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Spielbericht Profis - 08.11.2015

DERBYSIEGE sind schön!

Wir haben den DerbysiegWIR HAM DEN DERBYSIEG! Der BVB machte es sich gegen total unterlegene Blaue allerdings unnötig schwer und so blieb es bis zum Schluss spannend, ehe der 3:2 DERBYSIEG im Kasten war. Mit haarsträubenden Abwehrfehlern hielten die Borussen die Blauen ständig im Spiel, obwohl sie eigentlich haushoch überlegen waren.

Ich hasse Derbys. Ich hasse, hasse, hasse Derbys. Schon Wochen vorher ist die Stimmung im Keller. Die Anspannung lässt einfach nie nach. Zu viel steht auf dem Spiel. Insgesamt sind der Ärger vorher und der Stress während des Spiels so groß, dass selbst ein Sieg am Ende nur eine unzureichende Entschädigung sein kann. Es überwiegt meist eher die Erleichterung als die Freude. Für ein halbes Jahr haben wir die Oberhand und die beknackten Blauen, die doch jeder irgendwo im entfernteren Bekanntenkreis rumturnen hat, müssen die Fresse halten und die Sprüche ertragen.  Aber egal! Heute haben wir die Verhältnisse mal wieder gerade gerückt! DERBYSIEGE SIND SCHÖN!

Auch in diesem Jahr gab es wieder den obligatorischen PufferblockDieses Derby stand leider im Schatten des Boykotts durch die blaue Fanszene. Der Gästeblock war nur erbärmlich schlecht gefüllt und groß zu hören war er dementsprechend auch nicht. So verständlich der Boykott angesichts der Drohung von personalisierten Tickets und Zwangsanreise ist, so bitter ist es, dass die Feinde des Fußballs und seiner Fankultur so einen weiteren Sargnagel in das Spiel, das wir alle lieben, schlagen konnten. Falls der Fußballgott endlich ein Einsehen hat und diesen Kackverein in der Versenkung verschwinden lässt, in die er gehört, werde ich sicher nichts vermissen. Denn ich hasse Derbys (keine Ahnung, ob das schon irgendwo erwähnt wurde). Aber ein Derby ohne die verstrahlten Idioten, die dem blau-weißen Abschaum folgen, ist noch schlimmer als ein normales Derby. Denn eins darf das Derby auf gar keinen Fall werden, ein weiterer emotionsloser Abklatsch von dem, was ein Fußballspiel eigentlich ausmachen sollte. Und ohne wirklich präsenten Gästeanhang, fehlt dem Derby die nötige Würze. Wenn der blaue Anhang sich anhört wie Augsburg oder Ingolstadt, dann ist das Derby kein echtes Derby mehr.

Klare Aussage der SüdtribüneZum Einlauf der Mannschaften zeigte die Südtribüne deutlich, wie weit Philipp Selldorf in der SZ daneben lag, der in seinem von Falschinformationen gespickten Vorbericht zum Derby behauptet hatte, dass es für die BVB-Fans unmöglich sei, sich mit dem blauen Abschaum solidarisch zu zeigen. „Wenn die Polizei das Spiel bestimmt, gibt es bald keinen mehr der singt“ zeigten die Eagles und das Bündnis Südtribüne Dortmund forderte „Volle 10% für Gästefans ALLER Vereine“. Im Gegensatz zu Herrn Selldorf ist es den BVB-Fans nämlich durchaus möglich, über den eigenen, beschränkten Tellerrand hinaus zu blicken.

Beim Blick auf den Aufstellungsbogen fiel direkt ins Auge, dass man in Kackenhausen offenbar davon überzeugt ist, zu absolut unterklassigen Tricks greifen zu müssen, um in der Stahlstadt bestehen zu können. Oder sollten in der Stadt, in die Dortmunds Scheiße fließt, etwa Wunderheiler tätig sein? Jedenfalls stand Joel Matip in der Startaufstellung, obwohl in der Pressekonferenz vor dem Spiel noch versichert worden war, dass dies angsesichts seiner schweren Verletzung komplett ausgeschlossen ist.

Henrikh Mkhitaryan gegen Dennis AogoBeim BVB ersetzte erwartungsgemäß der zuletzt überragende Gonzo Castro Marco Reus, der mal wieder eine Muskelverletzung auskurieren muss. Auch ansonsten brachte Thomas Tuchel die Elf auf den Platz, die man erwarten konnte. Neven Subotic durfte mal wieder nur in Zivil ins Stadion und hatte so ausgiebig Gelegenheit für seine Stiftung Werbung zu machen, die inzwischen wirklich sein Hauptjob geworden zu sein scheint und am Derbyday von Evonik den Sponsor oft he Day gespendet bekommen hatte. Als dritter Innenverteidiger scheint Sven Bender jedenfalls bis auf weiteres deutlich die Nase vorn zu haben.

Erste Halbzeit

Zu Spielbeginn erschall zu ersten schwarzgelben Angriffen traditionsgemäß „Conny Cramer“ und kurz darauf erhoben sich die Sitzplätze und stimmten auf Aufforderung der Südtribüne in „Scheiss S04“ Wechselgesänge ein. Wo sonst die Anspannung beim Derby oftmals vernünftigen Support verhindert, wurde angesichts des fehlenden Gegengewichts im Norden von den BVB-Fans gleich eine ordentliche Lautstärke vorgelegt.

Die Bonusspiel-Blauen waren erkennbar nur auf Fußballverhinderung aus und kaum dass 5 Minuten gespielt waren, zeigte Max Meyer ein völlig unnötiges Foul weitab des Balles, das unverständlicherweise nicht mit einer Karte bestraft wurde. Auch Huntelaar wollte da nicht zurückstehen und drosch Gündogan seinen Ellbogen ins Gesicht. Schiri Brych war aber in dieser frühen Phase des Spiels nicht gewillt, die Regeln mit der gebotenen Härte durchzusetzen. Das nahmen die Blauen als Freibrief zum Holzen und so wurde durch den Schiedsrichter von Beginn an, ein vernünftiger Spielfluss verhindert.

Shinji Kagawa bejubelt das 1-0Die erste Chance für den BVB hatte Castro nach 12 Minuten.  Aber er konnte eine Halbfeldflanke von Gündogan mit dem Kopf nicht mehr entscheidend Richtung Tor ablenken. Die Blauen spielten bei gegnerischem Ballbesitz ein 4-3-2-1 wobei die Dreierreihe direkt vor dem eigenen Strafraum platziert war. Ein 0:0 war von Breitenreiter eindeutig als Traumergebnis angesagt worden. In der zwanzigsten Minute hatte der angehende Nationalspieler Leroy Sané trotzdem die Gelegenheit, den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen, aber er konnte eine Flanke von Aogo nur knapp neben das Dortmunder Gehäuse setzen.

Der BVB hatte zu diesem Zeitpunkt weit über 60% Ballbesitz, konnte aber gegen das blaue Bollwerk noch zu wenig aus der deutlichen spielerischen Überlegenheit machen. Dann setzte sich Kagawa doch mal über den linken Flügel durch und fand Aubameyang im Strafraum mit einem Flachpass, aber dessen Direktabnahme wurde noch zum Eckball geblockt.

Doch dann war es endlich soweit. Gonzo Castro spielte Doppelpass mit Ginter und schickte ihn mit einem wunderbaren Steilpass auf die Reise, den der so gerade noch vor der Auslinie erlaufen konnte. Das neugewonnene Selbstvertrauen des Mannes, der inzwischen dauerhaft die rechte Außenbahn von Lukasz Piszczek erobert zu haben scheint, fand seinen Ausdruck in einer präzisen Flanke auf den Kopf von Shinji Kagawa und der Japaner untermauerte mit seinem Treffer den Status als Derbyheld. Wieso der kleine Japaner allerdings am langen Eck derart ungedeckt zum Kopfball kommen konnte, war auch Bonusspiel-Breitenreiter nach dem Spiel unerklärlich. Derbyheld Shinji nutzte die Nähe zum Gästeblock zu einem ausgiebigen Jubellauf.

Blöd: Blau-Weiß bejubelt den AusgleichAls alles in die richtige Richtung zu laufen schien, nahm sich der Kapitän seinen Aussetzer, der inzwischen Standard bei ihm zu sein scheint. Auch ohne Schokospeck liegen Anspruch und Wirklichkeit bei Mats Hummels immer öfter weit auseinander. Den katastrophalen Fehlpass von Hummels nutzte der pfeilschnelle Leroy Sané um nach Anspiel von Kolasinac die Dortmunder Abwehr zu sezieren. Da konnte selbst der angestaubte Ex-Torjäger Huntelaar nicht mehr anders, als seinen Namen auf die Anzeigetafel zu schreiben. Alles zurück auf Start also. Dass Sané sich nicht zu schade war, nach dem Treffer vor der Südtribüne den Hampelmann zu geben, sollte eigentlich nicht verwundern. Asi bleibt halt Asi.

Doch der BVB versuchte, sofort zurückzuschlagen. Einen Fernschuss von Gündogan konnte Fährmann nur noch mit Mühe zur Ecke klären und im Anschluss an diese senkte sich ein Kopfball von Sokratis nahezu als Bogenlampe ins Tor. Es dauerte dann aber bis kurz vor den Halbzeitpfiff, bis der BVB den blauen Abwehrriegel erneut knacken konnte.

Es war der erneut bärenstarke Matthias Ginter, der die Verhältnisse erneut gerade rückte. Am kurzen Pfosten sprang er mit Anlauf in eine Ecke von Mkhitaryan und versenkte sie unhaltbar für Fährmann im Winkel. Jetzt kannte die Partystimmung im Westfalenstadion natürlich keine Grenzen mehr und man feierte lautstark das schöne Mädchen im Wagen vor mir. Doch beinahe hätte der Provokationskasper Sané erneut den Spielverlauf gedreht. Jubel um Matthias GinterErneut war er von Hummels nicht in den Griff zu kriegen. doch diesmal war Huntelaar nicht in der Lage seine scharfe Hereingabe sauber zu verarbeiten. So ging es mit einer hochverdienten schwatzgelben Führung in die Kabinen. Sané zeigt für sein jugendliches Alter derzeit eine unfassbare Qualität. Glücklicherweise dürfte er nicht mehr lange bei seinem Heimatverein spielen, wenn er so weiter macht. Unglücklicherweise wird er den Blauen wohl eine richtig fette Ablöse einbringen, wenn er sie demnächst mal verlässt.

Zweite Halbzeit

Den ersten Aufreger gab es direkt nach Wiederanpfiff. Henrikh Mkhitaryan zog unwiderstehlich in den Strafraum und wurde von Caicara gelegt. Doch Dr. Brych hatte den Beginn der illegalen Aktion vor dem Strafraum verortet und so blieb es bei Freistoß und Gelb. Der Freistoß von Gündogan segelte noch knapp am Winkel vorbei. Hummels hatte es nicht geschafft, den Ball noch mit dem Kopf zu erreichen. Doch bereits die nächste Aktion brachte die Vorentscheidung für Schwatzgelb. Castro legte klug für Aubameyang auf und der nahm den Ball mutig direkt und verwandelte trocken ins Eck. Anschließend riss Aubame sich das Trikot vom Leib und präsentierte ein „remember Batman“ Shirt, mit dem er auf seinen Jubel im letzten Heimderby Bezug nahm. Dass er sich dafür die gelbe Karte einfing wollte ihm nach dem Spiel allerdings nicht einmal der akribische Thomas Tuchel vorwerfen. Aubameyang ist derzeit aufgrund seiner Leistungen derart unantastbar, dass er sich auch solche Eskapaden leisten kann.

Aubameyang bejubelt mit Castro das 3-1Die Blauen waren nun deutlich angeknockt und hatten dem Sturmlauf der Borussen nichts mehr entgegen zu setzen. Gündogan scheiterte knapp aus der Distanz und Aubameyang übersah den an der Strafraumgrenze lauernden Castro. Mkhitaryan musste dann aber wirklich alles klar machen. Nach wunderbarer Vorarbeit von Aubameyang scheiterte er allerdings aus kürzester Distanz an Fährmann. Der BVB spielte seine Offensivpower in dieser Phase komplett aus und erwies sich damit als einige Klassen stärker als die überforderten Gäste. Leider versäumte Borussia es mal wieder, die zahlreichen Chancen auch in Treffer umzumünzen.

Während der Gästebock nun komplett jeden Support einstellte, erscholl der schwatzgelbe Chor im Süden mit jedem Gesang eindrucksvoller. Bei den Blauen durfte Meyer, der nach seinem Foul in der Anfangsphase komplett abgetaucht war, nicht einmal die 60. Minute auf dem Platz erleben. Für ihn sollte sich nun Choupo-Mouting versuchen, aber das Spiel lief weiter nur in eine Richtung. Dass die Blauen in der Tabelle eigentlich so etwas wie einen direkten Konkurrenten  von uns darstellen, konnten sie heute wirklich zu keinem Zeitpunkt rechtfertigen. Ob Breitenreiter die Duckmäuser-Mentalität in seiner Mannschaft mit seinem Gelaber vom Bonusspiel erst herbeigeredet hatte, oder ob er schlicht eine zutreffende Beschreibung seines Kaders ablieferte, wird man letztlich nicht klären können. Der Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften war heute aber zu keinem Zeitpunkt zu leugnen.

Erneut unschön: Der AnschlusstrefferDie Blauen wussten sich nur mit überhartem Einsteigen zu helfen. So war selbst der überaus großzügige Schiedsrichter Brych gezwungen, einige gelbe Karten zu zücken. Huntelaar, der insgesamt nur noch ein blasser Abklatsch früherer Stärke ist, durfte allerdings weiter ungestraft Ellbogenschläge verteilen.

Als Hartmut Salmen entgegen der für alle sichtbaren Realität im Gästeblock verkündetet, dass das Stadion „Auuusverkauuft“ sei, erntete er nur Pfiffe und spöttisches Gelächter. Warum der BVB den deutlichen Erfolg des blauen Boykotts derart offensichtlich wegzulügen versucht, erschließt sich mir nicht. Denn letztlich waren es ja die Forderungen der Polizei, die durch die Vereine noch abgemildert werden konnten, die den Boykott heraufbeschworen wurden. Für den Verein bestand also eigentlich kein Anlass, derart die Realität zu verklären und damit den blauen Boykotteuren in den Rücken zu fallen.

Dann war es erneut Hummels, der das blaue Comeback initiierte. Er nahm in der gegnerischen Hälfte viel zu viel Risiko, verlor den Zweikampf und so hatte der in dieser Partie eigentlich hüftsteif wirkende Goretzka freie Bahn. Dessen Hereingabe war eigentlich total ungefährlich und erreichte Huntelaar nur, weil Sokratis eine Slapstickeinlage hinlegte, auf die Stan Laurel und Oliver Hardy neidisch gewesen wären. Dass Huntelaar, dem Sokratis gegen Huntelaareigentlich so gut wie nichts gelang, seinen zweiten Treffer erzielen durfte, kann eigentlich nur als Witz bezeichnet werden. Jedoch kann man nicht wegdiskutieren, dass er sich seine Kaltschnäutzigkeit vor dem Tor bewahrt hat, obwohl es ansonsten mit Laufen und Fußballspielen bei ihm nicht mehr so wirklich klappen will.

So kam 20 Minuten vor Schluss doch wieder Spannung auf. Aber nach einem kurzen Scheckmoment hatte der BVB das Spiel schnell wieder im Griff. Castro spitzelte einen wunderbaren Lupfer zu Aubameyang, aber der blieb erneut in der vielbeinigen blauen Abwehr hängen. Den eingewechselten Höjbjerg hatte beim BVB wohl noch keiner auf der Rechnung. Anders ist es nicht zu erklären, dass er nach einem Einwurf völlig alleine Richtung Strafraum marschieren und unbehelligt abschließen konnte. Doch Roman Bürki zeigte sich auf dem Posten und wehrte den Ball noch mit den Fingerspitzen zur Ecke ab. Kurz darauf lud Weigl die Blauen mit einem Fehlpass zum Kontern ein und zwang Schmelzer so zum taktischen Foul, das ihm Gelb einbrachte. Kurz darauf spielte Hummels erneut einen Ball arrogant in die Beine des Gegners. Beim BVB arbeitete man also hart daran, den eigentlich schon toten Gegner weiter am Leben zu erhalten.

Rudelbildung nach dem Foul an WeiglKurz vor Schluss kam dann noch Platte bei den Blauen ins Spiel, der den BVB in der Jugend gerne mal abgeschossen hat und sich gleich mit einer rotwürdigen Todesgrätsche gegen Weigl einführte. Im anschließenden Rudel tat sich besonders der bereits verwarnte Caicara mit Provokationen hervor. Doch auch als er kurz darauf Weigl erneut legte, durfte er auf dem Platz bleiben. Im Anschluss an dieses Foul versuchte der BVB den Ball zur Entscheidung ins Tor zu tragen, aber Gündogan scheiterte letztlich aus kurzer Distanz an Fährmann, der seinen Ruf als blaue Lebensversicherung heute mal wieder bestätigen konnte.

Doch auch diese Parade reichte nicht, um den Derbysieg zu verhindern, denn kurz darauf war Schluss und während die Süd ekstatisch feierte wagte die Mannschaft ein spontanes Tänzchen vor den eigenen Fans. Die Blauen schlichen wie geprügelte Hunde vom Platz, obwohl sie doch eigentlich ein Ergebnis eingefahren hatten, das weit über ihren spielerischen Möglichkeiten lag. Denn dass es hier bis zum Schluss spannend bleiben konnte, war eigentlich unerklärlich. Abe egal: DERBYSIEGE SIND SCHÖN! Der Abstand zu den Mistviechern ist damit schon auf stolze 09 Punkte angewachsen und wenn sich das heutige Leistungsvermögen der Blauen im Rest der Saison auch nur ansatzweise bestätigen Jubel nach Abpfiffsollte, wird dieser Abstand noch deutlich anwachsen. Auch auf VW auf Platz drei hat der BVB bereits ein 8-Punkte-Polster angesammelt. Die Premierensaison von Thomas Tuchel lässt sich weiter sehr gut an und hat mit dem DERBYSIEG schon heute eine erste Krönung erfahren. Für die Qualität der Bundesliga spricht es aber eher nicht, dass eine Mannschaft, die unter dem neuen Trainer noch in der Findungsphase  ist, als einzige auch nur ansatzweise Tuchfühlung zum Branchenprimus aus München hält. Aber egal, DERBYSIEGE SIND SCHÖN!

Stimmen aus der PK

Breitenreiter: Glückunsch an Thomas und den BVB zum Sieg. Wir haben ein hochklassiges Spiel gesehen. Einen echten Fight, wie es im Derby sein muss. Dazu haben wir viel beigetragen. In der ersten Halbzeit waren wir gut organisiert. Nur in den Szenen, die zu den Gegentoren führten, waren wir nicht konzentriert genug. Wir haben immer wieder schnell und steil gespielt und so auch unseren wunderbaren Ausgleichstreffer erzielt. Das 3:1 fällt dann natürlich viel zu schnell nach der Pause. Danach waren wir von der Spielstärke der Dortmunder beeindruckt. Durch Pierre-Emil Höjbjerg hatten wir noch die Chance zum Ausgleich. Ob das dann verdient wäre oder nicht, interessiert Thomas Tuchel war zufriedenam Ende keinen.

Tuchel: Wir waren sehr ruhig und konzentriert. Wir waren von unserer Qualität und wollten diese heute besonders zeigen. Wir waren in der ersten Halbzeit sehr dominant. Wir haben die Gegentore leider mit Missverständnissen selbst eingeleitet. In der zweiten Halbzeit haben wir noch freier gespielt. Wir waren noch dominanter und haben uns zahlreiche Chancen erspielt. Als das 4:1 in der Luft lag, passiert dann Papa (Sokratis) das Missgeschick und danach ist es natürlich ein anderes Spiel. Es hätte nicht so knapp sein müssen. Aber wenn es am Ende gut geht, ist es eine wertvolle Erfahrung für die Mannschaft. Über die letzten 10 Minuten bin ich sehr glücklich, weil die Mannschaft da nochmal sehr gut nach vorne gespielt hat.

Statistik

BVB: Roman Derbysieger - Matthias Derbysieger, Sokratis Derbysieger, Mats Derbysieger, Marcel Derbysieger - Julian Derbysieger - Ilkay Wer nicht hüpft der ist ein SchalkerDerbysieger, Shinji Derbysieger - Gonzo Derbysieger (87. Sven Derbysieger), Hendrikh Derbysieger - Batman Derbysieger (94. Adrian Derbysieger)

Blau: Fährmann - Junior Caicara, Neustädter (90. Platte), Matip, Aogo - Goretzka, Kolasinac (70. Höjbjerg) - di Santo, Meyer (56. Choupo-Moting) - Sané, Huntelaar

Tore: 1:0 Kagawa (30., Kopfball, Ginter), 1:1 Huntelaar (33., Rechtsschuss, Sané), 2:1 Ginter (43., Kopfball, Mkhitaryan), 3:1 Aubameyang (47., Rechtsschuss, Castro), 3:2 Huntelaar (71., Rechtsschuss, Goretzka)

Gelbe Karten: Aubameyang, Schmelzer - Goretzka, Junior Caicara, di Santo, Platte

Ballbesitz: 63% - 37%

Zweikämpfe: 58% - 42%

79.956 Zuschauer im Westfalenstadion Dortmund

Web, 08.11.205


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