„Wer Bielefeld nicht ernst nimmt, ist selbst schuld!“

Dieser Satz steht über dem „Westfalenderby“ am Samstag im Westfalenstadion. Von wem er stammt, dürfte nicht schwer zu erraten sein. Klar, von unserem Trainer Sammer. Och Mattes, das glaubst Du doch selbst nicht! 


Bielefeld kommt. Arminia Bielefeld. Der Verein aus der Stadt, zu der dem Team von Eins-Live der Satz der Woche gelungen ist. „Die Färöer-Inseln sind wie Bielefeld, nur mit Wasser drum herum“. Und so sollen die Bielefelder auch bei uns baden gehen, wie sie das Auswärts in dieser Saison schon des öfteren getan haben. 3:13 so die Torbilanz der Bülefälder in dieser Saison auf fremden Plätzen, wobei lediglich ein Punkt heraussprang. Das war in Kaiserslautern, aber da gewinnt ja zur Zeit wohl jeder. Okay, Cottbus nicht, aber die sind ja auch in dieser Saison nur körperlich anwesend.  
So ist die Arminia auswärts so was wie der Lumpensammler der Liga. Und damit wurde ein lupenreiner Übergang geschafft zum Trikotsponsor der Ostwestfalen.
Ein Textil-Diskounter prangt von der Brust, sozusagen, der Aldi der Bekleidungsindustrie. Aber die Trikots sind nicht von „Kik“ (passt doch prima zu einem Fußballverein oder?), so weit traute man sich dann wohl doch nicht. Sponsorentechnisch waren die Bielefelder schon immer etwas anders drauf, als der Rest der Fußballwelt. Einige werden sich noch erinnern, dass sogar für einen Artikel, die Bild-Zeitung in den Farbtopf griff, als man versuchte seinen Lesern plastisch darzustellen, dass die Leute zwischen Sennestadt und Baumheide ihren Rasen für einen Schokoladenfabrikanten Kuh-Lila färben wollten.

Nun stehen die Jungs von Trainer Benno Möhlmann vor den Toren des Westfalenstadions und bitten um Einlass. Was sie kriegen können ist ein Einlauf. Damals hat es ja auch geklappt. Am 6.11.1982 als man 1:11 von unserer Borussia zurück nach Gütersloh-Ost geschickt wurde. Steht in Bielefeld in den Statistiken übrigens immer noch Stolz als höchste Auswärtsniederlage überhaupt.
Aber jetzt noch mal zur heutigen Zeit. "Angesichts der zu erwartenden Chancenfülle und weil er sich auf engem Raum besser bewegt, dürfte Amoroso den Vorzug vor Ewerthon erhalten." sagt der KICKER. Aber BVB-Coach Sammer warnt: „Das wird sauschwer. Ich muss mit allen Mitteln gegen die Selbstzufriedenheit in meiner Truppe ankämpfen." Also Herr Sammer, mal nicht so zimperlich. Wer wie Bielefeld 0:3 bei den Grenzland-Ponys verliert, der muss doch in Dortmund das Fell über die Ohren gezogen bekommen. Schließlich ist ja Bielefeld so was wie Färöer nur ohne Wasser und die wurden ja auch am Mittwoch vernichtend geschlagen........

So könnten sie spielen:

BVB: Lehmann, Evanilson, Wörns, Metzelder, Dede, Kehl, Heinrich, Frings, Rosicky, Koller, Amoroso
 
 
 
 
 
 

Geschrieben von Thomas