Helden in schwatzgelb

Helden in Schwatzgelb 19.07.11

Und dann waren da noch...der Nachwuchs, ein Urgestein und zwei fast Vergessene

Meister werden mehr als 11Meister werden nicht nur die Spieler, die regelmäßig auf dem Platz stehen. Meister werden auch diejenigen, die sich als Alternative bereithalten müssen und selten oder gar nie zum Zug kommen. Zum Abschluss unserer Serie über die Helden der Meistersaison 2010/11 gilt es daher, die Angehörigen des Meisterkaders zu würdigen, die sonst nicht im Rampenlicht stehen, aber auch einen wichtigen Beitrag dazu geleistet haben, dass die Stammspieler ihre bestmögliche Leistung abrufen konnten. Und sei es nur, indem sie ihnen im Training als Sparringspartner zur Verfügung standen, ihnen Druck machten, sich ohne zu stänkern in ihre Rolle fügten und so zum positiven Binnenklima in der Mannschaft beitrugen. Auch sie sind Teil dieser fantastischen Meisterschaft und daher Helden in schwatzgelb.

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Helden in schwatzgelb 17.07.11

Die Nummer 20 aus Down Under

Mitch LangerakEs ist mir eine große Ehre über unseren australischen Sunnyboy Mitch schreiben zu dürfen. Als Neuzugang vor der Saison von einigen Seiten mild belächelt, konnte unser Ersatzkeeper aus Down-Under nur einmal (in der Bundesliga) richtig zeigen, aus welchem Torhüterstoff er geritzt ist.

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Helden in schwatzgelb 15.07.11

Der 17 allerletzter Tanz

Dede verabschiedet sich von seinen Fans

Prolog


Er ward geborn in Horizonte,
in ner Favela dort gelebt.
Doch hatte der "von Gott gesandte"
den Ball, sein Lieblingsspielgerät.

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Helden in schwatzgelb 14.07.11

Feulner der Musterprofi

Anfang Juni kam die Meldung, dass der 1. FC Nürnberg und Markus Feulner eine Einigung über eine Verpflichtung erzielt haben. Ganz still und leise verlässt ein Meisterspieler seinen Verein. Zwei Jahre spielte Markus Feulner für unseren Verein, ohne dass er große Akzente setzen konnte. Lediglich auf 16 Bundesligaspiele kam die Nummer 14 in den letzten Jahren. Viel zu wenig für einen Spieler, der in seiner letzten Mannschaft zu den Leistungsträger zählte.

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Helden in schwatzgelb 12.07.11

Ein Kapitän ohne Schiff

Während die Mannschaftskollegen ihren Urlaub genießen, malocht Kehl an  seinem Comeback. Die letzten beiden Saisons fanden mehr oder minder ohne den alten Leader statt. Seine Verletzungen sorgten dafür, dass der Kapitän in den letzten beiden Jahren nicht über sechs Pflichtspiele pro Saison hinauskam. Ganze 228 Minuten stand er in der Meistersaison auf dem Platz und schaffte es lediglich eine gelbe Karte zu kassieren. Ein Unding für jemanden der sich Sebastian Kehl nennt.

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Helden in schwatzgelb 03.07.11

Einmal ein Turm in der Schlacht sein

Ein Foto aus besseren Owomoyela TagenEs war eine Saison mit so vielen magischen Momenten, und jeder von ihnen lässt einem noch heute einen wohligen Schauer über den Rücken laufen. Ein Beispiel gefällig? Das Spiel, nach dem Nuri Sahin locker in die Fernsehkameras sprach, dass er bewusst viele hohe Diagonalbälle gespielt habe, um seinen eigentlichen Wunsch, den flachen Steilpass, zu verschleiern. Sein Steilpass in letzter Minute fiel zwar dann doch vergleichsweise kurz aus, viel wichtiger war aber, dass er den Ball artistisch im Spiel gehalten hatte und ihn nicht ins Seitenaus gehen ließ.

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Helden in schwatzgelb 02.07.11

brasilianisch, klangvoll, elegant – Tele Santana

Santana mit seinen brasilianischen FreundenWann immer Felipe Augusto Santana in dieser Saison am Ball war, ob in einem seiner 5 Bundesligaeinsätze von Beginn an oder in einem seiner 8 Kurzeinsätze, wehte ein Hauch von Julio Cesar durchs Stadion. Beide verbindet die Eleganz, die Spielübersicht und Antizipation und zu guter Letzt diese unglaubliche Ruhe am Ball. Und das als Spieler, die im Abwehrzentrum agier(t)en. Tele war wohl einer der wichtigsten Ersatzspieler in dieser Meistermannschaft und immer sofort präsent, wenn er denn aufgrund von Ausfällen in der Stamm-Innenverteidigung zum Einsatz kam.

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Helden in schwatzgelb 30.06.11

Zidan: Ein schwieriges Jahr

Zidan hält die Fahne hochEs mutete schon ein wenig skurril an am Tag der Meisterfeier. Auf dem großen Truck, der die Mannschaft an den Massen vorbei durch die Stadt lotste stand und saß Mohamed Zidan und schwenkte unverdrossen die ägyptische Landesflagge.

Es war, das muss man konstatieren, letztlich der einzige Moment der Saison, an dem der Stürmer die Fahne seines Landes hochhalten konnte.

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Helden in schwatzgelb 28.06.11

Derbyheld und Bessermacher: Shinji Kagawa

Derbyheld KagawaIch muss gestehen, dass ich einige Probleme hatte, diesen Text zu verfassen. Denn wenn ich an Shinji Kagawa in der Rückrunde denke, bleiben eigentlich nur Klaus Neuhaus' legendärer Auftritt im Subrosa und die Vorstellung eines grünen Godzilla übrig - sportlich war da ja leider nur der Kurzeinsatz beim Saisonfinale gegen Frankfurt. Also habe ich mich dazu entschieden, ein Stückchen weiter auszuholen: Ich fange ganz vorn an.

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Helden in schwatzgelb 27.06.11

Der den Ball in den Winkel zirkelte - Toni da Silva

Was macht man eigentlich, wenn man mit dem FC Basel Meister geworden ist, aber nur ausgeliehen war und man dann beim KSC ausgemustert wird? Man heuert beim kommenden Deutschen Meister als zweiter Backup für die Doppel 6 an, erzielt ein Zaubertor in letzter Minute und wird eben Deutscher Meister. Wo Toni da Silva spielt, ist der Erfolg nicht weit.

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