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Erinnerungen an Arne - 30.10.2015

Danke!

Es gibt leichtere Einstiege in einen Text, als den hier, aber irgendwie muss man ja anfangen. Angefangen hat auch alles beim schwatzgelb.de-Mittwochskick, als ich Arne – oder besser Arneroso, das erste Mal am Ball genießen durfte. Ein absolut eher weniger talentierter der Zunft der Fußballspieler, der es trotz mehrmaliger Aufforderung nicht unterlassen konnte, irgendwelche Tricks am Fußball zu probieren, die nie im Leben klappen würden. Jedenfalls mit seinem Talent! Ganz im Gegenteil, es war eine Einladung für ihn, es noch mehr und noch länger zu probieren. Wochenlang selbstverständlich, da seine Hartnäckigkeit nicht so klein war, wie seine Körpergröße, aber das muss man nicht extra erwähnen, so war er halt.

Zur Krönung des Ganzen hat ein Trick (gefühlt und wahrscheinlich in echt auch) ein einziges Mal geklappt, als The Unity beim Kick als Gast da war, um im Zuge der Gelben Wand Glotze über den Mittwochskick bzw. schwatzgelb.de zu berichten. Das Ganze ist in einem Video festgehalten, was leider nicht mehr bei YouTube zu finden ist. Wer das hat, bitte an die Redaktion schicken. Im Internet gibt es ja immer jemanden, der alles dokumentiert, heruntergeladen hat und archiviert!

Über Arne habe ich quasi meinen gesamten aktuellen Freundeskreis kennengelernt. Die viel und oft zitierte Borussen-Familie, ist nämlich groß, aber dann doch klein. Der Ursprung des Ganzen war etwas kleines, nämlich die Frage irgendwann im Dezember 2009, ob ich mit im sg.de-Bus nach Wolfsburg fahre. Da die Fahrten mit den sg.de-Bussen immer recht entspannt waren, bin ich irgendwann nochmal mit nach Nürnberg, wo man eine wiedermal von Pannen geplagte Ultragruppierung helfen musste und einige Mitglieder im eigenen Bus mitnahm. Aus den anfangs losen Kontakten wurden viele viele Auswärtsfahrten, Freundschaften, die (eher übersichtliche) Tätigkeit als Redaktionsmitglied bei schwatzgelb.de, diverse Feiern, Geburtstage, Hochzeiten und viele schöne Sachen mehr.

Und das alles fing an, weil man bei einem mehr als amateurhaften Fußballkick eine Frage mit „Ja“ beantwortet hatte, weil man an einem normalen Samstag eh nichts Besseres zu tun hatte, als den BVB zuzuschauen. Dr. Ian Malcolm würde es als den Butterfly Effekt beschreiben, wo aus etwas kleinem (eine Größenreferenz kommt danach noch!) so etwas Riesiges wird am Ende. Dafür habe ich mich nie bedankt, weil das irgendwie irrelevant erschien. Jetzt macht mich das irgendwie traurig, trotzdem versuche ich es: Danke dafür! Jeder Mensch sollte nicht nur große Fußstapfen hinterlassen wie du es tust, es reichen auch meist kleine Dinge, die letztendlich doch einen großen Effekt haben.

 

Spekka,


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