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Spielbericht Amateure - 18.12.2016

Same result as every derby

Borussia Dortmund II

Der ursprünglich weitsichtig geplanten Ansetzung der Partie in einer Länderspielpause war es zu verdanken, dass das Fußballjahr 2016 für die Amateure des BvB um eine Woche verlängert wurde. Dank der nicht parallelen Ansetzung zu den Profis erfreulicherweise auch für die Fans der Dortmunder Amateure. Die UvdA, die in Block H zeitweise auch von Hendrik Bonmann unterstützt wurden, zeigten zum Einlauf der Mannschaften eine große Blockfahne und der Botschaft „Die Nummer 1 im Revier“.

Der sympathische Christian Wetklo fungierte leider nur als Torwarttrainer der Blauen und es stand der „Derbyheld“ von 2015 Timon Wellenreuther im Kasten. Davor führte Sidney Sam seine Traumkarriere auf den Spuren von Albert Streit beim FC Meineid fort. Auf der Seite des Guten schickte Daniel Farke die übliche Elf auf den üblichen Acker der Roten Erde.

Sam eröffnete die Partie mit einem Torschuss in der zweiten Minute, der Bonmann-Vertreter Reckert vor keine Probleme stellte. Die zu erwartende Defensivschlacht lies das Spiel dann weitgehend im Mittelfeld stattfinden. Einige Flankenversuche des BvB von links wie rechts fanden keine Abnehmer. Nach einem Zusammenprall musste Sören Dieckman bereits nach 18 Minuten vom Platz. Es besteht Verdacht auf einen Rippenbruch - gute Besserung! Ihn ersetze Jonas Arweiler.

...Nummer 1 im Revier

Einzig die Gäste kamen ab und an zu Torabschlüssen, diese blieben aber allesamt harmlos. Auch das Anlaufen von Wellenreuther brachte dem BvB keinen Erfolg. In der Schlussphase der ersten Hälfte kam die Borussia endlich auch zu Abschlüssen. Wirkliche Gefahr entstand aber nur nach einer von Wasseys Ecken, Wellenreuther reagierte jedoch zwei Mal stark gegen den Kopfball von Zimmermann und den Nachschussversuch. Einen möglichen Elfmeter für Arweiler pfiff der Schiedsrichter nicht, sodass es pünktlich und torlos in die Halbzeit ging.

In Halbzeit zwei erarbeitete der BvB sich dann ein Chancenplus. Die Blauen verteidigten jedoch sehr engagiert und so blieb es meist bei Schüssen aus der zweiten Reihe, die das Tor verfehlten. Wobei ein Schuss von Arweiler in der 75. Minute denkbar knapp am Pfosten vorbei sauste. Zwei Mal gelang es dem BvB den Ball in den Strafraum durchzustecken, Wellenreuther war jedoch gegen Arweiler und Al Ghaddioui zur Stelle.

Ein wirklich schönes Eigentor hätte es noch geben können, als ein Blauer eine Wassey-Flanke aufs Tor grätscht, Wellenreuther den Ball aber noch auf der Linie sichert (83.). Trotz zahlreicher Verletzungspausen pfiff Schiri Heinrichs ein weiteres Mal pünktlich ab und das 0:0 hatte über 90 Minuten bestand.

Schmerzhaftes Duell: Sören Dieckmann musste verletzt raus

Dieses unnötig pünktliche Abpfeifen nötigte Daniel Farke dazu, beim Schiedsrichtergespann mal nachzuhaken. Er und Teammanager Ingo Preuß wurden von den Schiedsrichterassistenten aber wohl ziemlich arrogant abgekanzelt.

Angesicht der Verletzungspausen war es wirklich unverständlich und auch schade, denn BvB war in der Schlussphase klar am Drücker. Der Schiedsrichter wollte wohl eher sine Null-Karten-Statistik sichern. In die Derbystatistik fügt sich also ein weiteres Unentschieden. Gästetrainer Luginger gestand ein, dass sich seine Mannschaft das Glück erarbeitet habe. Daniel Farke konnte hinsichtlich der starken Gelsenkirchener Defensivarbeit mit dem Punkt auch gut leben.

Mit einem noch offenen Nachholspiel gegen die Sportfreunde aus Siegen gehen die Amateure des BvB im Windschaften der Mannschaften aus Gladbach und Köln auf Rang 3 in die Winterpause. Sofern der Rasen in Oberhausen und der Roten Erde mitspielt, geht es Mitte Februar wieder los.

Statistik

Die 2. Nummer 1 im Revier: Reckert - Camoglu, Zimmermann, Mainka, Dietz - Karazor - Wassey, Hober, Eberwein, Dieckamnn (18.

Sam gegen Camoglu im Zweikampf

Arweiler) - Al Ghaddioui

SNulldreipluseinszwei: Wellenreuther - Pachonik, Uphoff, Dum, Olczyk - Schley, Dragon, K. Wagner - Bohnert (83. Plechaty), Sam (75. Boyamba) - Brömer

Tore: Fehlanzeige

Karten: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Sven Heinrichs

Zuschauer: 3.359 (20 Gäste) in der Kampfbahn Rote Erde


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