offline 01.06.13

Unser ganzes Leben – Ein Buch über Fans – mit Fans, von Fans?

Unser ganzes Leben

Hatten Vereinsbücher früher immer den Verein und seine Spieler im Fokus, nimmt in letzter Zeit die Literatur über die Fans zu. Dieser Trend ist wohl dem Umstand geschuldet, dass die Fans in Deutschland eine immer offensivere und aktivere Rolle im großen Zirkus Fußball einnehmen. Nun gibt es auch ein solches Buch, dass sich ausschließlich mit dem BVB oder vielmehr seinen Fans beschäftigt. Während schon allerlei Personen in Jubelstürme ob des Buches „Unser ganzes Leben“ ausbrachen, folgt hier nun eine Rezension, die den 336 Seiten starken Wälzer auf Herz und Nieren prüft.

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Inne Ecke 26 29.05.13

Endlich Feindbild!

Inne Ecke - Extrablatt

Was ist da bloß mit dem Verhältnis zwischen Bayern und Dortmund passiert? Das war früher alles so einfach: Einmal im Jahr kamen die nach Dortmund. Sie wurden verachtet und irgendwie auch wegen ihrer Erfolge geachtet, und die Rollen waren klar verteilt. Jederzeit war klar, wer in diesem Rollenspiel Groß und wer Klein war. Der kleine, unschuldige BVB gegen die mächtigen, erfolgreichen, reichen und protzigen Bayern. Da gab es auch keine Probleme mit deren Fans. Einfach nicht ernst nehmen – fertig.

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