Nieten in schwatzgelb

20.11.01

Spieler, die der BVB nicht mehr brauchte, wollte oder halten konnte...

Ein typisches und nicht gerade seltenes Phänomen in der Bundesliga ist folgendes: Spieler X ist bei Verein Y chancenlos und besitzt keinerlei Perspektive mehr, der Durchbruch in der Bundesliga rückt in weite Ferne. Doch mit einem Wechsel zu Verein Z wird alles anders und der Spieler X kann seinem alten Arbeitgeber Y verspätet seine wahren Qualitäten präsentieren.

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06.12.00

Beispiel 3: Rene Schneider - Erst Sündenbock beim BVB - Dann Vereinswechsel - Und nun?

Die Geschichte des Rene Schneider beim BVB ist eigentlich schnell erzählt und birgt endlose Wiederholungen in sich. So kam er schon verletzt, plagte sich anschließend durchgehend mit Verletzungen herum und ging letztendlich zumindest seelisch stark angeschlagen. Dabei hatte man anfangs noch riesige Erwartungen in den großgewachsenen Abwehrspieler.

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23.11.00

Beispiel 2: Icke Häßler - Erst Sündenbock beim BVB - Dann Vereinswechsel - Und nun?

Ein anderer Spieler, der im Unfrieden von den BVB-Fans schied und bei den ersten Aufeinandertreffen des BVB und seinem jetzigen Arbeitgeber mit Pfiffen bedacht wurde, spielt nun bei den Münchner Löwen. Und das trotz anfänglich großer Sympathiewerte in allen Fangruppen. Aber kurioserweise wurde ihm gerade seine allseits große Beliebtheit im Endeffekt zum Verhängnis.

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16.11.00

Beispiel 1: Sergej Barbarez

Nach seinem komententaften Aufstieg bei Hansa Rostock in der Saison 1997/98, dem nur noch die Krönung durch die UEFA-Cup-Teilnahme versagt blieb, wechselte Sergej Barbarez ablösefrei zum BVB. Dort traf er mit Rene Schneider auf einen alten Weggefährten aus Rostocker Zeiten, dem es allerdings in den Jahren zuvor nicht gerade überragend ergangen war. So sollte es bei Sergej Barbarez nicht laufen und tatsächlich ließ es sich auch überaus gut an. Im ersten Heimspiel traf er gleich im Doppelpack und die Fans, erstaunlich viele mit seinem Trikot, jubelten ihm zu.

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