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Im Gespräch mit ... - 12.01.2018

Lukasz Piszczek: "Ich hoffe, sie denken nicht, dass der BVB eine Zwischenstation ist"

Seit 2010 schnürt Lukasz Piszczek seine Fußballschuhe für den BVB. In über 270 Pflichtspieleinsätzen prägte er eine der erfolgreichsten Zeiten der Vereinsgeschichte mit, bevor ihn eine größere Verletzung zwischenzeitlich außer Gefecht setzte. Kuba und Piszczu, Lolek und Bolek - die beiden Polen verstanden sich blind auf der rechten Außenbahn. Nachdem wir bereits ein paar Tage zuvor Kuba zum Interview hatten, lag es nahe, die Gelegenheit in Marbella zu nutzen und mit Lukasz Piszczek nach dem Testspiel gegen Zulte Waregem zu sprechen:


Du warst jetzt lange verletzt und hast heute wieder eine Halbzeit im Testspiel gegen Zulte Waregem auf dem Platz gestanden. Wie fühlst du dich?

Ich bin glücklich, dass ich nach drei, vier Monaten wieder Fußball spielen konnte. Ich habe sogar ein Tor geschossen, das ist bei mir auch nicht alltäglich. Aber ich freue mich vor allem, dass ich 45 Minuten mitmachen konnte. Ich hoffe, dass jetzt alles weiter nach vorne geht und dass ich in der Bundesliga wieder spielen kann.

Du hattest die letzten Tage noch etwas Probleme mit dem Muskel. Ist das wieder in Ordnung?

Das Knie ist schon ganz ok, aber die letzten Tage habe ich leider ein paar muskuläre Probleme im Hüftbereich gehabt. Das ist auch normal, nach so einer langen Verletzungszeit und dem intensiven Training. Deswegen haben die Muskeln ein bisschen reagiert, aber das sollte alles in Ordnung sein.

Du hast gerade schon angesprochen, dass du ein Tor erzielt hast und dann auch noch nach einer Ecke. Das kommt bei uns ja auch nicht so häufig vor. Habt ihr das im Trainingslager trainiert?

(lacht) Ich bin jetzt, wie gesagt, zwei Wochen im Mannschaftstraining, da war keine Zeit, um Ecken zu trainieren. Heute stand es auf dem Programm, aber wir konnten nur Kreis spielen, weil das Wetter so schlecht war. Gonzo hat den Ball natürlich gut reingebracht, da musste ich einfach was draus machen und dann ist es schön, dass der Ball im Netz landet.

Hauptaugenmerk sollte im Trainingslager auf die Defensivarbeit gelegt werden. Wie bewertest du vor dem Hintergrund die beiden Gegentore gegen einen auf dem Papier schwächeren Gegner?

Beim 0:1 kann man ganz klar erkennen, dass wir nicht nach den Prinzipien verteidigt haben, die wir uns vorgenommen haben und auch nicht, wie wir das vorher trainiert haben. Wir müssen bei dem Gegentor schon im Mittelfeld ein bisschen enger stehen. Der Ball darf einfach nicht so leicht durch unsere Abwehrreihe gespielt werden. Mein Gegenspieler macht letztendlich das Gegentor, der hatte beim Loslaufen schon Vorsprung vor mir. Das war dann schwer für mich. Das hätte ich eher sehen und zu machen müssen. Ich war dann leider zu spät dran.

Und das 1:2 war eine Ecke. Das ist schwer zu verteidigen, weil es bei solchen Freundschaftsspielen oft keine feste Zuteilung gibt und es kleinere Spieler mitunter punktuell mit viel größeren zu tun haben. Aber in der Bundesliga sind wir anders und besser vorbereitet, da wird uns das nicht so einfach passieren.

Wie ist dein Gesamtfazit zum Trainingslager?

Wir haben ein bisschen Zeit gehabt, um die defensiven Abläufe zu trainieren. Wir werden das noch weiter machen müssen, weil die Pause sehr kurz war und es somit noch nicht zu 100% funktionieren kann. Wir haben aber auch ein bisschen Zeit investiert, um die Offensive zu trainieren. Naja, ein paar Einheiten waren es letztendlich, das ist nicht viel, aber in den nächsten Wochen können wir darauf aufbauen und das noch weiter trainieren. Dann wird es auch auf dem Platz wieder besser aussehen, defensiv wie offensiv.

Du hattest in deiner Karriere jetzt schon mehrere, teilweise auch größere Verletzungen und bist im „fortgeschrittenen Fußballeralter". Wie sieht deine Zukunftsplanung aus?

Momentan habe ich einen Vertrag bis 2019 und ich hoffe, dass meine Gesundheit mitspielt und ich den Vertrag erfüllen kann. Vielleicht, wenn der Verein will, dann würde ich noch ein Jahr verlängern. 2020 bin ich dann 35, da kann man langsam ans Karriereende denken.

Hat sich deine Spielweise durch die Verletzungen geändert? Gehst du jetzt anders in die Zweikämpfe?

Nein, das auf keinen Fall. Das waren schon zwei große Verletzungen an meiner Hüfte, weil ich beide Seiten operieren lassen musste. Da muss ich immer noch gesonderte Übungen machen, damit die Muskulatur dort gut trainiert ist und weitere Übungen für die Hüftmobilisation. Das mache ich sehr gewissenhaft und bis jetzt funktioniert das ganz gut. Ich habe das unter Kontrolle und kann normal weiterspielen. Es hat keinen Einfluss auf meine Spielweise. Ich versuche immer, so aggressiv wie möglich zu spielen, mit Körperkontakt gegen meine Gegenspieler. Das gelingt nicht immer, aber das ist normal im Fußball. Ich denke, wenn ich 100% fit bin, dann muss ich auch keine Angst haben.

Wenn du deine Karriere noch einmal durchlaufen könntest, gibt es etwas, das du gerne ändern würdest oder eine Erfahrung, die du nicht missen möchtest?

Ich glaube nicht. Ich denke, ich kann bis jetzt mit meiner Karriere zufrieden sein. Klar, das Champions League Finale, das wir leider nicht gewonnen haben, das wird immer im Hinterkopf hängen, aber das kann man jetzt nicht mehr ändern. Es ist natürlich schade, wenn man schon so weit kommt und es dann letztendlich nicht schafft, aber bis dahin war alles ok, war alles in Ordnung. Ich bin froh, dass ich bei einem so großen Verein wie Borussia Dortmund Fußball spielen darf und als die Anfrage kam, hatte ich keine Zweifel, dass es gut wird.

Du kamst ablösefrei von Hertha BSC, die gerade abgestiegen waren. Hat dich die Anfrage überrascht?

Was heißt überrascht? Ich weiß nicht, ob überrascht das richtige Wort ist. Ich hatte auch ein Angebot vom VfL Wolfsburg und dann kam der BVB auf mich zu. Das war damals im April oder Mai, als ich mit Hertha BSC gegen Borussia Dortmund gespielt habe. Ein komisches Spiel, wo Santana den Ball über Weidenfeller ins eigene Tor köpft und es wird Abseits gepfiffen. An dem Tag habe ich ein gutes Spiel gemacht und danach kam die Anfrage vom BVB. Jürgen Klopp hat damals die Vorstellung gehabt, dass ich gut zu seiner Art des Fußballs passe, und wenn ich zum BVB komme, dann soll ich ausschließlich Rechtsverteidiger spielen. Hauptaufgabe war, ein bisschen Druck auf Patrick Owomoyela zu machen. Ich war also sein Backup. Dann kam eins zum anderen und ich hatte sehr schnell Startelfeinsätze.

Jürgen Klopp hat dich direkt als Rechtsverteidiger gesehen. Unter ihm bist du zeitweise zur Weltklasse gereift. Wie wichtig war Kloppo für deine Entwicklung?

Ich denke, dass nicht nur Jürgen Klopp, sondern jeder Trainer, der mir die Chance gegeben hat, einfach Fußball zu spielen, wichtig für meine Entwicklung war. Jeder hat seinen Einfluss auf mich gehabt. Ich habe von jedem Trainer viel gelernt. Die erfolgreiche Zeit mit Klopp hat uns alle natürlich noch gestärkt und mehr Selbstvertrauen gegeben. Dann kannst du auch mutiger Fußball spielen und hast keine Angst, Entscheidungen auf dem Platz zu treffen. Dadurch bekommt man Erfahrung und das kann man dann in seine Spielweise einfließen lassen und diese entwickeln. Ich bin für jeden Trainer dankbar, der mir etwas beigebracht hat.

In deiner ersten Saison beim BVB seid ihr direkt Deutscher Meister geworden. Hab ihr in der Sommervorbereitung schon gespürt, dass dieses Mal vielleicht etwas mehr drin ist?

Das ist schon so lange her, da muss ich erstmal zurückdenken. (lacht) Am Anfang der Saison war es nicht so, dass wir die Liga direkt dominiert haben. Mitte der Hinrunde haben wir es geschafft, auf Platz eins zu stehen. Der Trainer hat uns aber immer eingeredet, dass wir von Spiel zu Spiel denken sollen. Das haben wir auch gemacht. Wir waren eine junge Mannschaft und das war für uns auch die beste Herangehensweise. Wir haben einfach nicht nachgedacht, was in zwei Wochen oder was in drei Wochen ist. Wir haben einfach Fußball gespielt. Wir waren sehr motiviert, sehr laufstark. Das war unsere Stärke. Der Trainer konnte alles aus uns herauspressen.

Mittlerweile bist du eher einer der „alten Hasen" und zum Führungsspieler gereift. Du bist auch im Mannschaftsrat. Wie kommt man dort rein? Wird der von der Mannschaft gewählt?

Früher wurde der Mannschaftsrat von der Mannschaft gewählt. Momentan steht er aber fest und wurde in der Form noch von Thomas Tuchel bestimmt. Seitdem bin ich auch im Mannschaftsrat. Ich denke aber, dass wir viele Spieler haben, die Verantwortung tragen sollen und ich bin auf jeden Fall einer davon. Das mache ich auch gerne und das ist für mich normal, weil ich ein erfahrener Spieler bin, der schon einiges erlebt hat und den jüngeren Spielern ein bisschen weitergeben kann.

Was sind da die konkreten Aufgaben? Ist man da Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft?

Ja, genau. Zwischen Trainer und Mannschaft. Zum Beispiel, wenn wir etwas Internes zu besprechen haben. Das ist ganz normal organisiert, wie in jeder anderen Mannschaft auch.

Nach dem Spiel gegen Bremen gab es in der Geschäftsstelle ein Treffen zwischen Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc, Sascha Fligge und dem Mannschaftsrat. Kurz danach wurde die Trennung von Peter Bosz bekannt gegeben. Was wurde bei dem Treffen besprochen?

(lacht laut) Guter Versuch. Über den Abend werde ich natürlich nicht reden. Das sind interne Gespräche gewesen und die bleiben natürlich auch intern. Dafür ist jeder einzelne von uns verantwortlich, dass in diesen Situationen nichts nach draußen dringt.

Es wurde jetzt viel darüber gesprochen, warum es unter Bosz bergab ging. Peter Stöger lobte allerdings die gute Vorarbeit von Bosz. Was war unter Peter Bosz aus deiner Sicht besonders gut?

Ich habe die ersten sieben Spieltage mitgemacht. Das war ja die erfolgreiche Zeit und ich kann mich natürlich nur an die guten Momente erinnern, also zumindest auf dem Platz. Wenn man nicht spielt, hat man nicht das gleiche Gefühl für die Situation. Ich glaube, dieses hohe Pressing an den ersten Spieltagen, davor haben die Gegner Angst gehabt, aber die haben ihre Spielweise natürlich auch angepasst. Ich habe vor dem Wolfsburg-Spiel mit Kuba gesprochen. Die haben nur Ballbesitz trainiert, weil sie Angst vor dem Pressing hatten und haben auch viele lange Bälle trainiert, was für uns einfacher zu verteidigen war. Aber die Gegner haben analysiert, wo sie uns knacken können und das hat leider funktioniert. Dadurch ging es dann auch bergab.

Durch den Trainerwechsel ist jetzt auch Jörg Heinrich zum Trainerteam dazu gestoßen. Die jüngeren Spieler kennen ihn wahrscheinlich gar nicht mehr. Wie wurde er dem Team vorgestellt?

Er wurde uns als BVB-Ikone vorgestellt, die die Champions League und auch die Meisterschaft gewonnen hat. Ich habe ihn damals im Fernsehen gesehen, weil ich schon älter bin. Ich weiß, wie er gespielt hat. Für mich ist das natürlich eine super Erfahrung, einen ehemaligen Spieler, der schon die Champions League gewonnen und etwas Großes für den Club geleistet hat, als Trainer zu haben.

Welche Aufgaben hat Jörg Heinrich?

Die Trainer besprechen mit dem Staff, wie das Training aussehen soll und koordinieren so im Team die Übungen. Vor dem Spiel ist er auch mit verantwortlich für die offensive und defensive Aufstellung, z.B auch bei Standardsituationen. Das war mein erstes Spiel unter dem Trainerteam, da hat er mir ein paar Anweisungen im Hinblick auf Standards gegeben.

Letzten Freitag haben wir uns mit Kuba getroffen und sollen liebe Grüße bestellen. Er sagte, dass ihr unter Jürgen Klopp eine verschworene Gemeinschaft wart. Warum konnte dieser Zusammenhalt nach Klopps Weggang nicht wieder hergestellt werden? 

Das ist ein schwieriges Thema. Ich denke schon, dass wir unter Jürgen Klopp, in Zusammenarbeit mit der Scoutingabteilung bzw. Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke eine nahezu perfekt zusammengestellte Mannschaft hatten, vor allem, was die Charaktere angeht. Kuba hat mir damals erzählt, dass sie zwei, drei Mal mit ihm gesprochen haben, wie ich so bin und auch, wie ich außerhalb des Platzes bin. Das war ein wichtiger Faktor. In den letzten Jahren mussten sehr viele Transfers getätigt werden, viele Spieler mussten neu integriert werden. Von der Mannschaft damals sind noch sechs oder sieben Spieler da, je nachdem, ob man die Leute, die zwischenzeitlich weg waren, mitzählt. Die Mischung muss immer passen. Wenn man viele Spieler aus dem Ausland, aus anderen Kulturen dazubekommt, dann braucht jeder Zeit, um anzukommen und sich an das neue Land zu gewöhnen. Für mich war das am Anfang bei Hertha auch nicht einfach, mich da direkt zu integrieren. Da spielt Zeit eine wichtige Rolle. Einige Spieler schaffen das sehr schnell und bei denen läuft alles spielerisch, bei anderen ist es schwieriger. Da spielt unter anderem die Kultur eine wichtige Rolle. Dazu kommt, dass es momentan im Fußball so ist, dass die besten Spieler schnell weggekauft werden. Das immer wieder zu kompensieren, ist für eine Mannschaft nicht einfach. Da musst du immer gute Nachfolger finden und integrieren und das ist momentan schwer. Wir haben schon gute und talentierte Spieler dazu bekommen, aber das muss sich alles einspielen und ich hoffe natürlich, sie denken nicht, dass der BVB eine Zwischenstation für sie ist, sondern, dass sie auch was mit dem BVB erreichen wollen. Ich würde mir das wünschen, dass sie etwas mit dem BVB erreichen wollen und nicht nur zwei bis drei Jahre hier bleiben und dann direkt wieder wechseln. Dann ist es für uns auch schwer, etwas zu gewinnen, wenn alle direkt wieder wechseln wollen.

Geht Peter Stöger das Thema „Teambuilding" anders an?

Ja, er hat einen Soziologen mitgebracht. Wir haben auch schon einen Termin mit ihm und der gesamten Mannschaft gehabt. Ich finde es sehr wichtig, dass eine Mannschaft einen guten Teamgeist hat, weil man ihn braucht, um Erfolg zu haben. Klar, wenn man wie Real Madrid nur Weltklassespieler hat, dann ist es vielleicht nicht so wichtig, aber bei uns sind junge Spieler, die auf dieses Weltklasseniveau kommen wollen und ich glaube, wenn wir einen guten Teamgeist entwickeln, dann werden wir vieles besser auf dem Platz umsetzen können und auch erfolgreicher sein.

Wie arbeitet der Soziologe konkret?

Wir hatten, wie gesagt, erst ein Treffen mit der Mannschaft. Das hat ca. anderthalb Stunden gedauert und da haben wir erstmal grundsätzliche Dinge geklärt, z.B. ob wir denken, dass Teamgeist wichtig ist und wie wir den entwickeln wollen. Ich fand das sehr gut.

Inwiefern haben sich deine Rolle und deine Spielweise unter den Trainern geändert? Was war bei Peter Bosz für dich anders als unter Peter Stöger?

Unter Peter Bosz war es in etwa so wie bei Klopp. Bei Tuchel war meine Anweisung eher mit Fokus auf der Defensive. Da sollte ich nicht immer so viel nach vorne schieben und den Mittelfeldspieler weniger unterstützen. Ich fand auch das gut, weil ich mich dadurch in den defensiven Abläufen viel mehr entwickeln konnte. Das war eine interessante Erfahrung. Ich habe unter Klopp trainiert, wie man sehr dominant nach vorne spielt. Ich habe unter Tuchel gelernt, wie man den Ball halten kann und trotzdem dominant auftreten kann, aber eben indem man den Gegner durch das Ballhalten müde spielt. Das sind schon zwei Spielweisen, welche mich vom Kopf in Kombination zu einem spielintelligenten Spieler machen. Ein Trainer, der sagt, dass ich offensiver agieren soll, ist gut für mich, weil nur defensiv spielen ein bisschen langweilig ist. Aber ich erfülle natürlich die Rolle, die der Trainer verlangt. Es ist im Mannschaftssport wichtig, dass jeder seine Rolle erfüllt.

Fühlt sich die Zusammenarbeit mit Peter Stöger anders als bei seinen Vorgängern an, weil sein Vertrag nur bis zum Sommer läuft?

Überhaupt nicht. Das habe ich unter Kloppo gelernt: Alles so nehmen, wie es ist und nur an die nächste Aufgabe denken. Was im Sommer passiert, soweit denke ich gar nicht. Ich denke an das, was jetzt ist, was ich verbessern kann und wie ich ihm und der Mannschaft mit meiner Spielweise helfen kann.

Gibt es einen Spieler, gegen den du richtig ungern gespielt hast. Der dich zum Beispiel vor schwierige Herausforderungen gestellt hat?

Es gibt schon Spieler in der Bundesliga, die das machen. Aber ich versuche immer dagegenzuhalten (lacht). Die Spiele gegen Franck Ribery sind nie einfach, weil er immer den Ball haben will. Er ist sehr dominant auf dem Platz. Er will von jedem Spieler den Ball haben und das ist nicht einfach zu verteidigen. Aber ich spiele gerne gegen ihn, weil es eine gute Herausforderung ist und ich mich auf dem höchsten Niveau messen kann.

Wir haben Kuba zum Spiel am Sonntag gefragt und er meinte, dass es ein schweres Spiel wird. Wie ist deine Einschätzung?

Ja, da muss ich natürlich das gleiche sagen, was Kuba sagt. (lacht) Es wird nicht einfach. Das erste Spiel nach einer Pause ist immer ein bisschen komisch. Wir werden vom Kopf bereit sein, dass die Bundesliga wieder losgeht, um 100% auf den Platz bringen zu können. Wir haben jetzt noch ein paar Tage Zeit und werden so gut wie möglich vorbereitet sein!

Dein Tipp für das Spiel gegen Wolfsburg?

Ich hoffe, dass wir gewinnen. Wir brauchen die drei Punkte.

Dann wünschen wir viel Erfolg und bedanken uns für dieses Interview.


Larissa und Seb, 12.01.2018



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