„Auswärtsriese“ HSV gastiert beim BVB...
Am Samstag kämpft der BVB um den dritten Heimsieg dieser Bundesligasaison. Einen solchen vorrausgesetzt, könnte man aufgrund der sonntäglichen Begegnung zwischen Werder Bremen und den Euro-Riesen aus München noch näher an die Tabellenspitze rücken. Das nötige Selbstvertrauen sollte der BVB nach dem souveränen Sieg gegen Arsenal London jedenfalls besitzen...
Auch personell kann Matthias Sammer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Mit Juan Ramon Fernandez und Otto Addo fehlen lediglich zwei Akteure aus dem BVB-Kader. Stefan Reuter, der sich gegen London eine leichte Prellung zuzog, wird bis Samstag mit großer Wahrscheinlichkeit wieder einsatzfähig sein. Dem Gegner aus der Hansestadt fehlen speziell mit Barbarez und Wicky zwei wichtige Akteure. Zusätzlich muss Coach Kurt Jara noch auf Groth, Antar und Mahdavikia verzichten. Insbesondere für Barbarez dürfte der Ausfall äußerst ärgerlich sein. Somit muss er zumindest bis zur Rückrunde warten, bis er die BVB-Fans wieder mit abfälligen Handbewegungen und Gesten provozieren kann...
In der Auswärtstabelle rangiert der BVB, wie auch in den letzten beiden Jahren, bereits wieder auf dem ersten Platz. Zu Hause dagegen stehen momentan mehr Unentschieden (3) als Siege (2) zu Buche. Ein Ausgleich dieser Bilanz ist gegen den HSV dringend erwünscht. Und besonders überraschend käme ein solcher Erfolg sicherlich nicht. So sind die Hamburger „Auswärtsriesen“ doch tatsächlich das einzige Bundesliga-Team, das in dieser Saison ohne jeglichen Punktgewinn in der Fremde geblieben ist.
Drei erzielten Toren stehen satte elf Gegentreffer gegenüber.
Die Heimspiel-Trefferquote kann aber auch der BVB fraglos noch steigern. Sieben Tore in fünf Spielen sind nicht unbedingt eines Meisters würdig. Verbal stellte zuletzt Marcio Amoroso immer wieder klar, dass er liebend gerne dazu beitragen würde. Schade nur, dass er einen entsprechenden Tatendrang auf dem Platz vollends vermissen ließ. Nach den äußerst dürftigen Vorstellungen gegen Arminia Bielefeld und Werder Bremen fand er sich gegen Arsenal London auf der Bank wieder. Und dass er noch nicht einmal als Joker zum Einsatz kam, dürfte ihm noch viel weniger geschmeckt haben. Weil Lars Ricken und Ewerthon zuletzt beide überzeugten, wird Amoroso vermutlich auch gegen den HSV das Treiben auf dem Spielfeld anfangs nur von der Bank aus verfolgen können. Weiterer Ärger zwischen Sammer und Amoroso, den Zweien wie Feuer und Eis, bahnt sich an. Die Personalie Amoroso hin oder her, müssen aber Samstag drei Punkte eingefahren werden. Möglicherweise würden diese ausreichen, um nach Punkten mit dem weißen Ballett aus München gleichzuziehen... Auf geht’s!
Geschrieben von sebi
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