BVB-Fans mit überraschender Hilfe für den S04

Vor dem Revierderby gegen den FC Schalke 04 am 12. Mai hat sich das BVB-Internetmagazin schwatzgelb.de der Kartenproblematik angenommen. Die Anhänger des Meisterschaftsaspiranten aus Gelsenkirchen, die zuletzt sehr bemüht waren, sich möglichst viele Tickets für das Derby zu beschaffen, erhalten damit unerwartete Schützenhilfe aus dem schwarz-gelben Lager.


Etwas mehr als 80.000 Zuschauer fasst das längst ausverkaufte Dortmunder Stadion. Doch es ist nur logisch, dass nicht jeder Tages- und Dauerkartenbesitzer wirklich anwesend sein kann. Krankheit, berufliche Verpflichtungen, spontane Vereinswechsel, einfach keinen Bock - es drohen leere Plätze. Um dem vorzubeugen, hat schwatzgelb.de eine einmalige Aktion gestartet. Seit Wochen sammelt das Fanzine in seinem Umfeld Karten, um sie noch rechtzeitig vor dem Derby nach Gelsenkirchen zu schicken, damit möglichst viele S04-Fans das wichtige Spiel in Dortmund sehen können. Mehrere hundert Tickets sind so bereits zusammengekommen - ein erster Schritt der Annäherung zwischen den traditionell verfeindeten Revierrivalen. Schließlich muss der Ruhrpott zusammenhalten.

Ein riesiger Berg Karten ging nach Gelsenkirchen. Vor der Sch****-Geschäftsstelle nahm S04-Manager Andreas Müller das großzügige Geschenk überrascht, aber erfreut vom schwatzgelb-Mitarbeiter entgegen.

Nachtrag, 12. Mai 2007: Die taz wird weich (in der Birne)

Die deutsche Tageszeitung, die am häufigsten die Stilmittel Satire und Ironie verwendet, ist sicher unbesttritten die taz. Umso erschreckender, dass die Macher der Publikation offensichtlich nicht in der Lage sind, Ironie in fremden Texten zu erkennen. Redakteur Martin Teigeler war nicht im Stande, den Grad der Ernsthaftigeit des obigen Textes in Verbindung mit den Fotos zu erkennen. Auf seine telefonische Nachfrage betonte schwatzgelb.de, dass das Machwerk pure Satire ist. Zudem klärte ihn schwatzgelb.de darüber auf, dass die Schale in diesem Jahr definitiv NICHT in den Pott gehört. Unter der Überschrift "Dortmund wird weich" verbreitete die taz am Samstag (12. Mai) Fehlinformationen, von denen wir uns distanzieren.



Geschrieben von Redaktion