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Unsa Senf - 13.06.2018

schwatzrotgold.de präsentiert die 41 WM-Teilnehmer

Am 14. Juni eröffnet Vito Genovese (besser bekannt unter seinem Decknamen Giovanni Infantino) mit dem Sesterz in der Hand und der Leidenschaft im Bein die erste Fußball-WM in Russland in der 1.000-jährigen Geschichte der FIFA. Erschreckend: Die FIFA-Osterweiterung macht auch vor dem Bolschewiken nicht Halt. In enger Kooperation mit einem internationalen Recherche-Netzwerk bestehend aus den ebenfalls regierungstreuen Medien anderer Teilnehmerländer, wie Rossijskaja gaseta, Sabah, TRT, Fox News und vielen weiteren Sendeanstalten, wie z.B. dem ägyptischen Staatsfernsehen, sowie Einslive Saudi Arabien und dem Mexico-Stadtanzeiger, haben wir von schwatzrotgold.de keine Kosten und Mühen gescheut, um euch eine unabhängige, überparteiliche Berichterstattung dieser WM zu liefern. Wir sind investigatief eingetaucht in die politischen, kulturellen und sportlichen Senken der teilnehmenden Nationen, um euch bestmöglich auf die bevorstehenden Public und Private Viewings sowie unzählige Stammtischgespräche mit unbefleckten Fußballexperten vorzubereiten.

Gruppe A:

Russland (UDSSR):

Das Zarenreich, stolzer Gastgeber dieses monumentalen Ereignisses, wird in seiner Vorfreude nur durch den Hajo, den Seppelt, gestört, der offenbar mit dem Zweiten besonders gut hinsieht. Ob Russland es in der 15. Amtszeit des allmächtigen Vladimir zum Titel schafft, bleibt daher zu bezweifeln. Außer Zweifel steht jedoch die Tatsache, dass es im russischen Fußball nie, nie, nie staatliches Doping gab. Warum auch? Doping bringt in Sportarten wie Fußball schließlich nichts. Zudem dürfte “Die Mannschaft” ein Aufeinandertreffen kaum Sorge bereiten. Stand doch auch damals schon der Russe im Vorgarten und bat um ein Tänzchen mit der Kugel. Also werft die Gläser an die Wand.

Exklusiver Reisetipp: Um zu starken Uralverkehr zu vermeiden, hat der russische Apparat eine Luftbrücke eingerichtet. Die so genannten Russinen-Bomber holen die Fans in Ankerzentren ab und fliegen sie zu den WM-Spielstätten.

Uruguay (Nicht zu verwechseln mit dem Uruk-Hai):

Die von Matthias Sammers Sohn betreuten Südamerikaner mussten neben ihrer sportlichen Qualifikation beim Gastgeber doch einige Überzeugungsarbeit leisten, überhaupt teilnehmen zu dürfen. So ist der von Homer Simpson ersonnene Ausruf “You are gay” in Russland keineswegs opportun und erhielten Spieler und Betreuer der stolzen Iberer das notwendige Einreisevisum zur diesjährigen “Gay Pride” in St. Petersburg erst nach Vermittlungen des Grünen-Politikers Volker Beck.

Ägypten:

Äh, gibtn hier kein Bier? Der erste überraschte Ausruf eines Stadionbesuchers bei diesem Event steht sinnbildlich für die Pipi Langstrumpf-Mentalität der FIFA. Mo Salah wird wohl erst im Achtelfinale auf Adrian Sergio Ramos treffen und damit 3,2 WM-Spiele bestreiten. Die Nachfahren Kleopatras haben viel vor bei der diesjährigen Weltmeisterschaft und wollen ihre Gegner mit einer klugen Defensivtaktik das Fürchten lehren. Dafür schickt der Ägyptische König 500.000 seiner Sklaven (halbe Besetzung der Gruppe von Mathematikern zur Berechnung des Nil-Delta) mit, die vor dem eigenen Tor mit Steinen und Katapulten eine unüberwindbare Pyramide errichten sollen. Unterstützt werden sie von drei Galliern und einem viel zu kleinen Hund.

Wenn Sie im Kollegenkreis mit Expertenwissen glänzen möchten, merken Sie sich am besten den ägyptischen Staatswitz: “Was heißt Kuhstall auf arabisch?” - “Mubarak”.

Saudi-Arabien:

Die Nominierung des Prinzen von Bel Air sorgte für Erstaunen im Land zwischen Persischem Golf und Rotem Meer, doch zumindest ist die “Air Bäron”-Zaunfahne über die Landesgrenzen bekannt. Einen Skandal gibt es im Vorfeld des Turniers: Die Fahrerin des Mannschaftsbusses verursacht einen Unfall auf dem Weg zum Stadion, die Mannschaft verpasst dadurch das Eröffnungsspiel gegen Russland und wird disqualifiziert. Kronprinz Mohammed bin Salman verurteilt die Versager augenblicklich zu je 100 Peitschenhieben und führt das Frauenfahrverbot (zumindest auf feinstaubbelasteten Hauptverkehrsstraßen) wieder ein. Die Mannschaft wird zusätzlich bestraft, indem sie in den bedeutungslosen Freundschaftsspielen gegen die insolventen Oberligisten aus Marl-Hüls und Gelsenkirchen-Hassel in der Halbzeitpause einen traditionellen Säbeltanz aufführen muss.

Gruppe B:

Spanien:

Nach einer landesweiten Umfrage soll Kataloniens N11 unter deren Bundesjogi Puigdemont (postmortem Sky Du Mont) an der WM teilnehmen. Eine große Überraschung ereilt die Mannschaft dabei wenige Tage vor dem Gruppenfinale: Der Text der spanischen Nationalhymne, der in den Wirrungen der iranischen Revolution verloren gegangen war und gerüchteweise in der Gesäßtasche Peter Scholl-Latours bis nach Indochina geschmuggelt wurde, taucht in einem geheimen Geheimversteck wieder auf. Obwohl Kenner an der Echtheit zweifeln, gibt Puigdemont die Anweisung, das Heldenepos auf den würzigen Schinken vor Spielbeginn zu singen. Zu Gofio und schmackhaftem Wein entwickelt sich das Lied zum beliebtesten Fangesang des Turniers, bevor ein Skandal die Mannschaft auf dem falschen Fuß erwischt: Der Text entpuppt sich als dreiste Fälschung, Konrad Kujaus letztes Meisterwerk ist vollbracht.

Noch eine Information sportlicher Natur: Der ETA-mäßige Libero Francisco Javier López Peña wurde bereits zur WM 2006 aus dem Kader gestrichen.

Portugal:

Die Portugalesen treten mit einer Mannschaft an, die ausschließlich aus CR7 und seinen ehelichen wie unehelichen Kindern besteht. Im Halbfinale gegen Marokko kommt jedoch das Aus, da sein dort lebender “guter Freund” beim letzten Treffen in Agadir den sehnlichsten Wunsch geäußert hatte, sein Land einmal in einem WM-Finale spielen sehen zu wollen. Diesem Verlangen kam der braungebrannte Schönling und Menschenfreund von der Sonneninsel Amrum selbstverständlich nach. Schade: EM-Siegtorschütze Eder hat von Pumuckl dieses Jahr leider keinen Sonderurlaub erhalten, da er mit der fertig zu schreinernden Schrankwand in Verzug geraten ist.

Iran:

Iran Sheer (nicht zu verwechseln mit Alan Sheer) tritt mit ihrem größten Hit “Heute Abend hab’ ich Kopfweh” beim ESC in Krasnodar an; Gottseidank hat die örtliche Stadtverwaltung nach den Absagen aus Essen und Düsseldorf ein Einsehen mit dem Kerl und rodet 25.000 Bäume, um ein Areal zu schaffen, das die Menge an Fans beherbergen kann, an die bereits Karten verkauft wurden. Die Migräneschmerzen rühren internationalen Experten zufolge von ihrer nebenberuflichen Arbeit im AKW zu Isfahan her, wo sie auf 400-Rial-Basis Brennstäbe auf ihre Porösität hin überprüft.

Die Iranesen überzeugen die russischen Fußballfans jedoch positiv mit ihrer Fankultur, da nur heterosexuelle Männer die Fankurve bevölkern. Das Atomabkommen wird zur Zeit der WM in Kraft und erst nach dem Ausscheiden der Perser von Donald Trump wieder ausgesetzt. In der Zwischenzeit gelingt es VW seinen Diesel-Flottenbestand an einen umtriebigen Großwesir zu verkaufen, der mit Hilfe der 500.000 Touareg Kalif anstelle des Kalifen werden möchte.


Marokko:

Es war in Tanger, da saß ein langer Monsieur an der Bar. Da kam ein Mädchen mit braunen Augen und tiefschwarzem Haar. Sie sagte: “Komm, komm mit in mein Land!” Da ging er mit ihr durch den Sand. So heiß ist Marokko, wo der Schirokko abends weht. So heiß ist Marokko, wo der Schirokko in die Herzen geht. Ein Abenteuer hinter dem Schleier, das suchte er dort. Jedoch das Mädchen aus der Oase ließ ihn nicht mehr fort. Der Schleier fiel und als er sie sah, da kam die Nacht und er blieb da. So heiß ist Marokko, wo der Schirokko abends weht. So heiß ist Marokko, wo der Schirokko in die Herzen geht. Jedoch die Bräuche der Muselmanen hat er nicht gekannt. Drei alte Frauen, die musst’ er nehmen, das war allerhand. Denn jede sagt: “Komm mit in mein Zelt!” Und er sitzt da, verflucht die Welt. Denn so heiß ist Marokko, wo der Schirokko abends weht. So heiß ist Marokko, wo der Schirokko in die Herzen geht.

Gruppe C:

Frankreich:

206 Jahre nach Napoleons bemüht-glücklosem Vorspiel soll der russische Bär in diesem Sommer endlich erlegt werden. Dabei wollen die gallischen Hähne nichts dem Zufall überlassen und mit geballter Offensiv-Vertu angreifen. Doch der Gegner schläft nicht! Nachdem der FSB wiederholt abtrünnige Landsmänner und Doppelagenten mit radioaktiven Substanzen malträtieren konnte, sollen nun über die Stränge schlagende Fans und Spieler in einschlägigen Amüsierbetrieben durch gezielte Ansteckung mit der französischen Krankheit (dünnes Bier, bröselnde Croissants, gesalzene Preise) aus dem Verkehr gezogen werden.

Dänemark:

Nach dem Wechsel Thomas Joseph Delaneys liegt das Augenmerk der Dortmunder Fußballfernsehfreunde natürlich ganz besonders auf den Wikingern. Auch wenn er ein waschechter FCKler ist. Ob das Turnier auch so hygge sein wird wie Delaneys Zweikämpfe, wird die Zukunft zeigen müssen - in jedem Fall können sich die Nationalspieler auf billiges Fastfood freuen. So kostet der Fleischklops in Russland laut Big-Mac-Index nicht einmal die Hälfte seines dänischen Pendants und könnte Lord Bendtner, der verletzungsbedingt leider nicht gegen das runde Leder treten kann, seinen Kollegen als Burger-Taxi zur Seite stehen und den 55-jährigen Goalie Schmeichel entlasten. In diesem Sinne: Smørrebrød, Smørrebrød, røm, pøm, pøm, pøm!

Unser Tipp: Mit Lego-Witzen machen Sie bei jedem Anlass bella figura. Versuchen Sie es doch einmal mit diesem hier: “Was ist der Unterschied zwischen Lego und einer nackten Frau?” - “Na wenn Sie das nicht wissen, spielen Sie am besten weiter Lego!”

Peru:

Freuen dürfen sich die Fans besonders auf die peruanische Nationalhymne “In Peru, in Peru in den Anden, flog ne Kuh, flog ne Kuh, konnt’ nicht landen!” Freuen können sich die Fans vor den Übertragungsgeräten neben Jefferson Farfan aber auch auf die besondere Form der akustischen Unterstützung von den Rängen. Wie 2010 die ohrenbetäubenden Uwe-Seelers werden bei den Spielen der sympathischen Meerschweinchenfreunde tausende Panflöten zu hören sein. Atmosphärisch dürfte diese gigantische Kulisse die Kölner Fußgängerzone also noch um einige Dezibel übertreffen. Bleibt nur noch die Frage, wer Timo Werner im Halbfinale gegen Peru ersetzen könnte - womöglich ein Regenschirm?

Australien:

Beim Mitsingen von ESC-Hymen waren die Australier schon immer die Größten, nun wollen die Matildas auch zur WM durchstarten. Dabei gelang es Ex-Borussentrainer Bert van Marwijk rund um Superstar Leckie Messer eine technisch hoch versierte Mannschaft aufzubauen, die von der sechs-meter-halb-eingesprungenen Grätsche über den vierfach-gedrehten-Kniewutzler bis hin zum wuchtig-gehämmerten Scherenschlag alle Finessen der internationalen Härte aus dem Effeff beherrscht. Mit kraftvollem Fußball sollen die Spieler nach Willen von George Soros und Peter Pan die Illusion der Existenz Australiens aufrecht erhalten, die zuletzt von aus dem Herdenschlaf erwachten Aufklärern zunehmend in Frage gestellt worden war. Insidern der staatsgelenkten Medien zufolge könnte sogar Reptiloid Oliver Kahn zu einer Vorberichtsschalte vom Ayers Rock, seinem natürlichen Habitat, hinzugeschaltet werden.

P.S.: Habt ihr wirklich gedacht, wir würden hier einen ausgelutschten Känguru-Crocodile Dundee Witz reißen, weil Australien sonst nichts zu bieten hat? Löscht euch, aber hart!

Gruppe D:

Argentinien:

Ziemlich aufgeräumt wirkten die Gauchos rund um Messi in der Qualifikation, die nahezu unspektakulär gemeistert werden konnte. Kein Wunder, steht dem Zauberfüßchen mit Javier Mascherano, dem erfahrenen Staubsauger, Sergio Agüero, dem Traum aller bei RTL gesuchten Schwiegermütter, und Ausputzer Gonzalo Higuain eine beeindruckende Menge internationaler Erfahrung zur Seite. Dabei hat die WM für die Selecao in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung: Nicht nur hoffen Fans und Spieler der “La Celeste” auf die lang ersehnte Wiedergutmachung gegen England im Kampf um die Falklands (im Fall des Titelgewinns soll der Pokal zuerst in Stanley präsentiert werden: Bätschi!), sondern auch auf Beistand von ganz oben. So werden mit Diego Armando Maradona, der sich besonders gerne im BVB-Dress fit hält, und Papst Franziskus, dem Luden aus dem Vatikan, sich die rechte und die linke Hand des Teufels für eine Siegesserie biblischen Ausmaßes einsetzen (Offb 20,1–6).

Island:

Bei Trainer “Heilmir” Hallgrimmson ist Personenkult garantiert, russische Neonazis glorifizieren ihn schon lange. Linken Gutmenschen hingegen möchten wir diverse Rudi Völler Wutreden zum Hörgenuss sowie ein Trinkspiel zur Sicherung des leiblichen Wohls empfehlen, das für jede Nennung eines untypischen Berufsbildes (“Der Eisverkäufer aus Reykjavík”, “der Elchflüsterer aus Kevlavik”, “der Pferdebesamer aus Erkenschwick”) ein Herrengedeck vorsieht. Richtig witzig wird es aber erst, wenn jeder Leser für die Zeit der Weltmeisterschaft bei Twitter seinen Namen nach isländischer Tradition umstellt. Jogi Hildegardottir. Hihi! AHU!

Kroatien:

Die Jugos (nicht zu verwechseln mit den Hugos) verfügen mit Beatrix von Storch über einen veritablen Rechtsausleger, der mit seinen Kommentaren Freund und Feind ratlos zurücklässt. Immerhin konnte sie es im Wettbewerb des Mausrutschens und Böse-Guckens bereits zu einiger Meisterschaft bringen und ihre Wahl-Landsleute rund um Zuckerschnute Davor Suker unterrichten, wie ein schmieriger Babo mit nur wenig Übung zum fiesen Chabo aufsteigen kann. Da wird sich der Leberfleck von Christian Werner Wörns warm anziehen müssen, wenn er im Viertelfinale eine Schnitte und nicht rot sehen möchte!


Nigeria:

Sportlich konnten die Super Eagles im Vorfeld der WM leider keine Bäume ausreißen. Gleichwohl sicherten sie sich ihren Platz in der Vorberichterstattung der Gazetten durch ihre außergewöhnliche Spielkleidung. Wie schon Puma seinerzeit mit Kamerun (Vize-Kaiser Franz: “Gegen Kamerun, da kamer ruhn!”), hat die Designabteilung von Nike bei der Kreation des maillot vert mal richtig einen rausgezuckert. Fluch der guten Tat: Sämtliche Trikots sind bereits vor Turnierbeginn ausverkauft. Sie finden sich nun auf diversen Instagram-Profilen mittelklassiger Fußballspieler wieder. Eine buntes Potpourri findet ihr auf ‘Fußballer die den Swag aufdrehen’. Folgerichtig werden die Fußballer vom Nigerdelta leider nicht im neumodischen Zwirn auflaufen können, sondern stattdessen die aussortierten, aber nicht minder modischen Ausweichtrikots der deutschen Nationalmannschaft von 1994 auftragen müssen. Das für den Sport zuständige nigerianische Ministerium für Heimat und Voodoo hat bereits prophezeit: Ein Ausscheiden gegen Bulgarien ist gewiss!

Gruppe E:

Brasilien:

Das Team um Trainer Tite (hihi), ist der absolute Favorit. Schließlich hat Brasilien die meisten WM-Titel geholt (1958, 1962, 1974, 1996, 2006), mit Neymar den teuersten und damit besten Spieler in seinen Reihen und als einziger Staat der Erde einen Fußball in seiner Flagge. Allerdings darf in Frage gestellt werden, ob die Männer vom Zuckerhut, die nach der krachenden Niederlage im WM-Halbfinale 2014 noch ein Hühnchen mit dem deutschen Team zu rupfen haben, ihr großes Ziel des fünften WM-Triumphs auch tatsächlich erreichen werden. So herrschte zwar großes Aufatmen, als Hulk den Infinity War auf der Leinwand überlebte, entschied das Trainerteam jedoch mit Blick auf die Fairplay-Tabelle, den grünen Wutbürger zuhause zu lassen. Beneidenswert, wer solche Sorgen hat!

Schweiz:

Zur großen Überraschung der #tkschland-Gemeinde und anderer fachkundiger Beobachter wird die Schweiz 2018 Weltmeister in Russland. Nach den Verpflichtungen Diego Benaglios, Yann Sommers, Yvon Mvogos und Jörg Stiels besteht die Hälfte des Teams der Eidgenossen aus Torhütern des BVB, auch eine Regeländerung der FIFA spielt den Dortmunder Helvetelesen in die Karten: Nach einer 1:0-Führung dürfen beliebig viele Torhüter eingewechselt werden, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Auf diese Weise stellt die FIFA im Turnierverlauf sicher, das VAR-Team von den Seychellen und aus Tahiti nicht unnötig zu überfordern und die Attraktivität des Spiels mit zahlreichen Torschüssen und Glanzparaden noch weiter zu erhöhen. Für Rekorde sorgt Roman Bürki, der per Assist in jedem WM-Spiel für die knappen Führungen sorgt. Wie man Tore vorbereitet, weiß er schließlich aus Dortmund.

Serbien:

“Serbien muss sterZENSUR!” So hallte es jahrzehntelang von der Südtribüne und so werden wohl auch die Sowjets ihre Brüder empfangen. Doch leider werden die Rumpelfußballer vom Bosporus, die sich in der Kabine besonders gerne mit der Musik Franz Ferdinands auf den Gegner einschießen, bei dieser WM keine Chance auf ein Überstehen der Gruppenphase haben. Zwar steht mit Antonio Rukavina ein Ex-Borusse im Kader, was grundsätzlich von Sachverstand zeugt, doch mangelt es dieser Mannschaft an Spielern mit unaussprechlichen Namen. Ein untrügliches Zeichen für Misserfolg, wissen geneigte Anhänger des serbischen Ballsports doch seit jeher: “Viele Vokale? Keine Pokale!”


Costa Rica:

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Gruppe F:

Deutschland:

Leider wird diese WM nur als Vogelschiss in die 1.000-jährige Geschichte von “Die Mannschaft” eingehen. Da Fußball bekanntlich nur eine schöne Nebensache ist, möchten wir an dieser Stelle allerdings nicht auf taktische und moralische Defizite von Jogis Eleven eingehen (“Ich habe es schon wieder getan! Kein Tag ohne drei Tafeln Schokolade, mea culpa. Mea maxima culpa!” - Mats H. aus M.), sondern euch lieber die modischen Must-Haves für die anstehenden Public Viewings ans Herz legen. Echte Fans kombinieren in diesem Sommer Krawatte (dunkelgrün mit eingewebtem deutschem Schäferhund, todschick!), braun-besch-beige gestreifte Badehosen (Schurz-Schutz, falls dieser vor dem Erreichen des Dixi-Klos einsetzt, super praktisch!) und das Trikot mit der Nummer 17 (Kevin Prince Boateng, bringt Farbe in den Look!). Geheimtipp: Mit schwarz-rot-geilen Socken in Sandalenoptik werden Sie zum Hit bei jedem Grillfest zwischen hier und Wanne-Eickel!

Vor Ort in Russland wird der Fanclub Nationalmannschaft (powered by Mercedes, Coca Cola, GARD, tifo.it, landser.com, wermachtdennsowas.de und Olymp) das eine oder andere Schmankerl in petto haben. Neben altbekanntem Liedgut (“Nie wieder Pizza”, “So geh’n die Gauchos”, “Oh, ist Jogi schön”) dürfen wir uns auf zahlreiche LaOla-Wellen freuen (ab der 18. und besonders intensiv nach Erzielen des Anschlusstreffers in der 88. Minute). Für das Highlight, eine wunderbare Choreo in Landesfarben, müssen wir uns jedoch bis zum Finale gedulden. Da die schwedischen Fans leider die gleiche Idee und sämtliche gelben Pappen vom Markt gefegt hatten, entschied man sich im deutschen Fanlager für eine pragmatische Lösung und plant den großen Auftritt nun mit weißen Pappen. Oliver Bierhoff: “Wir stehen zu unserer Tradition, hier schließt sich ein Kreis. Der Russe ist mit den Farben bestens vertraut, sie stehen für unseren Anspruch, auf dem Felde unbesiegt zu bleiben. Mindestens die nächsten 1.000 Jahre!” Unser Hashtag für die WM: #DankeMerkel

Schweden:

Dass schwedische Männer aus ganz besonderem Holz gepresst sind und auch schwedische Frauen ihr Holz nicht verstecken müssen (Schwedenclogs, fast so schick wie Badelatschen im Schland-Design!), hat sich längst herumgesprochen. Doch auch spielerisch haben sich die Nordmänner einiges vorgenommen. Der Kader, sozusagen ein Best-of der bundesschwedischen Lederball-Landschaft, ist gespickt mit altgedienten Leistungsträgern und hoffnungsvollen Talenten. Die Startelf ist in der gesamten Qualifikationsphase gleich geblieben, sodass Nationaltrainer Billy Poäng seine Gegner voraussichtlich mit folgender Stammformation zlatanisieren wird: Tor: Pax; Abwehr: Kallax, Malm, Platsa, Strandmon; Mittelfeld: Sundvik, Godmorgon, Kagge, Tyngen; Sturm: Framträda, Gutvik. Ebenso Hoffnung auf starke Einsatzzeiten dürfen sich Reko, Hemnes und Lappljung machen, Experten sehen darüber hinaus Toptalent Fartfull mit Rückenwind. Wir hoffen dass sich die guten Leistungen nicht als Sturm im Wasserglas erweisen...

Südkorea:

Die sportlichen Erfolge der Kim-Dynastie sind legendär. Konnte sein Vater Kim Jong-Il bereits im zarten Alter von drei Wochen laufen und bei seiner ersten Partie Golf mit elf Hole-in-ones glänzen, gilt Kim Jong-Un als begnadeter Autofahrer, Skifahrer, Tänzer, Sänger und Basejumper. Nicht ohne Grund heißen alle Spieler des südkoreanischen Kaders Kim mit Familiennamen und sind dem geliebten Führer wie aus dem Gesicht geschnitten. Was in der sportlichen Vita des drahtigen Demokraten allerdings noch fehlt, ist ein Einsatz bei einer Fußball-WM. Mit einem Blitzangriff kurz vor Turnierbeginn verleibt sich der schelmische Sozialist den sonnigen Süden ein und feiert bereits im ersten Gruppenspiel Rekord um Rekord.

Während der Ausscheidungsspiele, in denen der aktive Allrounder als einziger Akteur nicht einmal bei der verpflichtenden Dopingprobe ausscheiden kann, erhält der “Fette mit die 6” eine eigene Hymne (“Oh Kim Jong Un. I think I'm cute. I know I'm sexy. I've got the looks that drive the girls wild. I've got the moves, that really move 'em. I send chills up. Up and down their spines. I'm just a sexy boy, sexy boy!”) und gibt nach dem unglücklichen Ausscheiden der Koreaner die komplette Halbinsel zurück an den einst ungeliebten Nachbarn im Süden. Er selbst geht ins Exil nach Kreuztal ins Siegerland, wo er einen KFZ-Meisterbetrieb eröffnet. Name: “Kim Jong Unterbodenwäsche”

Mexiko:

„Was ist grün und steht an ner Mauer? Ne mexikanische Froschtituierte.“ Der wohl beliebteste Witz der Mexikaner, die in ihrem Trainingslager rund um Tequila und Bonetti vor allem das Einlochen unter erschwerten Bedingungen übten (Rückenlage, Seitenlage, Bauchlage), wird zum Dauerbrenner der WM. An der Taktiktafel hält Trainerfuchs Juan Carlos Osorio die Anspannung mit alten Fußball-Weisheiten hoch: „Entscheidend ist mitm Schnatz“, „Das Runde muss ins...“, “Elf Lochbrüder müsst ihr sein.” Donald Trump markiert unterdessen mit ca 5,5 Millionen Dosen Rasierschaum, wo genau die Mauer zu stehen hat. Es ist überliefert, dass der Abstand zum Ball nicht immer korrekt war.

Unser Tipp für ein pfiffiges WM-Partyspiel: Mischen Sie sich einen kleinen Mexikaner und lassen Sie es landestypisch krachen! Dazu benötigen Sie 1 Liter Tomatensaft, 2 Flaschen Sangrita, 1 Liter Doppelkorn, 2 EL Zitronensaft, 1 EL Orangensaft, Tabasco, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Zucker und Chilipulver. Bei einer Live-Übertragung eines Spiels der M11 auf jedes “Diesüddamerigaaner” von Lothar Matthäus trinken und anschließend einen Baumarktparkplatz nach Wahl aufsuchen (z.B. Hornbach). Spaß garantiert!

Gruppe G:

England:

Ganz England ist noch im Freudentaumel über die royale Hochzeit. Nun soll Prinz Harry Kane auch im Fußball die Augen der Tommys endlich wieder zum Strahlen bringen. Schließlich ist es die letzte Chance des Inselstaats auf einen Weltmeisterpokal, da nach dem Brexit, geregelt durch den Act of Union von 1707, auch die FIFA-Mitgliedschaft im Gegenzug für die Stationierung der englischen Atomwaffenflotte in der Marinebasis in Faslane-on-Clyde an die bucklige Verwandtschaft aus Schottland übergeht.

Belgien:

Traditionell sind die Belgier bei jedem Turnier Geheimfavorit. So auch in diesem Jahr. Und wie zuletzt werden sie auch in diesem Jahr nicht den Titel holen. Vielmehr wird das sympathische Land der Waffeln, Biere und jungen Kinder sein ganz eigenes Waterloo erleben: Denn nach einem EU-Beschluss wird Belgien zum 31.12.2018 aufgelöst. Flandern (und damit auch ein paar ganz passable Fußballer) geht an die Niederlande, Wallonien wird von Frankreich einverleibt und Eupen-Malmedy wird gemäß Artikel 32 bis 34 des Versailler Vertrages wieder ans Deutsche Reich angeschlossen. Erfreulich deshalb, weil dadurch die wahrscheinlich informativste deutschsprachige Fußball-Radiosendung fortan auch bundesweit ausgestrahlt wird.

Tunesien:

Den Vorbericht zu Tunesien entnehmen Sie bitte dem Vorbericht zu Marokko. Es ist Sommer. Der arabische Frühling ist vorbei.






Panama:

Eines Tages fischt der kleine Bär eine leere Holzkiste mit der Aufschrift „Panama“ aus dem Fluss. Er schnuppert an der Kiste, und sie riecht nach Schnaps, und er beschließt, dass Panama das Land seiner Träume sei. Der kleine Bär erzählt seinem Freund Kleiner Tiger phantasievoll, dass Panama ein Ort sei, wo alles besser, größer und schöner als zuhause sein soll und dass sie nun in dieses Land reisen sollen. Am nächsten Tag machen sich die beiden mit einem Kasten Export, einem Fischerhut, einem Megaphon und der Tigerente auf den Weg nach Panama. Zuerst fertigen sie aus der Kiste einen Wegweiser und gehen in die gezeigte Richtung. Die beiden Freunde laufen im Kreis herum und kommen schließlich wieder in ihrem alten Zuhause an. Dort finden sie auf dem Boden vor ihrem Haus den Wegweiser mit der Aufschrift „Panama“ und glauben deshalb, tatsächlich an ihrem Ziel angekommen zu sein. Sie reparieren das Haus und sind glücklich, endlich im Land ihrer Träume zu sein.

Mehr wissen wir leider nicht über die Erfinder von Panama-Hut und Billigflaggen, abgesehen von der National- und WM-Hymne: Mit “Wir ham den Kanal noch lange nicht voll!” im Kopf darf Kevin Kuranyi endlich sein WM-Debüt feiern. Was dem lispelnden Sportskameraden mit dem akkuraten Bärtchen noch in Dortmund verwehrt blieb, kann nun endlich wahr werden.

Gruppe H:

Polen:

Als amtierender Weltmeister im polnischen Biathlon rechnen sich unsere Nachbarn auch kleine Chancen im Fußball aus. Angeführt vom wechselwilligen Star-Stürmer Robert Lewandowski scheint ein Gruppensieg greifbar. Sollte es sportlich jedoch nicht wie gewünscht laufen, hat Maik Bartel den gegnerischen Verteidigern bereits mit einem Anwalt gedroht, um seinem Schützling freies Geleit und freie Schussbahn zu garantieren. Grundsätzlich gilt es für die polnische Nation ihr Trauma mit Russland zu überwinden, hinterließ eine der beiden Kaczyński-Zwillings-Kartoffeln 2010 doch einen bleibenden Eindruck in Smolensk. Einen Gleiwitz ersparen wir euch an dieser Stelle.

Japan:

Bis 2040 sollen 40 Prozent aller japanischen Haushalte aus einer einzigen Person bestehen: Hallo Hand! Was das mit der WM zu tun hat, wissen wir nicht, aber Kagawa Shinji wurde vor dem Turnier gefragt, ob er nicht Angst vor dem Gruppengegner Kolumbien und der drohenden Einsamkeit habe. “Ja, panisch”, soll seine Antwort gelautet haben. Unterstützt von zwei seltenen Exemplaren des Sack-Hais dürfte Nationaltrainer Kesuke Miyagi eine bissige Truppe zusammen haben. Nach Pearl Harbor (WM 1994) könnten die Japaner dieses Jahr im Hafen von Kaliningrad zum zweiten Mal ihr überfallartiges Angriffspiel aufziehen.

Kolumbien:

Seit dem 31. Mai ist Kolumbien offiziell "globaler Partner" der NATO. Venezuela findet das nicht so gut. Das ist vergleichbar mit der Premium-Partnerschaft zwischen Borussia Dortmund und dem türkischen Investor und Waffenhändler Saadetin Saran, der einst den BVB mit Waffengewalt aus der Insolvenz ballern und ihm Stabilität geben sollte. Apropos ballern: Alle Details regelt Pablo Escobar, dessen Geist dem Land bis heute Lebensfreude einhaucht.

Senegal:

Die Religion spielt im Senegal eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. Die große Mehrheit der Menschen sind Muslime (hier: Kutten), 4 Prozent Christen (hier: Ultras) und 1 Prozent Angehörige traditioneller Glaubensrichtungen (hier: Kloppohasser). Elemente aus diesen traditionellen Anschauungen wie Ahnenverehrung (hier: Schüüü), magische Praktiken (hier: Marco Reus’ WM-Fluch) und Riten (hier: Nobby begrüßt die besten Fans der Welt) sind jedoch bis heute tief verwurzelt und werden quer durch die Religionen praktiziert. Eine Besonderheit des Islam im Senegal ist seine Prägung durch Suffi-Bruderschaften, wie wir sie auch aus Dortmund sehr gut kennen. So gehört auch hier fast jeder Gläubige einer Bruderschaft (hier: Fanclub CL Buchung 2013) an.

Gruppe I:

Italien:

Nie wieder Pizza! Dieses bekannte und beliebte Motto des #biergerdi aus dem Jahre 2006 nahm die Mannschaft vom Stiefel zu Ernst und trat in einen mehrmonatigen Hungerstreik, da es südlich vom Brenner bekanntlich nur Pizza gibt. Völlig ausgemergelt und ausgezehrt verloren die sympathischen Schwalbenschinder ohne ihr Vorbild Peppo die entscheidenden letzten beiden Spiele. Unschöner Nebeneffekt: Infolge des allgemeinen Hungerstreiks konnte Torjäger Ciro Immobile nicht zum Essen eingeladen werden

Niederlande:

Auch Peter Bosz konnte diese Trümmertruppe nicht mehr zur WM retten. Nach einer sicher geglaubten 4:0 Halbzeitführung im vorentscheidenden Qualifikationsspiel gegen Armenien, sorgte MickyDingsbums im zweiten Durchgang für den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. So konnte den vielen holländischen Schlachtenbummlern die Tortur erspart bleiben, die ihnen mit einem Wohnmobil an der EU-Außengrenze geblüht hätte. Stattdessen feiert die niederländische Gemeinde nun beim Scooter-Konzert in Willingen, muss sich aber mit einem weiteren Skandal plagen: Investigativreporter Rafael Buschmann fand heraus, dass der ultimative Links-Rechts-Party-Hit niederländischer Feierwütiger keinesfalls jenseits des Rheins erfunden, sondern die Urheberschaft gegen undurchsichtige Offshoregeschäfte verkauft worden war. Tatsächlich war der Andree-Wiedener-Tanz bereits vor Jahren in Bremen Kult, die nächste schallende Ohrfeige nach Arjen Robben.

USA:

Everybody's Darling Jürgen “Klinsi” Klinsmann (53) mit erfolgreicher Qualifikation, leider aber nicht für diese WM. Die abschließende Niederlage gegen die Kakao- und Bananenrepublik Trinidad und Tobago war der schlussendliche KO für die WM-Qualifikation und harter Tobago. Da Donald Trump postwendend und wutschnaubend (“SO SAD!”) in feinster Kanonenbootdiplomatie drohte, gegebenenfalls selbst die USA zum Weltpokal zu schießen, umgehend aus allen Kontinental- und Interkontinentalverbänden (“Total LOSERS!”) auszutreten und analog zum Baseball fortan eine eigene Weltmeisterschaft in den USA auszurichten, rückten Sepp Blatter und Sohn Gianni eine Wildcard für das Turnier raus und entschuldigten sich mit einem Präsentkorb samt original Schwarzwälder Kuckucksuhr. Wir freuen uns auf tolle Autokorso-Bilder aus Charlottesville, wo jubelnde Rednecks nach dem jetzt schon feststehenden Gruppensieg in lustigen Verkleidungen ihrer Freude freien Lauf lassen werden.

Katar:

Schon Oli Pocher besang einst die Katarrhische Fußballkunst: “Schwarz und weiss, wir steh'n auf eurer Seite! Und wir hol'n den Sieg mit euch, und wir hol'n den Sieg mit euch, jetzt geht's los!” Katar tritt mit einer Mischung aus der eingebürgerten montenegrinischen Nationalmannschaft sowie Nachwuchskräften gebürtiger Brasilianer an. Letztere sollen, hierfür wurde extra ein ganzer brasilianischer Bundesstaat gekauft und an den Golf umgesiedelt, die Achse für den WM-Finale-dahoam-Sieg 2022 sein. Sklavensichtungen seit Dienstag: 0.

Gruppe J:

Bulgarien:

DER Angstgegner der Deutschen nach WM-Titeln. Die Schmach von New York ist jedem noch im Kopf. Das magische Quadrat aus Jordan Letschkow, Trifon Iwanow, Christo Stoitschkow und natürlich Krassimir Balakow brach seinerzeit Stefan Effenberg quasi im Alleingang den Mittelfinger und sorgte so für das vorzeitige Ende seiner Nationalmannschaftskarriere. Bulgarien-Experte Lothar Matthäus (seine sechste / aktuelle Ehefrau stammt aus Sofia) sieht in den Südosteuropäern, die eine Exklave in der Dortmunder Nordstadt halten, einen Geheimfavoriten auf den WM-Titel: “Es gibt auch andere gute Mannschaften. Aber im Moment stufe ich Bulgarien vor allen anderen ein, auch vor Deutschland, Frankreich oder meinem Geheimfavoriten Bulgarien.”

DDR:

Auch unsere Brüderinnen und Brüder (beiderlei Geschlechts) von drüben werden versuchen, dem Turnier bei ihrem großen Bruder (männlich, hetero, ganz sicher nicht westlich verschwult) ihren Stempel aufzudrücken, zumindest aber die Fahne der deutsch-sowjetischen Freundschaft hochzuhalten. Nach einer blut(konserven)leeren Auftaktniederlage gegen (Achtung Spoiler) den FK Pirmasens bleibt den Jammer-Ossis rund um den reaktivierten Jürgen Sparwasser jedoch nur der Rückzug. Schade, war die WM doch nach den Vatertagskrawallen und den Aufstiegsfeierlichkeiten von Magdeburg und Cottbus der einzige sommerliche Lichtblick im grauen Alltag zwischen Plauen und Zinnowitz, Zitta und Boltenhagen.

Österreich:

Das neue Freundesland von Vladimir Vladimilowitsch Putin bereitet sich akribisch auf die WM sowie die bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft vor. Zu kurz gedacht war hingegen die Vorbereitung auf die WM-Qualifikation, die nur durch eine Green Card und David Alaba überstanden werden konnte. Nach der Schande von Gijon und der Schande von Cordoba ruht die Hoffnung der Bergdeutschen nun auf der Schande von Gelsenkirchen, die im direkten Aufeinandertreffen mit “Die Mannschaft” den Loris machen und über die Schande von Nischni Nowgorod zum Titel führen soll.

China (U20) / FK Pirmasens

Der letzte freie Startplatz wird in einem Play-Off-Spiel (Montag, 11.06., 23:30 Uhr, live auf SWR3, CCTV-5, Al Jazeera Sport HD1) zwischen der chinesischen U20-Nationalmannschaft sowie dem FK Pirmasens ausgespielt. Die anschließenden Turnier-Begegnungen des Siegers werden aus TV-rechtlichen Gründen ausschließlich montags ausgetragen.

Anmerkung: Eigentlich hätte der letzte Platz dem KFC Uerdingen, der sich sportlich qualifiziert hatte, gebührt. Geldrusse und Mäzen Ponomarev hatte die entsprechende Sicherheitsleistung jedoch (dreimal) auf das falsche Schweizer Schmiergeldkonto überwiesen. Da die FIFA aber nicht so ein weichgelutschter Sauhaufen wie der DFB ist, wurde der KFC Uerdingen folgerichtig nicht zugelassen.


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Power-Antworten:

  • Bei Costa Rica habt ihr den Text vergessen. Geschieht euch recht!
  • Was soll der Scheiß?
  • Ist das echt das Niveau, auf dem sich schwatzgelb.de bewegen will? Lese seit 34 Jahren nur mit, aber dafür habe ich mich jetzt extra angemeldet. So nicht!
  • Ihr macht den Geist des Sommermärchens kaputt. 2006 war die Welt noch zu Gast bei Freunden :-(
  • Die WM gehört boykottiert. Dass ihr euch mit dieser Schmierenkomödie überhaupt beschäftigt, ist eine Schande. Eine Schande!
  • Hauptsache Suff und BVB!
  • Mein Opa war damals auch in Russland, ist aber leider nur Weltmeister der Herzen geworden.
  • 2006 haben wir uns noch über eine Weltmeisterschaft gefreut!
  • Geht ihr d’accord, dass durch das situative Abkippen der nigerianischen 8er in der Rückwärtsbewegung und durch das bogenartige Nachschieben der ballfernen Akteure ein Loch in der Verteidigung entsteht?
  • Reißt nur eure dummen Witzchen, in wenigen Wochen wird Jogi auch euch wieder sehr glücklich machen.
  • Ich freue mich auf spannende Spiele, friedliche Fans beim Pubic Viewing und hitzige Diskussionen mit meinen Freunden von #tkschland
  • Wann schreibt Snej denn nun endlich wieder?
  • Schlaaaaaaaaaaaaaaaand!
  • Weltmeister!? Ich geb euch gleich Weltmeister! Das ist doch alles Zirkus-Kacke. Der richtige Weltmeister wird seit 1872 ausgespielt.
  • Sexistische Kackscheiße!
  • Höhö, ich habe einen Fehler in den Kommentaren gefunden. Das heißt Public Viewing und nicht Pubic Viewing!
  • Ich hoffe nur, dass diese Ultra-Hooligans die WM nicht als Bühne für ihre Gewaltorgien missbrauchen. Das hat mit Fußball nichts zu tun!
  • Schwulen- und Naziwitze, super. Zu Moslems ist euch wieder nichts eingefallen?!?!?!
  • Eine Weltmeisterschaft sorgt für Völkerverständigung und Frieden. Mit eurem “Artikel” erweist ihr uns einen Bärendienst.
  • Anzeige ist raus!
  • Ihr hättet vor der Veröffentlichung mal auf die Flaggen schauen sollen. Die sind ja fast alle falsch!
  • Ich gehe schon seit drei Jahren zu Länderspielen und habe da noch nie einen Nazi gesehen. Schämen sollt ihr euch!
  • Frauenrechte in Mexiko sind ein ernstzunehmendes Problem. Da habt ihr eine Chance verpasst, den Finger in die Wunde zu legen :-(
  • Ich habe meine Fahne eingepackt und freue mich auf viele neue Kontakte bei den Fanfesten in Moskau und St. Petersburg!
  • Leute, im Englischen heißt Public Viewing Leichenschau. Das solltet ihr eigentlich wissen.
  • Ich freue mich auf die WM, das lasse ich mir von euch nicht kaputt reden.
  • Ihr seit schlimmer als Hitler!!!!!11
  • https://seitseid.de/
  • Französische Krankheit? In England ist das Bier noch viel dünner und teurer.
  • 29 Jahre nach dem Fall der Mauer noch immer in Ost und West teilen! Ihr seid eine Schande für unser Volk!
  • 1909% Agree!
  • HEEEEEEUTE WOLLN WIR SIIIIEHIIIEGEN!!!! (k.T.)
  • Die Deutsche (!) Nationalmannschaft ist für mich gestorben. Sollen Gündogan und Özil erstmal in ihren Ausweisen gucken Personal welcher GmbH sie sind!
  • An dieser Stelle möchte ich meine Freunde vom FC 1931 Eddersheim grüßen. Gut kick!


13.06.2018, Pragmatische Plattform


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