Berlin, Berlin – wie komme ich eigentlich nach Berlin?
Anreise:
Der Großteil der Fans wird entweder per Auto, Bus, Deutsche Bahn oder mit einem der Sonderzüge in Berlin ankommen.
Auto:
Für die Autofahrer unter Euch, die nicht mit dem Vehikel in die Stadt fahren wollen, gibt es rund um Berlin einige Park&Ride-Möglichkeiten. Vom Westen über die A2 kommend ist wohl der Park&Ride-Parkplatz „S-Bahnhof Wannsee" am attraktivsten. Des Weiteren gibt es aber noch genügend weitere Angebot rund um Berlin (>>). Wer dennoch nach Berlin reinfahren möchte, sollte wissen, dass seit einiger Zeit eine Umweltzone in Berlin eingerichtet worden ist (>>).
Bahn:
Die Sonderzüge aus Dortmund werden am Bahnhof „Charlottenburg" halten. Der FA-Sonderzug wird dort um 11.49 Uhr eintreffen (>>). Dies ist am Samstag der Bahnhof, der für die BVB-Fans reserviert ist. Über die West-Ost-S-Bahn-Achse ist der Bahnhof gut an die wichigsten Knotenpunkte Berlins angebunden (>>). Die Borussen, die ihre Reise individuell über die Bahn gebucht haben, werden wahrscheinlich am Berliner Hauptbahnhof aussteigen. Wer erst kurz vor dem Finale in Berlin eintrifft, sollte einen etwaigen Zwischenhalt in Berlin-Spandau nutzen und dort aussteigen, weil der Bahnhof näher am Stadion liegt.
Bus:
Die Reisebusse, die direkt zum Spiel in Berlin ankommen, werden vom BVB gebeten, sich vorher Parkkarten für die Busparkplätze zu besorgen (>>). Außerdem findet Ihr auf bvb.de und auch im Fanabteilungs-Forum noch Mitfahrangebote von Fanclubs (>>).
In Berlin:
ÖPNV:
Das Berliner Nahvehrsnetz wird gemeinsam vom der Deutschen Bahn (S-Bahnen) und der BVG (U-Bahnen, Busse, Tram (Straßenbahnen) etc.) betrieben. Tickets, die über BVG-Automaten gezogen wurden, gelten auch für die S-Bahnen. Die Hauptlinie und damit in etwa die Nahverkehrslebensader der Stadt ist die West-Ost-Achse der S-Bahn zwischen West- und Ostkreuz, auf der z.B. auch die Bahnhöfe „Zoologischer Garten", „Charlottenburg", „Friedrichstr." und „Hauptbahnhof" liegen. Am Samstag dürfen zumindest die Finalkartenbesitzer den kompletten ÖPNV in den Tarifgebieten A, B und C (ganz Berlin und Speckgürtel) von 13.30 Uhr bis nachts um 3 Uhr nutzen. Für alle anderen gibt es Kurzstrecken-, 2-Stunden- und Tageskarten (nicht das Entwerten der Karten vergessen, auch bei Tageskarten!). Wer etwas länger in Berlin bleiben möchte, findet auch 48- bzw. 72-Stunden-Karten (>>). Das Berliner ÖPNV-Netz bietet am Wochenende auf den wichtigsten Strecken auch nachts durchgehenden Verkehr (>>). Fahrplanauskünfte gibt es komfortabel online (>>). In Bussen darf übrigens ganztägig nur vorne und unter Vorzeigen der Fahrkarte eingestiegen werden.
Taxi:
Für kurze Strecken innerhalb Berlins bietet sich außerdem der Kurzstrecknetarif an. Dieser Tarif gilt für Fahrten bis maximal 2 Km und auch nur bei an der Straßen herangewunkenen Taxis, also nicht an Taxi-Haltestellen. Des Weiteren muss vor der Fahrt klar und deutlich nach dem Tarif gefragt werden. Wer das beachtet, fährt mit mehreren Leuten auf kurzen Strecken sogar günstiger als mit dem ÖPNV (>>). Wie in den meisten Großstädten fährt auch in Berlin kein Taxi mit mehr als vier Fahgästen.
Pokalfinaltag:
Es ist zwar immer schwer abzusehen, wie sich die Fanmassen an so einem Tag verhalten, es darf aber angenommen werden, dass wie 1989 die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an der Budapester Str. in Charlottenburg-Wilmersdorf (>>) ein zentraler Anlaufpunkt für viele BVB-Fans sein wird. Sie ist über den den S-Bahnhof „Zoologischer Garten" einfach zu erreichen.
Den Stadiongängern ist von dort aus dann dringend zu empfehlen, nicht die U-Bahn Richtung Olympiastadion zu nehmen, sondern mit der S-Bahn zu fahren (S75 und S9 Richtung Spandau). Damit landet Ihr direkt an der BVB-Kurve und geht außerdem noch den Bayernfans aus dem Weg, für die die U-Bahn günstiger ist. Gegenstände, die mit ins Stadion genommen werden dürfen, findet Ihr in der Stadionhausordnung (>>). Ob im Stadion zum Pokalfinale normales oder alkoholfreies Bier ausgeschenkt wird, ist im Augenblick noch nicht klar.
Wer in Berlin dabei ist und keine Karte hat, braucht trotzdem nicht alleine zu feiern. Die Fanmeile vor dem Brandenburger Tor hat vom 10.00 bis 24.00 Uhr geöffnet (>>, >>). Die Straße des 17. Juni ist über den Hauptbahnhof oder Bahnhof „Friedrichstr." einfach zu erreichen.
Es wird übrigens dringend davon abgeraten, bei Ebay oder ähnlichen Internetauktionshäusern Karten zu kaufen. Es scheinen sich im Augenblick einige dreiste Betrüger mit den Hoffnungen der Fans die Taschen voll machen zu wollen. Einige Geprellte haben sich schon zusammengschlossen (>>).
Nach dem Triumph:
Unabhängig vom Ergebnis bietet die Stadt nach dem Pokalfinale eine schier unendliche Fülle von Nachtangeboten. Von Kneipen aller Art, über ein vielfältiges Klubangebot bis hin zum Livekonzerten und kulturellen Highlights findet sich quasi jeden Tag für jeden etwas. Es dürfte schwer sein, für jeden das passende Angebot zu empfehlen. Deswegen sei hier auf die beiden größten Magazine der Stadt, "berlin030" und "zitty" verwiesen (>>, >>). Zu erwähnen sind vielleicht noch die beiden BVB-Kneipen in Kreuzberg, einmal die Milchbar (>>) und dann der Intertank (>>). Interessanterweise liegen beide in Sichtweite direkt am „Görlitzer Bahnhof". Generell ist das Berliner Nachtleben eher stressfrei und wenig reglementiert. Es gibt kaum Türsteherpolitik, kaum Dresscodes etc.. Es kann aber durchaus sein, dass in einigen Klubs eine Horde Trikotträger nicht unbedingt gerne gesehen ist. Hängt aber sicherlich vom Laden ab.
Wer noch Fragen oder weitere Tipps für das Pokalfinale hat, melde sich bei uns per Email. Wir versuchen dann die nötigen Informationen zu finden bzw. diese Seite zu aktualisieren. Im Übrigen vorneweg die Entschuldigung, dass dieser Artikel schon vor dem Hannover-Spiel online steht. Aus organisatorischen Gründen ist das unumgänglich.
jonam, 16.04.2008
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