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Unsa Senf - 23.12.2016

Die Schwatzgelb.de Redaktion wünscht...

Das Jahr 2016 wird mit Sicherheit nicht als das schönste Jahr von allen in Erinnerung bleiben. Eine stattliche Anzahl von Politikern, Schauspielern und Musikern, die uns unser Leben lang begleitet haben, sind gestorben, die Kann-doch-gar-nicht-anders-sein-Entscheidungen in den USA und Großbritannien sind eben doch ganz anders als erwartet gefallen, der gesellschaftliche Ton ist deutlich rauer geworden und die Bilder aus Aleppo sind einfach zum Heulen. Und zum Abschluss dann noch das Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt am vergangenen Montag.

Fußball ist dabei nur all zu oft in den Hintergrund gerückt, die kleinen und großen Fannöte wirken dagegen fast schon banal. Aber auch in dieser Hinsicht war dieses Jahr für uns Borussen kein wirklich berauschendes. Die Saison 2015/2016 haben wir mit 78 Punkten abgeschlossen. Auch wenn es „nur“ zum Titel des besten Zweiten aller Zeiten gereicht hat, ein wirklich fantastisches Ergebnis. Allerdings haben wir auch zum vierten Mal in Serie eine Finalspielstätte als Verlierer verlassen. Natürlich kann man einwenden, dass Fans anderer Vereine gerne mal so eine Regelmäßigkeit im Erreichen von Finalen hätten, aber schön fühlt es sich nicht an, wenn am Ende die anderen jubeln, während man mit hängendem Kopf den Block verlässt. Die Nachricht, dass uns neben Ilkay Gündogan und Henrik Mkhitaryan auch noch Kapitän Hummels, begleitet von einer sehr merkwürdigen Inszenierung, Richtung Münchener Bayern verlässt, hat sich auch nicht gerade stimmungsfördernd ausgewirkt. Die neue Saison war bislang geprägt von vielen verletzten Spielern und einer auffälligen Inkonstanz in den gezeigten Leistungen. Der sechste Platz, auf dem unser BVB überwintert, dürfte nun wirklich niemanden zufrieden stellen. Und auf den Rängen, so selbstkritisch dürfen wir gerne sein, ist das Feuer der letzten Jahre immer häufiger zum Sparflämmchen verkümmert.

Aber nützt ja alles nichts. Machen wir den Deckel drauf auf das alte Jahr und behalten uns unseren Grundoptimismus, dass 2017 vielleicht nicht alles gut, aber vieles besser wird. Oder wie der unvergessene Bill Shankly sagte: „Der Erfolg beim Fußball hängt stark vom Kopf ab. Du musst daran glauben, dass du der Beste bist, und dann dafür sorgen, dass es wirklich so ist.“ Ein schlauer Satz, der mit Sicherheit nicht nur für den Fußball gilt.

In diesem Sinne feiert schöne und friedliche Weihnachten, genießt die entspannte und stressfreie Woche zwischen den Jahren und heißt das Jahr 2017 willkommen. Und dann arbeiten wir daran, dass es ein besseres wird als sein Vorgänger.

Die schwatzgelb.de-Redaktion wünscht allen Borussinnen und Borussen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch.

Und wer uns eine Freude machen möchte, darf das gerne in Form einer Spende an eine wohltätige Organisation machen. In Dortmund haben wir eine Reihe gemeinnütziger Organisationen wie natürlich die Neven-Subotic-Stiftung, den bodo e.V. oder die Stiftung Kinderglück. Aber auch internationale Hilfsorganisationen wie save the children oder Ärzte ohne Grenzen sind gerade in der aktuellen Situation dringend auf Spendengelder angewiesen, um ihren Aufgaben nachkommen zu können.

Die Redaktion, 23.12.2016


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