Gute Stimmung beim Stimmungs-Treff

Gaeste StimmungsdiskussionAuf Einladung von The Unity fand der Borussen-Treff Dortmund der Fanabteilung diesmal in der Lenz-sTUbe statt, der vor kurzem eröffneten Kneipe von The Unity. Das Interesse an diesem Treffen war riesig, was sicher auch daran lag, dass der heutige Treff ein „Stimmungs-Treff" werden sollte. Etwa 50 Personen, darunter auch Vorsänger Daniel, der sich der Kritik stellte und im Prinzip den Mittelpunkt der Diskussion ausmachte, tummelten sich am Dienstag Abend in der Kneipe, so dass Einige stehen mussten. Im Folgenden sind die, natürlich subjektiv betrachtet, wichtigsten Themen zusammengefasst:

Der erste Kritikpunkt war das vermehrte Aufkommen von Anti-Schlacke Liedern, die auch abseits des Derby zu hören seien. Dass dieses Thema relativ lange diskutiert wurde, war ziemlich überflüssig, da sich die Diskussion im Kreis drehte. Der Standpunkt von Daniel war ziemlich schnell geklärt, denn gerade die Vorsänger meiden diese Lieder. Untrennbar von dem Thema „Stimmung" sind heutzutage leider auch die so genannten „Eventfans", die die Südtribüne „erleben" und nicht bewusst lauter machen wollen. Ebenfalls diskutierte die Runde über die Gegebenheiten der Gelben Wand. Bei einer solchen Tribüne gibt es selbsterklärend viele verschiedene Geschmäcker, da ist es schwer zu sagen, was „die Süd" im Allgemeinen singen möchte. Kurz wurde auch über die Trommler geredet, von denen man sich etwas mehr Koordination und Absprachen untereinander wünscht. Ein weiterer Fan sprach die Tatsache an, dass ohne die Mannschaft in Sachen Stimmung sowieso nichts geht, was sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hat, sei es das 3:3 in Duisburg, das 3:3-Derby oder das 2:1 gegen Leverkusen vor einem Jahr. Der berühmt, berüchtigte Funke muss von der Elf auf die Ränge über springen. Wenn die Mannschaft Kampfbereitschaft und Siegeswillen zeigt, kann die Bude ganz schnell kochen. Anders herum ist es einfach mittlerweile so, dass ohne eine kämpfende Mannschaft zu 99,09 Prozent keine gute Stimmung herrscht, was aber auch nicht besonders verwunderlich oder schlimm ist.

sTUbeZum Ende hin hat die Runde über die Auftritte bei den Amateuren diskutiert. Neben dem Lob für Kai, dem Amateur-Vorsänger, kam auch Kritik auf, was die Liederwahl betrifft. Da die Stimmung meistens recht enttäuschend sei, könne man ja auch ab und an mal ein altbewährtes Lied von den Profis singen. Die Antwort war die, dass jeder selber singen könne, was er möchte. In einem Punkt waren sich die Fans einig, und zwar, dass man ruhig schön laut pfeifen sollte, gegen den Schiri oder den Gegner, was gegen Bremen bestens geklappt hat, als es nach einem nicht gegebenen Elfmeter tierisch laut wurde und kurze Zeit später der Schiedsrichter bei einem weiteren Foul auf den Punkt zeigte. Einer der letzten Punkte des Abends war der, dass die Fäkalsprache, also Beschimpfungen gegen den Gegner abwärts der Gürtellinie, nicht so schön sei. Das wurde aber schnell geklärt, da sich heraus stellte, dass diese Fäkalsprache gar nicht so oft vorkommt. Darüber hinaus stellte Daniel klar, dass sich die Vorsänger vor dem Spiel absichtlich zurück halten würden und die Tribüne entscheiden sollte, welcher Spielername beim Warmmachen gerufen wird.

Nach nur einer Stunde war der Stimmungs-Treff beendet und es bleibt fest zuhalten, dass es eigentlich nicht so viele Probleme gibt, wie sich auswärts zeigt, aber die große Südtribüne auch ein Nachteil sein kann, da man so viele Menschen schlecht koordinieren kann. Es war eine gelungene, lockere Diskussion von der man eigentlich nur hoffen kann, dass sie nicht mehr geführt werden muss...

Auf eine erfolgreiche, stimmungsvolle und emotionale Saison!

Sven, 23.07.2009